Die Wahrheit über Pelz: 10 schockierende Fakten!

Im Gegensatz zu Zigarettenverpackungen müssen Pelzmäntel oder Kapuzen und Schuhe mit Fellbesatz leider keinen schockierenden Warnhinweis tragen, der dem Verbraucher zeigt, welches Leid das Produkt Pelz verursacht. Konsumenten können somit die Tatsache problemlos verdrängen, dass auch für den winzigsten Fellbommel ein Tier erschlagen, mit Elektroschocks getötet oder lebendig gehäutet wurde. Sind Sie bereit herauszufinden, was hinter den Kulissen der Modeindustrie passiert?

Wenn Sie die folgenden schockierenden Fakten über Pelz gelesen haben, werden Sie es sich beim nächsten Einkauf vermutlich gut überlegen, ob Sie sich wirklich mit dem Fell eines zu Tode gequälten Tieres schmücken möchten.

Zehn schockierende Fakten über Pelz

Fakt 1:

Es gibt keine humane Art, Tiere Ihres Pelzes wegen zu töten. Größere Tiere wie Füchse oder Marderhunde werden weltweit durch anale und genitale Elektroschocks getötet. Kleinere Tiere wie Nerze werden vergast. In Ländern wie China werden Marderhunde oftmals erschlagen oder zu Tode getreten. 

Fakt 2:

Tiere in der Pelzindustrie werden oftmals lebendig gehäutet. Die Tötungsmethoden sind leider nicht immer wirksam. Undercover-Aufnahmen haben gezeigt, wie Tiere bei vollem Bewusstsein gehäutet werden und sogar noch mehrere Minuten, nachdem ihnen das Fell vom Körper geschnitten wurde, atmeten.

Fakt 3:

85 % aller Tiere, die ihres Pelzes wegen getötet werden, werden auf Pelzfarmen gefangen gehalten. Dort müssen sie ohne jegliche Beschäftigungsmöglichkeiten in winzigen Drahtgitterkäfigen leben. Viele Tiere entwickeln schwere Verhaltensstörungen wie Kannibalismus oder drehen sich unaufhörlich im Kreis.

© by Malcolm Klimowicz

Fakt 4:

15% der gehandelten Pelze stammen von Tieren aus der Jagd. Oftmals werden sie qualvoll erschossen oder mit Fangeisen gefangen. Tritt ein Tier in die Falle, gräbt sie sich oft bis zum Knochen in das Fleisch ein. Kommt der Pelzjäger zurück, erschlägt oder erschießt er sein Opfer. Bis dahin ist das Tier Witterungsverhältnissen, Hunger, Durst und Angriffen durch Raubtiere schutzlos ausgeliefert.

© by Sandro und Bianka Pelli / www.schonzeit-fuer-fuechse.de

Fakt 5:

Auch Hunde, Katzen und Kaninchen werden ihres Pelzes wegen getötet. Etwa 1 Milliarde Kaninchen und 2 Millionen Hunde und Katzen landen jährlich als Pelzprodukte auf dem Markt. Man findet ihr Fell oftmals an Schlüsselanhängern oder als Besatz an Schuhen. Da der Handel mit Pelzen sehr intransparent ist, gehört Kennzeichnungsbetrug zum Alltag, und der Kunde kann niemals sicher sein, welches Tier sich hinter einem Pelz verbirgt.

Fakt 6:

Tierquälerei ist in der Pelzindustrie allgegenwärtig und oftmals legal. In China, wo etwa 50 % aller Pelze produziert werden, gibt es keinerlei Strafen für Personen, die Tiere auf Pelzfarmen misshandeln. Aber auch in Europa sind die gesetzlichen Rahmenbedingungen zur Haltung sogenannter Pelztiere unvorstellbar niedrig. Kein einziges Tier kann auf einer Pelzfarm seine Grundbedürfnisse ausleben und ist damit dauerhaft lang anhaltendem Leid ausgesetzt.

Fakt 7:

Pelzfarmen in Europa sind ebenso schlimm wie Pelzfarmen in China. Die Haltungsbedingungen für Tiere auf Pelzfarmen sind weltweit vergleichbar und immer grausam. In Finnland werden beispielsweise sogenannte Monsterfüchse gezüchtet. Die Tiere sind zuchtbedingt viel zu groß und werden qualvoll gemästet, um aus einem einzelnen Tier noch mehr Fell zu bekommen und die Profite zu steigern.

Fakt 8:

Die Pelzproduktion schadet der Umwelt massiv. Die Fütterung der vielen oftmals fleischessenden Tiere verschlingt zahlreiche Ressourcen, und ihre Ausscheidungen verseuchen angrenzende Gewässer und tragen zur Klimaerwärmung bei. Damit die Felle der getöteten Tiere nicht verwesen, werden sie mit giftigen Chemikalien, wie etwa Schwefelsäure, Ammoniumchlorid oder Formaldehyd, behandelt.

Fakt 9:

Kunstpelze sind besser für die Umwelt als Tierpelze. Die Herstellung eines Nerzmantels benötigt 20-mal mehr Energie als die Produktion eines Kunstpelzes. Grund dafür sind u. a. der Transport von Futtermitteln zu Farmen, die Müllverwertung, Elektrizität für Gebäude und Tötungsapparate, der Einsatz von Pestiziden, Impfstoffen und Antibiotika und der Abtransport von Kadavern. (1)

Fakt 10:

Pelze sind giftig und können Menschen krank machen. Mehrere Laboruntersuchungen von Pelzprodukten aller Preisklassen haben Rückstände krebserregender, allergieauslösender und hormonverändernder Chemikalien aufgezeigt, die bei Hautkontakt zu schweren Erkrankungen wie Krebs, chronischen Vergiftungen oder Allergien führen können. (2)

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Quellen:
(1) Bijleveld, Marijn/Korteland, Marisa/Sevenster, Maartje(2011): The environmental impact of mink fur production. Report. Delft, CE Delft
(2) Gift im Pelz, Report II (2011): Bedenkliche Chemikalien in Pelzprodukten. Hamburg/Wiesbaden.
http://zoe-www.m3plus.net/vierpfoten.de/website/uploads/giftImPelz.pdf