Gorillas sind die größten Menschenaffen der Welt und gehören zu unseren nächsten Verwandten im Tierreich. Sie leben in den Wäldern Zentralafrikas, sind hochintelligent und verfügen über komplexe soziale Strukturen. Sie ernähren sich fast ausschließlich von pflanzlicher Nahrung wie Blättern, Kräutern, Früchten und Wurzeln und essen nur gelegentlich auch Ameisen oder Termiten.
Alle Gorilla-Arten sind bedroht. Hier erfahren Sie faszinierende Fakten über die größten Menschenaffen.
1. Gorillas sind unsere nächsten Verwandten
Gorillas teilen rund 98 Prozent ihrer DNA mit Menschen. Sie können Emotionen zeigen, Werkzeuge nutzen, Probleme lösen und enge soziale Bindungen aufbauen.
Was ist besonders am Gorilla?
Gorillas sind die größten lebenden Menschenaffen der Welt. Sie verfügen über eine hohe Intelligenz, individuelle Persönlichkeiten und ein ausgeprägtes Sozialverhalten. Sie kümmern sich fürsorglich um ihre Familien.
Wie Menschen trauern sie um verstorbene Gruppenmitglieder und verabschieden sich von ihnen. Sie betrachten den Verstorbenen, pflegen sein Fell und bleiben mehrere Stunden oder sogar Tage dicht bei ihm. Dieses Trauerverhalten zeigen sie nicht nur bei befreundeten Gruppenmitgliedern, sondern auch bei Fremden. [1]
2. Gorillas leben in Familienverbänden
Gorillas leben in Gruppen von meist fünf bis 30 Tieren. Angeführt werden sie von einem erwachsenen Männchen, dem sogenannten Silberrücken. Dieser schützt die Gruppe und trifft wichtige Entscheidungen.
3. Silberrücken sind beeindruckende Beschützer
Mit zunehmendem Alter entwickelt das Fell männlicher Gorillas auf dem Rücken eine silberne Färbung. Silberrücken übernehmen die Führung ihrer Gruppe und sorgen für Sicherheit und Zusammenhalt.
Gorilla-Silberrücken nutzen ihren Körpergeruch, um mit Familienmitgliedern und Rivalen zu kommunizieren. Das Duftsignal wird dabei reguliert und an die jeweilige Situation angepasst:
- In bedrohlichen Situationen, wenn der Anführer seine Konkurrenten vertreiben will, ist es besonders stark und unterstützt die Abschreckung des Gegners.
Wenn der Gorilla-Mann seine Autorität gerade nicht beweisen muss oder sich in Gefahrensituationen zum vorsichtigen Rückzug seiner Gruppe entscheidet, wird das Duftsignal hingegen „heruntergeschaltet“. [2]

Sind Gorillas gefährlich?
Gorillas gelten grundsätzlich als friedliche Tiere: Sie vermeiden Konflikte und greifen Menschen normalerweise nicht an. Fühlen sie sich jedoch bedroht oder wollen ihre Familie schützen, können sie ihre enorme Kraft einsetzen.
- Bislang galten Gorillas als nicht territorial, weil sich die überwiegend genutzten Heimatgebiete verschiedener Gorillagruppen häufig überschneiden. Anders als beispielsweise Schimpansen führen sie keine gewaltsamen Kämpfe um Reviergrenzen.
- Gorillas sind sich des Territoriums anderer Gruppen aber durchaus bewusst und respektieren dieses: So vermeiden sie es, tief in den Kernbereich des Territoriums fremder Gruppen einzudringen, und versuchen, sich bei ihren täglichen Streifzügen in den miteinander überlappenden, gemeinsam genutzten Grenzbereichen aus dem Weg zu gehen. So bleibt es bei einer friedlichen Beziehung zu den Nachbarn. [3]
Auch Angehörigen anderer Arten gegenüber verhalten sich Gorillas empathisch – selbst Menschen in Notsituationen sind sie schon zu Hilfe geeilt: Im Zoo von Chicago fiel 1996 ein dreijähriger Junge ins Gorilla-Gehege. Gorilladame Binti Jua nahm ihn auf ihren Arm, trug ihn zur Tür und legte ihn dort vorsichtig ab, sodass das Zoopersonal ihn herausholen konnte. [4]
Wie viel Kraft hat ein Gorilla?
