Profit vor Tierwohl: OBI hält an Tierverkauf in Baumärkten fest

2015 und 2016 sorgte PETA Deutschland mit erschütternden Recherchebildern über den deutschen Heimtierhandel für Empörung unter Tierfreunden. Auch OBI war unmittelbar betroffen. Die Aufnahmen zeigten tausende Kleintiere, die in Zuchtanlagen unter schlimmsten Bedingungen für den Handel „produziert“ werden.

Bereits wenige Tage nach der Veröffentlichung einer Onlinepetition mit über 50.000 Unterschriften verkündete OBI 2015 unter großem medialem Echo, den Verkauf von Tieren zu beenden.

Doch OBI hat sein Wort gebrochen und damit seine Kunden und die Öffentlichkeit getäuscht. Drei Jahre nach der Bekanntgabe des Ausstiegs aus dem Tierverkauf finden sich in zahlreichen OBI-Märkten zwischen Regalen mit Nägeln, Wandfarben und Schrauben noch immer Tiere wie Kaninchen, Meerschweinchen, Hamster und sogar Reptilien. Die Baumarktkette OBI weigert sich, aus dem Verkauf lebender Tiere auszusteigen.

Bitte geben Sie Ihre Stimme, damit die Tierquälerei bei OBI endlich aufhört

Tiere raus aus den Baumärkten. Bitte fordern Sie OBI auf, den Verkauf von Tieren sofort zu beenden.

Online Petition

Tierverkauf bei OBI sofort stoppen!

Sehr geehrte Damen und Herren,

im Jahr 2015 haben Sie unter großem medialem Echo den Ausstieg aus dem Tierverkauf verkündet. Doch bis heute finden sich noch immer Tiere wie Kaninchen, Meerschweinchen und sogar Reptilien in zahlreichen OBI-Filialen. Ich bin entsetzt über die von PETA veröffentlichten Aufnahmen aus den Tierproduktionsanlagen, in denen die Tiere Tag für Tag schlimme Qualen erleiden.

Da OBI von den Recherchebildern unmittelbar betroffen ist und Tiere in Baumärkten nichts zu suchen haben, appelliere ich nachdrücklich an Sie, den Verkauf von Tieren in Ihren Baumärkten sofort zu stoppen. Von Einkäufen in Ihren Filialen sehe ich bis dahin ab.

Mit freundlichen Grüßen

 

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Auch mit prominenter Unterstützung von Lilli Hollunder fordert PETA die Baumarktkette OBI auf, den Tierverkauf endlich zu stoppen.
Auch mit prominenter Unterstützung von Lilli Hollunder fordert PETA die Baumarktkette OBI auf, den Tierverkauf endlich zu stoppen.


In deutschen Haushalten leben ca. 31,6 Millionen Heimtiere [1]. Mit der Veröffentlichung von Aufnahmen aus zwei erschütternden Recherchen konnte PETA 2015 und 2016 aufzeigen, woher die Tiere, die in Baumärkten und Zoohandlungen angeboten werden, stammen. Diese Recherchen ergaben, dass auch OBI einen großen Teil seiner Tiere mittels zwischengeschalteter Großhändler aus tierquälerischen Zuchtanlangen in den Niederlanden und Deutschland bezieht.
 

Tausende Lebewesen leiden Tag für Tag schreckliche Qualen, damit OBI-Baumärkte lebende Tiere anbieten kann. In den Zuchtanlagen sitzen die Meerschweinchen, Kaninchen, Hamster und viele andere Kleintiere teils zentimeterhoch in ihren eigenen Fäkalien. Verletzungen, Krankheit und Tod sind in diesem skrupellosen Geschäft an der Tagesordnung.
 

Bei einigen Großhändlern werden auch Reptilien für den Verkauf in kleinen Plastikboxen, den sogenannten Racksystemen, vorrätig gehalten. Ahnungslosen Kunden wird hingegen suggeriert, dass die Tiere aus guten Verhältnissen stammen.
OBI zeigt sich weder gesprächsbereit, noch wurde der Verkauf von Tieren gestoppt.

Was Sie tun können

  • Teilen Sie die Forderung nach einem Ausstieg aus dem Tierverkauf auch auf Facebook und Twitter.
  • Posten Sie folgendes Statement auf der Facebook-Seite von OBI:

„Bitte stoppen Sie umgehend den Verkauf von Tieren. Sie haben Ihr Versprechen gebrochen und halten weiterhin am Verkauf von Tieren aus tierquälerischen Zuchtanlagen fest. Tiere gehören nicht in Baumärkte. Solange Sie lebende Tiere verkaufen, werde ich nicht mehr bei OBI einkaufen.“

  • Bitte kaufen Sie niemals ein Tier im Handel oder bei einem Züchter, sondern adoptieren Sie einen tierischen Mitbewohner aus einem Tierheim. Jedes Jahr werden etwa 300.000 Tiere in deutschen Tierheimen abgegeben oder einfach ausgesetzt. Sie alle warten sehnsüchtig auf ein neues Zuhause.

Quellen:
1) Zentralverband Zoologischer Fachbetriebe „Der deutsche Heimtiermarkt- Struktur und Umsatzdaten“, online unter: https://www.zzf.de/fileadmin/files/ZZF/Marktdaten/ZZF_IVH_Der_Deutsche_Heimtiermarkt_2016_A4.pdf, letzter Zugriff: 28. März 2018