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Shark City: 5 Gründe, warum der Meereszoo nicht gebaut werden darf

Tom Virus

Im hessischen Pfungstadt soll 2023 Shark City eröffnen – ein tierquälerisches Projekt, das verhindert werden muss! Hier erfahren Sie die fünf wichtigsten Gründe gegen den Bau des Haigefängnisses:

1. Viele Haie sterben einen frühen Tod

Haie sind empfindsame Tiere. Bereits beim Fang und Transport sterben viele von ihnen aufgrund von Stress und Verletzungen. In Aquarien werden Haie meist nicht so alt wie in Freiheit. Ältere Tiere werden, von den Besuchern unbemerkt, oftmals einfach ausgetauscht.

2. Haie können in Gefangenschaft niemals tiergerecht leben

Im Meer legen Haie weite Strecken zurück. Sie tauchen tief, jagen, erkunden neugierig ihre Umgebung und verfügen über einen ausgeprägten Geruchssinn. In Aquarien wie dem geplanten Shark City ist ihr Leben eintönig und beengt. Sie schwimmen im Kreis in kleinen Becken, die meist weniger als fünf Meter tief sind. Statt Strömungen und einer vielfältigen Unterwasserlandschaft gibt es nur kahle Glaswände.

3. Bereits importierte Haie werden seit Jahren zwischengelager

Obwohl nicht einmal feststeht, ob und wann Shark City gebaut wird, wurden seit Sommer 2016 bereits mehrere Haie importiert und werden seither im Gebäude der ehemaligen Seven Seas GmbH im baden-württembergischen Grünstadt zwischengelagert. Der Baubeginn wurde bereits mehrfach verschoben, das Eröffnungsdatum wurde mittlerweile von 2020 auf 2023 verlegt. Und in all diesen Jahren werden die bereits importierten Haie unter artwidrigen Bedingungen in provisorischen Becken gehalten.

4. Großaquarien fördern die Plünderei der Ozeane – nur virtuelle Aquarien sind zeitgemäß

2017 eröffnete am New Yorker Times Square das National Geographic Encounter „Ocean Odyssey“. Hier können Besucher in die Unterwasserwelt eintauchen und mit lebensechten virtuellen Haien, Walen und anderen Meerestieren interagieren – ohne dass auch nur ein einziges Tier seine Freiheit verliert. Sowohl kleine als auch große Besucher lieben die Computeranimationen.

5. Shark City vermittelt Kindern eine falsche Botschaft

In Haigefängnissen wie Shark City lernen Kinder und Erwachsene nichts über das natürliche Verhalten der Tiere. Solche Aquarien ermöglichen Haien kein artgerechtes Leben, sondern zwingen die Tiere dazu, permanent im Kreis zu schwimmen. Sie vermitteln Kindern die irreführende Auffassung, es sei in Ordnung, wilde Tiere ihrem natürlichen Umfeld zu entreißen und sie weit weg von ihrem Lebensraum und ihren Freunden zur menschlichen Unterhaltung lebenslang einzusperren. Das ist jedoch eine völlig falsche Botschaft! Fundiertes Wissen über die Tiere lässt sich beispielsweise deutlich besser mit Tierfilmen und in virtuellen Aquarien vermitteln.

Was Sie tun können

Bitte unterschreiben Sie unsere Petition gegen den Bau von Shark City und schreiben Sie zudem eine persönliche E-Mail an den Bürgermeister der Stadt Pfungstadt. Nur gemeinsam können wir den Haien helfen und das tierquälerische Projekt verhindern.