Gorillas zählen zu den stärksten Landtieren der Welt. Ein ausgewachsener Silberrücken besitzt ein Vielfaches der Kraft eines durchschnittlichen Menschen und kann mühelos schwere Äste bewegen oder kleine Bäume verbiegen.
Was ist die stärkste Gorilla-Art?
Die größten und kräftigsten Gorillas sind die Östlichen Flachlandgorillas. Männliche Tiere können über 200 Kilogramm wiegen und gehören zu den stärksten Primaten der Erde.
4. Gorillas kommunizieren auf vielfältige Weise
Gorillas verständigen sich durch Laute, Mimik, Gestik und Körperhaltung. Forschende haben mehr als 20 unterschiedliche Lautäußerungen dokumentiert, mit denen die Tiere Informationen austauschen.
5. Gorillas nutzen Werkzeuge
In freier Wildbahn wurden Gorillas dabei beobachtet, Stöcke als Hilfsmittel einzusetzen oder Gewässer mithilfe von Ästen zu prüfen. Dieses Verhalten zeigt ihre bemerkenswerte Intelligenz.
6. Gorillas verbringen viel Zeit mit der Nahrungsaufnahme
Gorillas ernähren sich überwiegend pflanzlich. Auf ihrem Speiseplan stehen Blätter, Triebe, Früchte und Kräuter. Da ihre Nahrung relativ energiearm ist, verbringen sie einen großen Teil des Tages mit der Aufnahme von Nahrung.
Gorillas mögen kein schmutziges Essen und säubern es daher, bevor sie zubeißen.
- Sie entfernen Verschmutzungen wie Sand mit den Fingerspitzen,
- schleudern den Dreck mit einer Bewegung des Handrückens weg oder reiben Früchte an ihrem Unterarm sauber.
- Dieses Putzverhalten scheint nicht durch soziales Lernen, also das Abschauen von anderen, zu entstehen, sondern spontan durch individuelles Lernen. [5]
Was „fressen“ Gorillas?
Je nach Lebensraum unterscheiden sich die bevorzugten Pflanzenarten. Grundsätzlich sind Gorillas jedoch sogenannte Pflanzenfresser und ernähren sich vor allem von Blättern, Früchten, Rinde und jungen Trieben.
7. Gorillas werden erstaunlich alt: Wie alt werden Gorillas?
In freier Wildbahn erreichen Gorillas meist ein Alter von etwa 35 bis 40 Jahren. In Gefangenschaft können einzelne Tiere zwar deutlich älter werden, aber ein höheres Alter ist kein Maßstab für Wohlbefinden. Ein Dasein hinter Gittern bedeutet für Gorillas vor allem den Verzicht auf ein selbstbestimmtes und artgemäßes Leben.
Wie alt ist Gorilla Fatou heute?
Fatou gilt als ältester Gorilla der Welt: Die Gorilla-Dame lebt im Berliner Zoo. Sie wurde vermutlich 1957 geboren und ist im Jahr 2026 schätzungsweise 69 Jahre alt.
8. Gorillas können riesig werden
Männliche Gorillas sind deutlich größer und schwerer als Weibchen. Ein ausgewachsener Silberrücken kann mehr als 200 Kilogramm wiegen.
Wie groß wurde der größte Gorilla der Welt?
Der größte dokumentierte Gorilla war ein Östlicher Flachlandgorilla. Aufgerichtet erreichte er mehr als 1,90 Meter Körpergröße und brachte deutlich über 200 Kilogramm auf die Waage.
