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Stierhatz und Stierkämpfe in Pamplona

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Die 10 spektakulärsten Protestaktionen

Stand Juli 2017
Jedes Jahr werden in Pamplona vom 6. bis 14. Juli die Sanfermines, ein Fest zu Ehren des heiligen Firmin, gefeiert. Dabei werden täglich sechs Stiere durch die engen Gassen der Stadt bis in die Stierkampfarena gejagt, wo sie anschließend in einem blutigen Kampf getötet werden. PETA UK und die spanische Organisation AnimaNaturalis organisieren seit mehreren Jahren spektakuläre Protestaktionen gegen die Stierrennen und -kämpfe in Pamplona, an denen sich jedes Jahr Dutzende Menschen aus Spanien und aller Welt beteiligen.

2017: Der Himmel färbte sich blutrot

Bei der spektakulären Aktion zerbrachen etwa 100 Tierfreunde aus aller Welt mit rotem Puder gefüllte „Banderillas“ – Harpunen, die beim Stierkampf eingesetzt werden.
© PETA UK

2016: Blutüberströmt demonstrieren Unterstützer gegen die Stierrennen und -kämpfe in Pamplona.

© PETA UK

2015: Ein Fluss aus Blut vor Pamplonas Stierkampfarena.

© PETA UK

2014: Tödliche Matadore in den Straßen Pamplonas.

© PETA UK

2013: 48 Särge für 48 tote Stiere.

© PETA USA

2012: Schriftzug aus nackten Körpern.

© PETA Foundation

2010: Ein Stier aus nackten Körpern.

2009 und 2008: Blutverschmiert mit Banderillas auf dem Festplatz.

2007: Protestmarsch der nackten Wahrheit.

2004: Menschenrennen statt Stierhatz.

2002: Mit „The Running of the Nudes“ (Das Rennen der Nackten) begannen 2002 die Proteste in Pamplona.

Hintergrund zu den Stierrennen und Stierkämpfen in Pamplona

Bei den Stierrennen, der sogenannten Stierhatz, werden die Tiere von Hunderten Menschen verfolgt und geschlagen. In ihrer Panik rutschen die Tiere in den engen Gassen immer wieder aus und tragen teils schwere Verletzungen davon. Am Ende erwartet sie die Stierkampfarena, in der bis zu acht Männer auf ein Tier angesetzt werden. Die Toreros verletzen den Stier mit Dolchen und harpunenähnlichen Waffen, den sogenannten Banderillas. Durch den hohen Blutverlust wird das Tier zunehmend geschwächt, in seinem Todeskampf jedoch immer wieder aufgehetzt und durch die Arena gejagt. Schließlich durchbohrt der Matador das erschöpfte Tier mit einem Schwert, um es zu töten. Oftmals sind die Stiere zwar gelähmt, aber noch immer bei Bewusstsein, wenn sie an Ketten befestigt aus der Arena gezerrt werden.

Unter dem Deckmantel der Tradition oder für ein ungewöhnliches „Abenteuer“ lassen sich Touristen zu einem Besuch des Festivals hinreißen. In Spanien existiert eine große Anti-Stierkampf-Bewegung. Der Großteil der Spanier hat kein Interesse am Stierkampf und immer mehr Städte in ganz Spanien werden stierkampffrei. Angesichts des sinkenden Interesses in der spanischen Bevölkerung kann sich die Stierkampf-Industrie ausschließlich durch enorme Subventionen – auch von der EU – und durch den Tourismus halten.

Was Sie tun können

  • Bitte besuchen Sie keine Stierkampfveranstaltungen und meiden Sie Volksfeste, bei denen Tiere eingesetzt werden.
  • Unterschreiben Sie unsere Petition für ein Ende der Stierkämpfe in Spanien.