Horror-Lachsfarmen: Hunderttausende Lachse mit Augenschäden und verformten Organen

Bei in Schottland gezüchteten Lachsen wurden laut einem Foto-Bericht der investigativen Medienkooperative „The Ferret“ auf mehr als 300 von der schottischen Regierung veröffentlichten Fotos schwer kranke und stark verletzte Fische identifiziert.


Nach einem Massensterben auf Lachsfarmen untersuchten Fischgesundheitsinspektoren die Lachse und fanden diese in einem furchtbaren Zustand vor: Zahlreiche Tiere hatten blutige Verletzungen, Augenschäden, verformte Organe und waren massiv mit Seeläusen befallen. Zudem diagnostizierten die Inspektoren bei den Fischen acht verschiedene Krankheiten, darunter die Amöben-Kiemen-Krankheit, Pockenviren, die Pankreas-Krankheit und bakterielle Nierenerkrankungen sowie das Kardiomyopathie-Syndrom und Bakterienbefall.

Veröffentlichte Autopsien haben bewiesen, dass die Fische vor ihrem Tod äußerst lethargisch gewesen sein müssen und starke körperliche Schäden erlitten haben, die auf die schlechte Haltung zurückzuführen sind. Die Inspektoren konnten bei Stichproben an den Lachsen auch „schwere Läuseschäden am Kopf“, „fehlende Augen“, „starke Blutungen“, „deformierte Herzen“, „vergrößerte Milzen“ und „zerstörte Kiemen“ nachweisen.
 
So sehen gesunde Lachse aus
So sehen gesunde Lachse aus

Das erklärt auch, warum laut der britischen Zeitung „The Sunday Times“ der Einsatz von giftigen Chemikalien zur Bekämpfung von Seeläusen auf schottischen Lachsfarmen im vergangenen Jahrzehnt um beinahe 1000 Prozent gestiegen ist.

Was Sie tun können

Machen wir uns nichts vor: Diese Horror-Zustände sind überall gleich, nicht nur in Schottland. Daher fordern wir einen Verbraucherboykott von Lachs aus Zuchtfarmen. Bitte machen Sie mit! Make peace, go vegan. Hier geht es zu unserem kostenlosen Veganstart-Programm. Probieren Sie die zahlreichen veganen Fischalternativen. Vielen Dank!

Unsere Autoren

Tanja Breining

Tanja hat in Deutschland und Frankreich Zoologie und Meeresbiologie studiert und sich in ihrem Studium und in ihrer Freizeit viel mit Fischen beschäftigt. Getreu dem Motto: Fische sind Freunde, kein Essen - setzt sie sich seit Jahren dafür ein, dass Fische in Ruhe gelassen werden und nicht mehr auf unseren Tellern landen.