Wer ist der stärkste Gorilla der Welt?
Welcher einzelne Gorilla der stärkste war, lässt sich nicht eindeutig bestimmen. Als besonders kräftig gelten jedoch ausgewachsene Silberrücken der Östlichen Flachlandgorillas.
9. Gorillas haben einen Menstruationszyklus
Wie Menschen haben auch Gorillas einen Menstruationszyklus, der zwischen 26 und 32 Tagen lang ist. Die fruchtbare Zeit dauert ein bis vier Tage an. Gorillas haben keine bestimmte Paarungszeit, sondern können das ganze Jahr über schwanger werden. Findet keine Befruchtung statt, bluten die Gorillas wie Menschen, allerdings nur für zwei bis drei Tage. [6]
Wie lange dauert die Schwangerschaft bei Gorillas?
Die Schwangerschaft eines Gorillas dauert etwa achteinhalb Monate, also ein wenig kürzer als beim Menschen. Gorillas bekommen alle drei bis vier Jahre ein Kind und kümmern sich dann intensiv um den Nachwuchs. In den ersten Monaten tragen die Gorillamütter ihre Babys dauerhaft, wobei sich die Kleinen an ihre Mütter klammern. In den ersten zwei bis drei Jahren werden die Babys gestillt, danach werden die Tiere selbstständiger. [7]
10. Alle Gorilla-Arten sind bedroht
Lebensraumzerstörung, Wilderei, Krankheiten und Konflikte mit Menschen setzen den Menschenaffen stark zu. Alle Gorilla-Unterarten gelten als bedroht oder vom Aussterben bedroht.
Warum sind Gorillas vom Aussterben bedroht?
Gorillas sind aus mehreren Gründen vom Aussterben bedroht: Als Hauptgrund kann man jedoch den Menschen nennen. Menschen sind dafür verantwortlich, dass Gorillas durch Abholzung und Bergbau große Teile ihres Lebensraums verloren haben:
- Trotz Verboten jagen Wildernde die Menschenaffen und töten sie, um ihr Fleisch für Profit zu verkaufen.
- Die Wälder werden immer mehr durch Menschen besiedelt, die dort Holz fällen, jagen, sogenannte „Nutztiere“ halten und so die Ruhe der sensiblen Tiere zerstören.
- Auch Krankheiten wie das Ebolavirus und Atemwegsviren sind eine Bedrohung für die Tiere. [8]
Alle vier Gorilla-Unterarten sind vom Aussterben bedroht. Berggorillas, die den Östlichen Gorillas zugeordnet werden, sind momentan die einzige Unterart, deren Zahl wieder zunimmt. Nachdem in den 1980er-Jahren ein Tiefstand von nur etwa 250 Tieren verzeichnet wurde, konnte sich die Population durch intensive Schutzmaßnahmen seither wieder erholen und liegt nun bei etwa 1.000 Individuen – ganz ohne Zucht in Gefangenschaft. [9, 10] Es gibt derzeit keine Berggorillas in Zoos; die meisten Zoos halten Westliche Gorillas. [11]
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Was würde passieren, wenn Gorillas aussterben würden?
Gorillas sind ein wichtiger Teil ihres lokalen Ökosystems. Sie tragen beispielsweise zur Verbreitung von Pflanzensamen bei – die Menschenaffen ernähren sich hauptsächlich von Pflanzen und verteilen durch ihre Ausscheidungen Pflanzensamen im ganzen Wald. Ohne sie würden bestimmte Pflanzenarten also seltener werden oder ganz verschwinden, was auch das Leben anderer Tiere beeinflussen würde.
In Ökosystemen hat jedes Tier und jede Pflanze eine wichtige Aufgabe, die nur im Zusammenspiel miteinander funktionieren.

