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Erfolg: Pläne für die weltweit erste Oktopusfarm eingestellt

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Update vom 27. Juli 2026 

Gute Nachrichten: Weltweit erste Oktopusfarm auf Gran Canaria wird nicht gebaut 

Die weltweit erste Oktopusfarm auf Gran Canaria wird nicht gebaut. Der spanische Konzern Nueva Pescanova hat das Projekt endgültig eingestellt und seinen Antrag auf eine Fabrik im Hafen von in Las Palmas zurückgezogen. Damit bleibt Hunderttausenden Oktopussen Gefangenschaft, Leid und eine grausame Tötung erspart.  

Zuvor hatten Wissenschaftler:innen, Tierschutzorganisationen und engagierte Menschen weltweit starken Widerstand gegen die Pläne geleistet. Allein PETA-Unterstützer:innen verschickten mehr als 200.000 E-Mails an die Verantwortlichen auf Gran Canararia, darunter 45.000 aus Deutschland. Wir wandten uns zudem an EU-Politiker:innen, demonstrierten mit einem Riesenkraken vor Spanischen Konsulaten, richteten Briefe und Petitionen an die zuständigen Behörden auf Gran Canaria und arbeiteten in der international Octooalition mit mehr als 30 NGOs zusammen.  

Wir freuen uns über diesen Erfolg für die Kraken und bedanken uns bei allen Unterstützer:innen.  

Krake am Meeresboden
Kraken sind empfindsame Lebewesen und gehören nicht in Gefangenschaft.

Originaltext  

Auf Gran Canaria soll die erste Intensivtierhaltung für Kraken entstehen! Laut den Plänen des betreibenden Unternehmens würden in der kommerziellen Anlage jedes Jahr Hunderttausende der hochintelligenten Tiere in beengten Becken gezüchtet und getötet werden. Ihr Fleisch soll vermarktet werden. Doch die Wissenschaft warnt: Eine solche Haltung würde für die Tiere extremes und anhaltendes Leid bedeuten. Bitte helfen Sie uns, diese grausamen Pläne zu stoppen! 

Kraken sind intelligent, komplex und faszinierend 

Kraken sind empfindsame Lebewesen, die Freude, Neugierde, Schmerz und Angst fühlen können. Die ausgesprochen intelligenten Tiere nutzen beispielsweise Muscheln als Schutzschilde, stehlen Köder aus Fischfallen und befreien sich aus Aquarien. Es gibt sogar Kraken, die ihr Zuhause hübsch dekorieren. Die Tiere kommunizieren mittels Farbwechseln und Farbsignalen miteinander – bis heute ist der Mensch nicht in der Lage, ihre Sprache genau zu verstehen. 

Kraken in der Aquakultur einzusperren, würde zu unnatürlichen Verhaltensweisen wie Aggressionen, Kannibalismus, Verletzungen und zum Tod führen. Die auf engstem Raum gehaltenen Tiere würden miteinander kämpfen und versuchen, zu entkommen. 

Eine artgerechte Versorgung ist nicht möglich 

Derzeit gelten in Spanien keine gesetzlichen Vorgaben zum Schutz von Kraken. So sind die Tiere skrupellosen Firmen ausgeliefert, die sie unter allen denkbaren Bedingungen halten dürfen. Sie können ihnen Schmerzen und Leid zufügen, ohne je dafür belangt zu werden. Am Ende ihres qualvollen Lebens werden die Kraken getötet – vermutlich ohne Betäubung. Wenn man ihnen das Gehirn aufschneidet oder den Kopf einschlägt, werden sie bei vollem Bewusstsein in nackte Panik verfallen und quälende Schmerzen erleiden. 

Die Wissenschaft ist sich einig: Kraken sind empfindsame Lebewesen. Es ist schlichtweg unmöglich, sie in solchen Anlagen zu halten, ohne ihnen dabei Leid zuzufügen. Faszinierende Kraken oder andere Tiere in ein kahles Becken zu sperren, ist Tierquälerei. 

Kraken-Farm schädlich für die Umwelt 

Eine Kraken-Farm ist jedoch nicht nur grausam für die Tiere, sondern schadet auch der Umwelt. Um die Kraken zu ernähren, müssten wild lebende Meerestiere gefangen werden, was die Überfischung der Meere vorantreibt. Fischpopulationen werden weiter dezimiert und das Ökosystem des Meeres wird immer mehr gestört. 

Helfen Sie uns, die Mega-Lachsfabrik in der Schweiz zu verhindern 

In der Schweiz ist der Bau einer großen Lachsfabrik geplant, in der jährlich bis zu 4.000 Tonnen Lachs- „Produkte“ produziert und bis zu 1,5 Millionen Lachse gemästet werden sollen. Unterstützen Sie jetzt unsere Petition und helfen Sie uns, dieses tierquälerische Vorhaben zu verhindern.