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4 Tipps für Katzenhalter

 
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Diese 4 Hinweise sollten Sie sofort umsetzen

Stand Dezember 2015
Wir alle wollen nur das Beste für unsere tierischen Mitbewohner. Die meisten Tierhalter meinen es sehr gut mit ihren geliebten Vierbeinern, doch es werden immer wieder gravierende Fehler gemacht – im schlimmsten Fall aus Kostengründen. Dabei gibt es Möglichkeiten, die der Gesundheit der Katze gut tun – gänzlich ohne zusätzliche Kosten.
So sieht eine zufriedene Katze aus! © PETA / Petra Thaler

1. Bestrafen Sie Ihre Katze nicht und jagen ihr keine Angst ein.

Wenn Sie Ihre Katze schlagen, erschrecken, sie anschreien oder auf andere Art und Weise einen negativen Eindruck von sich hinterlassen, werden Sie die Beziehung zu Ihrer Katze unweigerlich zerstören. Einfach ausgedrückt: Bestrafung wird das Verhalten Ihrer Katze nicht ändern, außer in einem ganz bestimmten Punkt – sie wird von nun an denken, Sie seien ein ganz schreckliches Wesen, das es um jeden Preis zu meiden gilt. Wenn Sie also das Zusammenleben mit einer Katze genießen wollen, dann beeinflussen Sie ihr Verhalten mit Belohnungen und Lob. Was das alles mit der Gesundheit Ihrer Katze zu tun hat? Wenn Katzen Angst haben, sind sie gestresst und Stress steht in Verbindung mit Krankheit. Katzen fühlen sich in einer ruhigen, berechenbaren Umgebung wohl, umgeben von ruhigen, berechenbaren Menschen, bei denen sie einfach nur Katze sein dürfen. Eine entspannte Katze ist eine gesündere Katze, die Sie glücklicher machen wird.

2. Überfüttern Sie Ihre Katze nicht.

Wenn Sie meinen, Ihr Tierarzt würde das Thema Gewicht immer und immer wieder herunterbeten wie ein Mantra – genau dies tun sie. Und zwar zu recht – sie versuchen ständig, damit zu den Tierbesitzern durchzudringen. Sie wollen ihnen klarmachen, dass sie das Leben ihrer Tiere verkürzen und zu einer Qual machen, wenn sie ihnen mehr Nahrung als nötig geben. Ständig sehen Tierärzte Katzen, denen es wirklich schlecht geht, weil sie gewichtsbedingte Gelenkprobleme haben oder schwer kranke Katzen mit Diabetes. Wenn die Katze dann krank ist, sind viele Halter mit der Pflege ihrer Lieblinge überfordert und nicht selten fordern auch einige eine Einschläferung ihres Tieres. Am wichtigsten dabei ist, dass Sie lernen, zu Ihrer bettelnden Katze „nein“ zu sagen. Katzen können Futterbeutel oder Dosen nicht selbst öffnen. Sie können auch nicht in den Kühlschrank springen und sich selbst an den Resten bedienen. Nur Sie haben die Möglichkeit, Ihrer Katze zu bester Gesundheit zu verhelfen. Nutzen Sie diese Möglichkeit. Nutzen Sie sie jetzt.
Wer wünscht sich nicht eine glückliche und gesunde Katze?

3. Nutzen Sie keine Produkte, die nicht für Katzen hergestellt wurden.

Ein üblicher Wirkstoff zur Schmerzbekämpfung (Paracetamol) kann eine Katze töten! Ebenso Aspirin. Genauso einige gängige Flohmittel für Hunde. Katzen reagieren auf so viele Dinge empfindlich, auf die wir nicht einmal einen Gedanken verschwenden. Deshalb sollten Sie ausschließlich Produkte verwenden, die für Katzen hergestellt wurden (und lesen Sie sich den Aufdruck genau durch: Ein Produkt für Katzen kann z.B. für Katzenkinder ungeeignet sein). Wenn Sie sich bei einem Mittel nicht ganz sicher sind, fragen Sie im Zweifelsfall bitte immer Ihren Tierarzt oder ihre Tierärztin – sie können Ihnen sagen, welche Produkte unbedenklich sind.

4. Ignorieren Sie nicht das Katzenklo.

Natürlich gibt es vermutlich niemanden, der sehr gerne das Katzenklo seiner Katze saubermacht. Das wäre wahrscheinlich eine Lüge oder zumindest eine Übertreibung. Sicher macht es vielen Leuten nichts aus, doch die Person, die ernsthaft lieber ein Katzenklo saubermacht, als mit dem geliebten Vierbeiner zu schmusen, muss wohl erst noch geboren werden. Niemand genießt diese essenzielle Aufgabe, diese aber schleifen zu lassen, birgt große Risiken – für Sie und Ihre Katze. Hält man das Katzenklo nicht sauber, erhöht man die Wahrscheinlichkeit, dass die Katze das Klo nicht benutzt. Die Gründe liegen auf der Hand. Was aber noch wichtiger ist: Wenn Sie das Katzenklo täglich säubern, wissen Sie immer, wie es Ihrer Katze geht und ob alles in Ordnung ist. Katzen sind bekanntlich Geheimniskrämer, was Anzeichen auf Krankheit oder Schmerz angeht. Deshalb ist die regelmäßige Reinigung des Katzenklos eine der wenigen Möglichkeiten, an die nötigen Informationen zu gelangen. Deshalb gilt: Ignorieren Sie niemals das Katzenklo Ihrer Katze. Die Reinigung hält Sie über vieles auf dem Laufenden, was Sie in Bezug auf den Gesundheitszustand Ihres Tieres wissen müssen.

Natürlich sind diese vier Tipps nicht die einzigen Ratschläge an Katzenhalter. Aber sie sind ein extrem wichtiger Anfang, wenn man dafür sorgen will, dass seine Katze immer so gesund wie möglich ist. Zusätzlich empfehlen wir allen Katzenhaltern, ihre Tiere regelmäßig durchchecken zu lassen, um die nicht so offensichtlichen Probleme zu erkennen. Achten Sie also stets darauf, die Dinge zu vermeiden, die Ihrer Katze schaden können – denn gesündere Katzen sind glücklichere Katzen.