Zoos haben viele Gorillafamilien auf dem Gewissen
Mit grausamen Fangmethoden wurden früher ganze Gorillafamilien ausgelöscht, damit skrupellose Tierhändler:innen die Babys an Zoos in aller Welt verkaufen konnten. Da Gorillas ihre Kinder bis zum Tod verteidigen, kann man sie nicht lebend fangen. So wurde die gesamte Gruppe getötet, um an die Babys zu gelangen. Die Tierkinder wurden dadurch traumatisiert; viele starben kurze Zeit später ebenfalls, etwa durch Fehlernährung oder beim Transport. Gorillas waren für Zoos in aller Welt eine heißbegehrte Tierart und wurden für beträchtliche Summen gehandelt, in Deutschland beispielsweise für mehrere tausend D-Mark. [12]
Die berühmte Gorillaforscherin Dian Fossey beschreibt in ihrem Buch „Gorillas im Nebel“ eine tragische Geschichte: Die Stadt Köln orderte 1967 über die Parkaufsicht in Ruanda zwei Berggorillababys für den Kölner Zoo. Beim Fang des ersten Tieres, der circa dreijährigen Coco, wurden ihre 10 Familienmitglieder getötet. Das zweite Gorillakind, Pucker, stammte aus einer achtköpfigen Gruppe. Beide Tiere waren sehr schwach, fehlernährt und traumatisiert und gelangten in Dian Fosseys Obhut, die sie pflegte und versorgte. Die Parkwächter:innen drängten Fossey zur Übergabe der Tiere an den Kölner Zoo und drohten, ansonsten zwei weitere Gorillababys zu fangen. Fossey versuchte, dies zu verhindern, und bat den Kölner Zoodirektor in einem Brief, Coco und Pucker freizulassen und in eine „Stiefgruppe“ integrieren zu dürfen, doch ihre Bitte wurde abgelehnt. 1969 wurden die beiden Gorillababys nach Deutschland transportiert, 1978 starben sie kurz nacheinander im Kölner Zoo. [13]
Noch bis in die 1970er-Jahre starben auf diese Weise viele tausend Gorillas, bis der Import von Gorillas aus dem Freiland durch das Washingtoner Artenschutzübereinkommen im Jahr 1976 verboten wurde. [11] Da nun kein „Nachschub“ über Wildfänge mehr möglich war, wurde 1985 das „Europäische Erhaltungszuchtprogramm“ (EEP) ins Leben gerufen, um die Zucht von Gorillas für die Zurschaustellung der Tiere in Gefangenschaft zu koordinieren.
So können Sie Gorillas und anderen Menschenaffen helfen
Bitte besuchen Sie keine Zoos oder andere „Attraktionen“, in denen Gorillas und andere Menschenaffen zur menschlichen Belustigung herhalten müssen.
Unterzeichnen Sie zudem unsere Petition für ein Ende der Menschenaffenhaltung in Zoos.
Häufige Fragen zu Gorillas
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Wie groß ist ein Gorilla?
Männliche Gorillas erreichen meist eine Körpergröße von 1,70 bis 1,90 Metern.
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Wie schwer ist ein Gorilla?
Ein ausgewachsener Silberrücken kann mehr als 200 Kilogramm wiegen.
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Wo leben Gorillas?
Gorillas leben ausschließlich in den tropischen Wäldern Zentralafrikas.
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Sind Gorillas intelligent?
Ja. Gorillas können Werkzeuge nutzen, soziale Beziehungen pflegen und komplexe Probleme lösen
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Können Gorillas schwimmen?
Nein. Gorillas meiden tiefe Gewässer und können normalerweise nicht schwimmen.
