Stallbrände in Deutschland, Österreich, Luxemburg und der Schweiz

Allein in Deutschland kommt es jedes Jahr zu zahlreichen Bränden in Tierhaltungsanlagen. Zehntausende Tiere kommen dabei auf eine grausame Weise ums Leben: Rinder, Schweine, Hühner und andere Tiere verbrennen bei lebendigem Leib oder ersticken qualvoll. Viele dieser Brände werden durch erhebliche Mängel beim Brandschutz und durch marode technische Anlagen ausgelöst. Erschwerend kommt hinzu, dass es kaum Brandschutzvorschriften in Tierhaltungsanlagen gibt. Einfache Brandmelder ,die auf einem Mobiltelefon Alarm schlagen, könnten helfen, damit Brände in oftmals weit abgelegenen Ställen schneller bemerkt werden. Jedoch ist häufig auch eine Hilfe unmöglich, wenn die Rettungskräfte zügig vor Ort sind. Denn hunderte oder gar zehntausende Tiere, eingesperrt in enge Buchten oder Käfige, sind unmöglich zu retten. Die Anzeigen von PETA sollen die Aufmerksamkeit von Öffentlichkeit, Behörden und Justiz auf diesen Zusammenhang lenken, damit im Genehmigungsverfahren von Tierställen entsprechende Brandschutzvorkehrungen umzusetzen sind, die die Rettung der Tiere in Brandfällen ermöglichen.