Füchse retten! Helfen Sie mit, die Schliefenanlage in Lemgo-Voßheide zu schließen!

Die Schliefenanlage in Voßheide, einem Ortsteil der nordrhein-westfälischen Stadt Lemgo, besteht seit 1960 und ist damit die älteste und skandalöseste ihrer Art in Deutschland. Füchse werden in dieser Anlage in kleinen Zwingern gefangen gehalten und eingesetzt, um Jagdhunde für die Baujagd auf Füchse und Dachse „scharf“ zu machen. Für die Füchse bedeutet dies ein Leben in Angst und Panik.

In einer sogenannten Schliefenanlage findet die Ausbildung von Jagdhunden an lebenden Füchsen statt. Die Anlage besteht aus einem künstlich angelegten Tunnelsystem, welches einen Fuchsbau simuliert. Ziel ist es, die Jagdhunde auf den Fuchs abzurichten, damit sie künftig auf Baujagden eingesetzt werden können. Der Fuchs verbringt in der Schliefenanlage ein Leben in Gefangenschaft und Todesangst, denn die Jagdhunde werden in dem Tunnelsystem immer wieder auf ihn gehetzt. Genau wie Schliefenanlagen sind auch Baujagden in etlichen deutschen Bundesländern noch immer völlig legal.


Bitte geben Sie den Füchsen Ihre Stimme, damit die Tierquälerei durch Jäger endlich aufhört.

Schließung der Schliefenanlage Lemgo-Voßheide! Bitten Sie den Landrat Dr. Lehmann, die Schliefenanlage endgültig zu schließen.

Online Petition

Die Schliefenanlage in Lemgo-Voßheide muss geschlossen werden!

Sehr geehrter Landrat Dr. Lehmann,

ich bin bestürzt über die Tatsache, dass die Schliefenanlage in Lemgo-Voßheide noch immer nicht geschlossen wurde.

In Schliefenanlagen findet die Ausbildung von Jagdhunden für die Baujagd statt. Diese Form der Jagd ist jedoch mit dem Tierschutzgesetz ohnehin nicht vereinbar. In einer Zeit des großen Artensterbens sollte die Jagd wissenschaftlichen Erkenntnissen angepasst werden – und nicht von der Jagdlust einer kleinen Gruppe von Menschen bestimmt werden, die gerne Tiere töten.

Die Baujagd, auf Füchse und andere Tiere, ist nicht nur brutal und inhuman, sie ist auch kontraproduktiv, da eine flächendeckende Bejagung aus biologischer Sicht unnötig ist.
Daher bitte ich Sie, die Schliefenanlage in Lemgo-Voßheide sofort schließen zu lassen.

Mit freundlichen Grüßen

 

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Schliefenanlagen in Deutschland

In anderen europäischen Ländern sind Schliefenanlagen aufgrund der Grausamkeit längst verboten. In Deutschland hingegen gibt es noch ca. 100 Schliefenanlagen, die meist abseits und unscheinbar verborgen liegen. Aktuell ist NRW dabei, das ökologische Jagdgesetz zu kippen und grausame Praktiken, wie die Baujagd und damit auch Schliefenanlagen, generell wieder einzuführen.

Schliefenanlagen sollen Jagdhunde für die Baujagd auf Füchse „raubwildscharf“ machen

Für das Jagdhunde-Training wird der Fuchs in einen durch Gitter vom Hund getrennten Kessel gesetzt, um dort von den Jagdhunden aufgespürt zu werden. Auch wenn der Fuchs laut Jägern angeblich nicht in direkten Kontakt mit dem Jagdhund kommt, lebt er in ständiger Todesangst. Für ein Wildtier bedeutet das Eingesperrtsein und die ständige Gegenwart von Menschen und Hunden erheblichen Stress. Juristen und Veterinärmediziner bestätigen die Tierschutzwidrigkeit und Grausamkeit dieser Anlage. Wie oft es zu „Unfällen“ kommt oder was mit den Füchsen geschieht, wenn sie krank oder alt werden, bleibt uns verborgen.

Fuchsjagd stoppen

Jäger benutzen Füchse lediglich als lebendige Zielscheibe, denn weder aus wildbiologischer noch aus gesundheitlicher Sicht besteht ein Grund für die massenhafte Bejagung der nützlichen Tiere. Die Regierung in Luxemburg hat bereits im April 2015 ein Verbot der Jagd auf Füchse durchgesetzt. Die Horrorszenarien der Jäger über eine Fuchsschwemme oder Krankheiten haben sich selbstverständlich nicht bewahrheitet. Als Gesundheitspolizei sind Füchse ein wichtiges Glied im Kreislauf der Natur. Ein Verbot der Fuchsjagd in Deutschland ist längst überfällig.

Was Sie tun können

Ihre Unterschrift hilft, dass in der Schliefenanlage Lemgo-Voßheide keine Füchse mehr misshandelt werden.