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Zur Fußball-EM 2016: Französisches veganes 4-Gänge-Menü

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Mit diesen Rezepten wird garantiert jeder Fußballabend ein Sieg für Tiere und Gaumen

Stand Juni 2016
Kaum ein Land steht so für Genuss wie Frankreich. Was wäre also ein besserer Anlass als die UEFA EURO 2016 in Frankreich, typisch französische Rezepte in veganer Form zu präsentieren? Selbst zum Tierqualprodukt Stopfleber gibt es vegane und tierleidfreie Alternativen, und mit diesem 4-Gänge-Menü aus Zwiebelsuppe, Mangold-Croissants, Gemüsequiche und Crème brûlée steht es erst recht 4:0 für die Tiere!
 
Als Bonus wartet am Ende noch der französische Klassiker schlechthin auf Sie: Crêpes. Wir zeigen Ihnen, wie Sie diese ganz einfach ohne Eier und Milch, aber dafür wunderbar zart zubereiten.
 
Die Rezepte stammen aus dem PETA Kochbuch Vegan – einfach lecker und gesund und eignen sich, wenn nicht anders angegeben, für vier Personen.
 
Eine feine französische Zwiebelsuppe ist der perfekte Start in ein 4-Gänge-Menü

Vorspeise: Zwiebelsuppe à la Parisienne

Garzeit: 25 Minuten, Zubereitungszeit insgesamt: ca. 40 Minuten
 
Zutaten:
2 Zweige Thymian
10 Zwiebeln
2 EL vegane Margarine
3 gehäufte EL Weizenmehl
1 l Gemüsebrühe
ca. 400 ml Weißwein
Salz
Pfeffer
 
Zubereitung:
  1. Den Thymian waschen, abtropfen lassen und fein hacken. Zwiebeln in Ringe schneiden. Margarine in einem Topf zerlassen und die Zwiebelringe darin glasig dünsten.
  2. Mehl nach und nach hinzufügen und dabei sorgfältig einrühren. Mit der Brühe langsam ablöschen. Weißwein hinzugießen und für ca. 20 Min. köcheln lassen. Mit Salz, Pfeffer und einem Teil des gehackten Thymians abschmecken.
  3. Zwiebelsuppe vor dem Servieren mit dem restlichen Thymian garnieren.
Leuchtender Mangold bildet die zarte Füllung für diese veganen Croissants.

Zwischengang: Mangold-Croissants

Für 10 Croissants
Garzeit: ca. 8 Minuten, Backzeit: 15 Minuten, Zubereitungszeit insgesamt: ca. 35 Minuten
 
Zutaten:
500 g Mangold
1 Zwiebel
2 EL helles Sesamöl
250 ml Hafer Cuisine
50 g gehackte Mandeln
Salz
800 g veganer Blätterteig
 
Zubereitung:
  1. Mangold waschen, abtropfen lassen, putzen und klein schneiden. Zwiebeln würfeln und in Sesamöl anbraten. Mangold hinzugeben und mitdünsten.
  2. Ofen auf 180 Grad vorheizen. 2 EL Hafer Cuisine beiseitestellen. Mit der restlichen Hafer Cuisine den Mangold ablöschen. Gehackte Mandeln unterrühren und mit Salz abschmecken.
  3. Blätterteig ausrollen und in fünf gleich große Rechtecke schneiden. Diese anschließend diagonal halbieren.
  4. Mangoldgemüse auf die Blätterteigdreiecke verteilen. Dann vom breiten Ende her aufrollen und zu einem Croissant formen. Mit etwas Hafer Cuisine bestreichen und für ca. 15 Min. im Ofen backen.
Auberginen sind Teil der mediterranen Gemüsefüllung für diese Quiche.

Hauptspeise: Gemüsequiche

Garzeit: 15 Minuten, Backzeit: 35 Minuten; Zubereitungszeit insgesamt: ca. 90 Minuten
 
Zutaten:
Für den Boden
250 g Weizenmehl
1 EL Speisestärke
150 g kalte vegane Margarine
2 EL eiskaltes Wasser
 
Für die Füllung
1 Zucchini
1 rote Paprika
1 Aubergine
1 Tomate
200 g Champignons
1 Zwiebel
2 EL Olivenöl
100 ml Gemüsebrühe
400 g Tofu
200 ml Haferdrink
250 ml Hafer Cuisine
6 EL Speisestärke
2 EL Senf
1 Knoblauchzehe
1 EL Dillspitzen
Salz
Pfeffer
 
