Feuerstier – helfen Sie das grausame Festival „Toro Júbilo“ zu stoppen

Update Oktober 2019

Im Oktober 2019 haben wir über 31.400 Unterschriften an die verantwortlichen Politiker übersandt und nachdrücklich ein Ende dieser Barbarei gefordert. Bitte unterschreiben Sie weiterhin unsere Petition, damit das sadistische „Festival“ endlich in die Geschichtsbücher verbannt wird.


Originalartikel:

In der spanischen Bilderbuchstadt Medinaceli in der Provinz Soria bringt eine „Tradition” namens „Toro Júbilo“ Schande über ganz Spanien. Am zweiten Novemberwochenende wird erneut Pech (eine klebrige schwarze Substanz aus Teer oder Terpentin) über den Kopf eines Stieres angebracht und angezündet. „Toro de Fuego“ wird er genannt, der „brennender Stier“.
   
Toro Jubilo 2011 – Medinaceli – PACMA by PACMA Fotos / CC by 2.0
Partido Animalista PACMA
Danach wird der Stier auf die Straßen gejagt; er hat furchtbare Angst und kann nichts anderes tun, als unter Schmerzen zu rennen. Oftmals krachen die Tiere gegen eine Wand, wenn sie versuchen, das Feuer irgendwie zu löschen. Das Leid dieser Stiere ist unvorstellbar. Die Feuerbälle können stundenlang brennen und verbrennen dabei die Hörner, den Körper und die Augen des Stiers. Währenddessen klatschen die Zuschauer, grölen und rennen um das Opfer herum.
 

„Toro Júbilo“ – der brennende Stier

Bitte stoppen Sie Toro Júbilo

Online Petition

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  • Deutsche Übersetzung der Protestmail:

    Betreff: Bitte stoppen Sie Toro Júbilo
     
    Ich bin schockiert, dass die Veranstaltung des Toro Júbilo in Medinaceli, Spanien, noch immer existiert. Wir leben im 21. Jahrhundert und es ist absolut inakzeptabel, dass eine Gruppe Menschen einem Stier brennenden Teer an die Hörner klebt. Die Feuerbälle können stundenlang brennen und verbrennen die Hörner, den Körper und die Augen der Tiere. Einige Stiere versuchen, den Schmerzen ein Ende zu bereiten und rennen gegen Wände.
     
    Obwohl es unterschiedliche Kulturen gibt, so versteht doch jeder rational denkende Mensch die Bedeutung von Grausamkeit. Ein lebendes Tier in Brand zu stecken, ist zweifelsfrei sadistisch. Es ist an der Zeit, dass sich alle Regionen Spaniens den ethischen Grundsätzen anschließen, die unsere zivilisierte Welt formen. Tradition, Unterhaltung, Kunst und Religion dürfen niemals offensichtliche Folter rechtfertigen.
     
    Ich kann keine Gesellschaft unterstützen, die die sadistische Qual von Tieren ignoriert. Ich werde andere bitten, sich so lange meinem Boykott des spanischen Tourismus und Handels anzuschließen, bis Toro Júbilo und andere blutige Feste für immer eingestellt werden.

    Mit freundlichen Grüßen,