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Hund im Oberbergischen Kreis geschlagen: Behörde bleibt untätig

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Im Oberbergischen Kreis soll ein Hund von seiner Halterin misshandelt worden sein: Die aggressiv wirkende Frau schlug ihn mit der Leine, wie Bildmaterial zeigt, das uns bei PETA Deutschland im Sommer 2025 zugespielt wurde. Wir fordern die zuständige Behörde auf, das Tier aus der gewaltsamen Haltung sicherzustellen. Erfahren Sie hier, wie Sie uns dabei helfen können!

Video zeigt Misshandlungen: Frau schlägt mehrfach auf Hund ein

Ende Juni 2025 erreichte uns eine Whistleblower-Meldung zu einem misshandelten Hund im Oberbergischen Kreis: Das uns zugespielte Videomaterial zeigt, wie die Halterin des Hundes das Tier schlägt, laut der Meldung wiederholt mit Hand und Leine, während sie aggressiv wirkt und schreit.

Auf den Aufnahmen ist unter anderem ein heftiger Schlag zu sehen, bei dem der wehrlose Hund noch auf dem Boden liegt und alles über sich ergehen lassen muss.

„Der Hund wird in der Haltung körperlich und seelisch schwer misshandelt. Ein derartiges Verhalten lässt alle Tierfreund:innen sprachlos zurück und bereitet dem Hund nicht nur physische Schmerzen, sondern hinterlässt auch seelische Narben. Nicht auszudenken, was wohl hinter verschlossenen Türen passiert, wenn sich die Frau nicht beobachtet fühlt. Wir fordern, dass der Hund umgehend aus der Haltung herausgenommen wird. Das Veterinäramt muss hier endlich handeln.“

Jana Hoger, Tierpsychologin und Fachreferentin für tierische Mitbewohner bei PETA Deutschland

Zuständige Behörde reagiert nicht – PETA fordert Rettung des Hundes aus der Haltung

Wir meldeten den Fall bereits am 24. Juni 2025 beim Veterinäramt des Oberbergischen Kreises, aber erhielten keine Rückmeldung. Die hinweisgebende Person informierte uns Mitte Juli, dass zwar eine Kontrolle stattgefunden habe, der Hund jedoch weiterhin in der Haltung sei: Dieser sei mittlerweile stark verhaltensauffällig, die Frau im Umgang weiterhin sehr grob mit ihm. Auch auf eine erneute Nachfrage bei der Behörde erhielten wir keine aussagekräftigen Informationen.

Um Druck auf die Behörde auszuüben, veröffentlichen wir das Video auf unseren Online-Plattformen und bitten darum, das Veterinäramt sachlich per E-Mail aufzufordern, den Hund aus der gewaltsamen Haltung zu retten und ihm ein schönes Leben ohne Misshandlungen zu ermöglichen.

  • Tierquälerei ist eine Straftat, kein Bagatelldelikt

    Tierquälerei ist kein Kavaliersdelikt, sondern eine Straftat nach Paragraf 17 des Tierschutzgesetzes und kann mit einer Geldstrafe oder einer Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren geahndet werden. Fachleute aus der Psychologie und Justiz sind sich mittlerweile einig, dass Vergehen an Tieren vermehrt Aufmerksamkeit verlangen. Aggressionsforscher Christoph Paulus von der Universität des Saarlandes sagt dazu: „Geschätzte 80 bis 90 Prozent aller extremen Gewalttäter haben vorher bereits Tiere gequält.“ [1] Über den Zusammenhang von Tierquälerei und anderenGewalttaten klärt PETA in der Broschüre „Menschen, die Tiere quälen, belassen es selten dabei“ auf, die als Informationsquelle für Staatsanwaltschaften, die Richterschaft und Polizei sowie Angestellte im sozialen Bereich dient.

Helfen Sie uns, den Hund aus der gewaltsamen Haltung zu retten!

Helfen Sie uns dabei, dass das zuständige Veterinäramt Oberbergischer Kreis tätig wird und den Hund aus dieser qualvollen Haltung rettet. Schreiben Sie dazu eine freundliche E-Mail an die Behörde: Weisen Sie die Verantwortlichen darauf hin, dass die vorangegangene Kontrolle keine Veränderungen für das Tier ergab und der Hund weiterhin leidet.

  • Textvorlage für die E-Mail

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    über die Tierschutzorganisation PETA Deutschland e.V. habe ich von der Misshandlung eines Hundes im Oberbergischen Kreis erfahren. Obwohl Sie bereits im Juni über die aggressiv wirkende Frau informiert wurden, die den Hund schlägt, wie auf Videobeweisen zu sehen ist, soll das Tier noch immer in der Haltung sein.

    Ich bitte Sie eindringlich, hier tätig zu werden und den Hund umgehend aus der Haltung zu holen. Nur so kann sichergestellt werden, dass ihm kein weiteres Leid mehr angetan wird.