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Udo Walz für PETA: „Tierversuche braucht kein Mensch“

 
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Starfriseur gegen Tierquälerei für Kosmetikprodukte

Stand März 2017
Udo Walz ist einer der gefragtesten Friseure der Welt – auch Kanzlerin Angela Merkel vertraut ihm, wenn es um ihre Haare geht. Unter dem Motto „Tierversuche braucht kein Mensch“ zeigt er auf zwei PETA-Motiven Flagge gegen Tierversuche, die noch immer für Kosmetikprodukte durchgeführt werden. In Szene gesetzt wurde er von der Starfotografin und langjährigen PETA-Unterstützerin GABO. Udo Walz’ neue Haarpflegeserie ist konsequent vegan, tierversuchsfrei und offiziell durch PETAs „Cruelty-free and vegan“-Logo gekennzeichnet.
© GABO / PETA Deutschland
„Viele Menschen wissen gar nicht, dass für ihre Kosmetik- und Pflegeprodukte noch immer grausame Tierversuche durchgeführt werden. Leider werden hierfür alle rechtlichen Schlupflöcher ausgenutzt“, so Udo Walz. „Es ist eine Schande, dass für kosmetische Inhaltsstoffe unzählige Tiere vergiftet und getötet werden – und das, obwohl es verlässliche tierfreie Alternativmethoden gibt.“

2013 trat ein von der Europäischen Union beschlossenes Verbot von Kosmetika in Kraft, für deren Inhaltsstoffe nach diesem Datum Tierversuche durchgeführt wurden. Davon unberührt können jedoch weiterhin Kosmetikprodukte verkauft werden, die bis 2013 an Tieren getestet wurden.
 
Zahlreiche Inhaltsstoffe von Kosmetika werden auch für Produkte in anderen Branchen genutzt und fallen deshalb neben der europäischen Kosmetikverordnung zusätzlich unter die europäische REACH-Verordnung (Registration, Evaluation, Authorisation and Restriction of Chemicals). Diese lässt das Testen von Chemikalien unter gewissen Voraussetzungen zu. Aus diesem Grund werden in der Europäischen Union auch heute noch Tiere für Kosmetikinhaltsstoffe gequält, vergiftet und getötet.
© GABO / PETA Deutschland
Mehr als 2.400 Unternehmen weltweit lehnen Tierversuche konsequent ab und vertrauen stattdessen auf effektive und moderne tierfreie Testverfahren. Dennoch führen viele Konzerne nach wie vor Experimente durch, in denen Tieren Testsubstanzen in die Augen geträufelt, auf die offene Haut aufgetragen, ins Gesicht gesprüht oder gewaltsam verabreicht werden.
Aufgrund der enormen physiologischen Unterschiede zwischen Mensch und Tier sind die Ergebnisse solcher Experimente allerdings oftmals irreführend – und in Anbetracht der zahlreichen Alternativverfahren gänzlich überflüssig.
 
Kosmetikhersteller, die ihre Produkte in Ländern verkaufen, in denen Tierversuche vorgeschrieben sind, wie etwa in China, können laut PETA nicht als Unternehmen mit tierversuchsfreier Firmenpolitik gelten, da sie außerhalb von Europa Tierversuche für ihre Produkte durchführen oder in Auftrag geben.

Was Sie tun können

Kaufen Sie keine Produkte, die an Tieren getestet wurden. Informieren Sie sich auf kosmetik.peta.de. Sprechen Sie sich außerdem gegen Versuche an Tieren aus und drängen Sie stattdessen auf eine für den Menschen relevante und ethisch vertretbare Erforschung und Testung von Inhaltsstoffen für Kosmetika.