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Quellen
[1] scinexx (04.04.2019): Gorillas nehmen Abschied von ihren Toten: Menschenaffen versammeln sich um Verstorbene und pflegen deren Fell, https://www.scinexx.de/news/biowissen/gorillas-nehmen-abschied-von-ihren-toten/ (eingesehen 24.06.2026)
[2] Bild der Wissenschaft (09.07.2014): Gorilla mit Geruchssprache, https://www.wissenschaft.de/umwelt-natur/gorilla-mit-geruchssprache/ (eingesehen 24.06.2026)
[3] natur (12.03.2020): Territoriales Denken bei Gorillas, https://natur.de/artikel/territoriales-denken-bei-gorillas (eingesehen am 01.07.2026)
[4] scinexx (31.05.2019): Empathische Tiere – Mitgefühl ist kein rein menschliches Phänomen, https://www.scinexx.de/dossierartikel/empathische-tiere/ (eingesehen 24.06.2026)
[5] natur (05.12.20217): Was Gorillas mit einem schmutzigen Apfel machen, https://natur.de/artikel/was-gorillas-mit-einem-schmutzigen-apfel-machen (eingesehen am 01.07.2026)
[6] Berggorilla & Regenwald Direkthilfe e.V.: Sozialleben – Wie sieht das Liebesleben der Gorillas aus?, https://www.berggorilla.org/gorillas/allgemein/sozialleben/wie-sieht-das-liebesleben-der-gorillas-aus/ (eingesehen 24.06.2026)
[7] Berggorilla & Regenwald Direkthilfe e.V.: Sozialleben – Wie weit entwickelt ist ein Gorillababy?, https://www.berggorilla.org/gorillas/allgemein/sozialleben/wie-weit-entwickelt-ist-ein-gorillababy/ (eingesehen 24.06.2026)
[8] Berggorilla & Regenwald Direkthilfe e.V.: Lebensraum: Wieso sind Gorillas bedroht?, https://www.berggorilla.org/gorillas/allgemein/lebensraum/wieso-sind-gorillas-bedroht/ (eingesehen 24.06.2026)
[9] Plumptre, A. et al. (2019). Gorilla beringei. The IUCN Red List of Threatened Species 2019: e.T39994A115576640, https://dx.doi.org/10.2305/IUCN.UK.2019-1.RLTS.T39994A115576640.en (eingesehen 24.06.2026)
[10] The Guardian (02.02.2020): Is it time to shut down the zoos?, https://www.theguardian.com/world/2020/feb/02/zoos-time-shut-down-conservation-education-wild-animals (eingesehen 24.06.2026)
[11] Berggorilla & Regenwald Direkthilfe e.V.: Mensch & Gorilla – Zoos, https://www.berggorilla.org/gorillas/mensch-gorilla/zoos/ (eingesehen 24.06.2026)
[12] BR 2 (2019): Der Gorilla Fritz – Eine Familiensaga (Radiodoku BR Podcast), https://www.br.de/radio/bayern2/der-gorilla-fritz100.html (eingesehen 24.06.2026)
[13] Dian Fossey (1989), Gorillas im Nebel – Mein Leben mit den sanften Riesen, 1991. Droemer Knaur, München
Hinweis: PETA lehnt Tierversuche grundsätzlich ab. Zwar können die oben genannten Ergebnisse dazu beitragen, dass sich der Blick der Menschen auf unsere Mitgeschöpfe ändert und somit langfristig Hoffnung auf eine bessere Zukunft für Tiere besteht. Dennoch ist die Durchführung dieser oder ähnlicher Tierversuche ethisch nicht zu rechtfertigen. Unserer Ansicht nach haben Forschende die ethische Verantwortung, solche Erkenntnisse nicht in Versuchen an Tieren, sondern durch Beobachtungsstudien in der natürlichen Umgebung der Tiere zu erlangen.
Trotz alledem ist den Tieren nun am meisten damit geholfen, die Ergebnisse publik zu machen, denn sie zeigen, wie faszinierend Tiere sind. Und sie verdeutlichen, dass es falsch ist, Tiere in Laboren einzusperren und in Experimenten zu missbrauchen.
