AquaDom Berlin geplatzt: Fordern Sie ein Mahnmal statt Neubau

Update vom 23. Januar 2023

PETA erstattet Strafanzeige

Nachdem der Aquadom in Berlin-Mitte am 16. Dezember 2022 zerbrach und etwa 1.500 wild gefangene Fische qualvoll starben, haben wir von PETA Deutschland Strafanzeige wegen strafbarer Tiertötung bei der Staatsanwaltschaft in Berlin erstattet. Wir hoffen, dass die Verantwortlichen so ermittelt werden können, damit sie ihrer strafrechtlichen Verantwortung zugeführt werden können.

Wer Fische aus ihrem natürlichen Lebensraum nimmt, hat eine fortwährende rechtliche Verantwortung für deren Leben, Sicherheit und die körperliche Unversehrtheit der Tiere, derer man sich mit der Erwägung, es werde „schon alles gutgehen“, nicht entziehen kann.

„Durch die Errichtung des monströsen Tanks, die kontinuierliche Entnahme von Fischen aus tropischen Gewässern und deren Einbringung in den Tank haben die Verantwortlichen ein Risiko geschaffen, das sich am 16. Dezember 2022 mit dem Tod von 1500 Individuen realisiert hat. Die hier gestorbenen Tiere sind zudem nur die Spitze des Eisbergs,“ so Dr. Vera Christopeit, Justiziarin bei PETA: „Es ist zynisch, das Geschehen als ‚Unfall‘ abzutun. Damit die rücksichtslose Ausbeutung dieser Mitgeschöpfe nicht einfach geduldet wird, nutzen wir das Strafrecht seinen Zwecken entsprechend – hier zur Durchsetzung des Staatsziels Tierschutz aus Art. 20a des Grundgesetzes.“

Dr. Vera Christopeit, Justiziarin bei PETA

Originalartikel vom 21. Dezember 2022

Am 16. Dezember 2022 zerplatzte am frühen Morgen der 16 Meter hohe Glasturm „AquaDom“ im Radisson Collection Hotel in Berlin Mitte. Nur wenige der etwa 1500 Fische überlebten. Der Bruch des Aquariums ist eine riesengroße menschengemachte Tragödie und wir von PETA Deutschland fordern die zuständige Bezirksstadträtin auf, diese Todesfalle niemals wieder aufzubauen. Wir haben darum gebeten, statt eines neuen Aquariums ein Mahnmal für Fische zu errichten, damit so etwas nie wieder passiert.

Nach dieser Tragödie brauchen wir Ihre Unterstützung, damit keine neue Todesfalle für Fische nachgebaut wird. Bitte appellieren Sie an die zuständige Stadträtin, eine Neuauflage des AquaDoms auszuschließen.

Helfen Sie, den Bau eines neuen AquaDoms zu verhindern

Wir brauchen ein Mahnmal, damit wir nicht vergessen, welcher Gefahr Fische ausgesetzt sind, wenn wir sie in Glaskästen sperren!

Online-Petition

Nie wieder AquaDom! Bitte genehmigen Sie keinen Neubau.

 

am 16. Dezember ist in einem Berliner Hotel der 16 Meter hohe Glasturm „AquaDom“ zersprungen. Knapp 1500 Fische sind gestorben und Menschen wurden verletzt.
Bitte genehmigen Sie keine Neuauflage dieses Glasgefängnisses, denn immer wieder platzen Aquarien und sensible Lebewesen sterben an ihren Verletzungen oder sie ersticken. Zuvor wurden die Fische ihrer Heimat entrissen und haben ihre Freunde und Familien verloren. Viele starben auch bereits beim Fang und Transport nach Deutschland.
Mit einem Mahnmal könnte die Stadt dafür sorgen, dass nicht vergessen wird, welche Risiken Aquarien darstellen und wie viel Leid sie verursachen können.
Vielen Dank!

Felder mit Stern (*) müssen ausgefüllt werden.
Ihre Daten sind bei uns sicher. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung. Sie können Ihre Zustimmung selbstverständlich jederzeit ohne Angabe von Gründen widerrufen. Unseren Datenschutzbeauftragten erreichen Sie unter [email protected].
Empfänger +
  • Almut Neumann
5.175 Unterstützende
52%
Nächstes Ziel: 10.000

Millionen Fische leiden zur Unterhaltung in Aquarien

Abgesehen von der Unfallgefahr ist das Leben in einem Aquarium niemals artgerecht für die Bewohner. Fische dürfen nicht mehr zur Unterhaltung von Menschen in einen Glaskasten eingesperrt werden und ihre Heimat, ihre Familien, ihre Freunde und sogar ihr Leben verlieren. Viele Tiere sterben für solche Aquarien bereits beim Fang und Transport. [1]

Laut dem Dokumentarfilm „The Dark Hobby“ befinden sich in jedem einzelnen Moment 27 Millionen Meeresfische in der Aquarienschleife, also dem Moment, in dem sie gefangen werden, bis zu ihrem Einsatz in ihr finales Glasgefängnis. [2]

Die Milliardenindustrie kümmert sich dabei nicht darum, wie viele Fische sterben und wie es ihnen geht.

So können Sie Meerestieren in Gefangenschaft helfen

  • Bitte besuchen Sie niemals ein Aquarium. Aquarien sind tödliche Fallen und Glasgefängnisse.
  • Unterschreiben Sie unsere Petition an die zuständige Berliner Stadträtin, den AquaDom nicht durch ein neues tödliches Gefängnis zu ersetzen!
  • Erteilen Sie auch dem geplanten Großprojekt „Coral World“ in Berlin-Lichtenberg jetzt eine Absage.