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NEIN zum Haigefängnis Shark City in Pfungstadt – helfen Sie jetzt!

hai aquarium
Im hessischem Pfungstadt plant die THE SEVEN SEAS AQUARIUM Betriebs GmbH seit Jahren ein tierquälerisches Projekt: den Bau des größten Hai-Zoos in Europa. Mehr als 30 Haiarten und viele andere Fische sollen in der Anlage untergebracht und zur Schau gestellt werden. Die Stadt hat dem Verkauf eines Grundstücks für den Bau von Shark City bereits zugestimmt und PETA mitgeteilt, dass an der Beschlusslage nichts mehr zu ändern sei. Doch noch gibt es Hoffnung für die Tiere: Der Bauantrag soll erst Ende des Jahres 2020 gestellt und der Kaufvertrag für das Grundstück erst nach den Sommerferien unterschrieben werden.
Wir werden weiter alles in unserer Macht Stehende tun, um das Tierqualprojekt Shark City zu verhindern und für die Rechte der Meeresbewohner einzutreten, die keine Stimme haben.
 

Bei Shark City sollen keine Tiere eingesperrt werden

Bitte fordern Sie den Bürgermeister Patrick Koch, die Fraktionsvorsitzenden und das zuständige Veterinäramt freundlich dazu auf, Shark City keine Genehmigung zur Tierhaltung zu erteilen. Statt einem Meereszoo könnten 3-D- oder 5-D-Filme gezeigt werden, die das echte Leben von Haien und anderen Fischen im Ozean wirklichkeitsnah zeigen. 

Online Petition

Keine Haie in Pfungstadt! Artgerecht ist nur der Ozean.

Sehr geehrter Herr Bürgermeister, sehr geehrte Damen und Herren,

wie Sie bereits wissen, sollen für den geplanten Hai-Zoo Shark City auch viele Tiere aus dem Meer gefangen werden. Laut einer Studie sind 99 % der marinen Zierfische Wildfänge. Viele dieser Tiere werden mit Cyanid gefangen. Somit trägt die Seven Seas GmbH und Co. KG zur Plünderung und Zerstörung der Meere bei. Die Investoren behaupten, sie möchten die Menschen sensibilisieren und aufklären, doch genau das Gegenteil ist der Fall. Die Besucher werden desensibilisiert für das Schicksal der Tiere, die dem Ozean entnommen werden und in Gefangenschaft weiterleben müssen. Dabei gibt es heute zahlreiche Möglichkeiten, großartige Filme zu zeigen und die Besucher mit 3-D- oder sogar 5-D-Effekten für Haie und andere Meeresbewohner zu begeistern. Bitte unterstützen Sie die Plünderung der Meere und das Leid von Fischen nicht, die immer wieder ersetzt und nachgekauft werden. Artgerecht ist nur die Freiheit.

Herzlichen Dank!

 

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Haie seit Jahren in provisorischen Becken „zwischengelagert“

Obwohl Shark City – wenn überhaupt – nicht vor 2023 eröffnet wird, werden einige Haie bereits seit 2016 im baden-württembergischen Grünstadt „zwischengelagert“. [1] Bei einem Teil der Tiere handelt es sich um Wildfänge. Niemand weiß, wie lange sie in den provisorischen Becken in ehemaligen Hallen der Seven Seas GmbH ausharren müssen, bevor sie in ihr eigentliches Gefängnis gesperrt werden.

„Die provisorische Haltung von Haien für ein Aquarium, dessen Bau noch nicht einmal feststeht, muss sofort beendet werden. Haie sind hochsensible Tiere, die man nicht wie leblose Warenartikel zwischenlagern kann“, so Tanja Breining, Meeresbiologin und Fachreferentin für Fische und Meerestiere bei PETA Deutschland.

PETA hat bereits 2017 Kontakt zum zuständigen Veterinäramt aufgenommen und gemeinsam mit ElasmOcean e.V. und der Fondation Franz Weber eine Anfrage nach dem Landestransparenzgesetz gestellt. Darin wurde das Veterinäramt aufgefordert, die Zwischenlagerung der Haie in Grünstadt endgültig zu beenden und eine artgerechtere Form der Unterbringung für die Tiere zu finden, die den Ansprüchen der sensiblen Wasserbewohner besser gerecht wird. Eine Auswilderung der Tiere ist laut Hai-Experten leider nicht mehr möglich.

Haie leiden in Gefangenschaft

Haie sind sensible und stressempfindliche Tiere. Viele von ihnen werden ihrem natürlichen Lebensraum gewaltsam entrissen, um in Meereszoos eingesperrt zu werden. Der Fang und Transport nach Deutschland sind für die Fische lebensgefährlich – viele sterben dabei an Stress oder Verletzungen. In den Aquarien angekommen, ist ihr Leben von Leid geprägt. Während Haie im Meer weite Strecken schwimmen und tief tauchen, ist ihr Dasein in Meereszoos eintönig und beengt. Statt Wellen, Sand und Strömungen besteht ihre Umgebung aus Glaswänden und reizlosen Becken. Die gefangenen Tiere schwimmen unentwegt im Kreis und entwickeln oftmals Verhaltensstörungen. Nicht selten sterben Haie in Gefangenschaft lange vor ihrer natürlichen Lebenserwartung. [2, 3]

Was Sie tun können

  • Besuchen Sie niemals Aquarien, Meereszoos oder andere Einrichtungen, in denen Tiere eingesperrt und zur Schau gestellt werden.
  • Sprechen Sie auch mit Familie, Freunden und Bekannten über das Leid der Haie in Gefangenschaft und bitten Sie sie, Meereszoos ebenfalls zu meiden.
  • Unterschreiben Sie unsere Petition gegen Shark City.

[1] Echo Online (17.01.2020): Shark City soll vor dem Hessentag in Pfungstadt eröffnen, https://www.echo-online.de/lokales/darmstadt-dieburg/pfungstadt/shark-city-soll-vor-dem-hessentag-in-pfungstadt-offnen_21059655, (eingesehen am 26.06.2020)
[2] Stuttgarter Nachrichten (04.11.2017): Haie sterben im Aquarium, https://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.technischer-defekt-im-tierpark-bochum-haie-sterben-im-aquarium.206d28f4-d45d-4bc6-bbcd-25f5534c6aff.html, (eingesehen am 26.06.2020)