Zubereitung
  1. Mehl mit der Stärke mischen. Mit Margarine und Wasser rasch zu einem glatten Teig verkneten. Anschließend 20 Min. lang zugedeckt kaltstellen.
  2. Zucchini, Paprika, Aubergine und Tomate waschen und klein schneiden. Champignons putzen und in Scheiben schneiden.
  3. Zwiebeln würfeln und in Öl anbraten. Das klein geschnittene Gemüse und die Champignons hinzugeben und kurz anbraten. Mit Gemüsebrühe ablöschen und 10 Min. köcheln lassen.
  4. Ofen auf 180 Grad vorheizen. Den Tofu mit dem Haferdrink, Hafer Cuisine, Speisestärke, Senf, Knoblauch und Dill pürieren. Anschließend mit Salz und Pfeffer abschmecken. Tofumasse unter das Gemüse heben.
  5. Teig ausrollen und eine gefettete Springform damit auslegen. Am Boden und den Rändern andrücken. Füllung auf den Teig geben und die Quiche ca. 35 Min. im Ofen backen.
 
Tipp: Die Quiche schmeckt sowohl warm als auch kalt. Dazu passt ein Salat aus Feldsalat und Radieschenscheiben.
 
Vegane Crème brûlée stellt den krönenden Abschluss des 4-Gänge-Menüs dar.

Dessert: Vegane Crème brûlée

Garzeit: ca. 5 Minuten, Zubereitungszeit insgesamt: ca. 25 Minuten plus 1 Stunde Kühlzeit
 
Zutaten:
1 Päckchen veganes Vanillepuddingpulver
3 EL + 3 TL Zucker
500 ml Haferdrink
2 EL vegane Haselnusscreme
300 ml pflanzliche Schlagcreme
Gehobelte Mandeln nach Belieben
 
Zubereitung:
  1. Vanillepuddingpulver nach Packungsanleitung mit 3 EL Zucker und etwas Haferdrink glatt rühren. Restlichen Haferdrink aufkochen, vom Herd nehmen und das angerührte Puddingpulver unter ständigem Rühren hinzufügen, nochmals aufkochen.
  2. Sobald der Pudding angedickt ist, vom Herd nehmen und vorsichtig die vegane Haselnusscreme unterrühren. Damit sich keine Haut bildet, mit Frischhaltefolie direkt auf der Puddingoberfläche abgedeckt 1 Stunde kaltstellen.
  3. Ofen auf 200 Grad vorheizen. Schlagcreme aufschlagen und kalten Vanillepudding vorsichtig unterrühren.
  4. Auf kleine backofenfeste Schüsseln verteilen und mit den restlichen 3 TL Zucker bestreuen. Für 3 Min. zum Karamellisieren in den Ofen stellen. Alternativ mit dem Bunsenbrenner karamellisieren. Nach Belieben mit gehobelten Mandeln dekorieren.
Der französische Klassiker schlechthin: Crêpes.

Bonus-Rezept: Vegane Crêpes

Für 6 bis 8 Crêpes
Garzeit ca. 5 Minuten; Zubereitungszeit insgesamt: ca. 20 Minuten
 
Zutaten:
150 g Dinkelvollkornmehl
1 Päckchen Vanillezucker
Salz
2 TL Johannisbrotkernmehl
2 TL Wasser
400 ml Haferdrink
 
Zubereitung:
  1. Dinkelvollkornmehl mit Vanillezucker und 1 Prise Salz mischen. Johannisbrotkernmehl mit dem Wasser glatt rühren und mit dem Haferdrink nach und nach zum Mehl gießen. Mit Schneebesen oder Handmixer verrühren, bis ein glatter Teig entsteht.
  2. Je Crêpe eine halbe Kelle Teig in eine heiße beschichtete Pfanne ohne Öl geben. Pfanne schwenken, um den Teig gleichmäßig zu verteilen, und Crêpes ausbacken.
 
Je nach Geschmack können die Crêpes mit Früchten, Schokosauce oder einer deftigen Füllung – in diesem Fall den Vanillezucker weglassen – serviert werden.
 

Viel Spaß beim Nachkochen! Bon appétit!

Was Sie tun können

Nicht nur zur Europameisterschaft: Mit jeder veganen Mahlzeit retten Sie aktiv Tierleben und tun nebenbei noch sich und der Umwelt etwas Gutes. Probieren Sie es aus.
Wer nicht gerne selbst kocht, sollte veganen und vegan-freundlichen Restaurants einen Besuch abstatten.
Eine Liste finden Sie unter Veganblog.de/Restaurants