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PETAs Global Compassion Fund: Hilfe für Tiere in Jordanien

In der Ruinenstätte Petra, mitten in der Wüste Jordaniens, werden zahlreiche Esel, Pferde und Kamele trotz brütender Hitze von morgens bis abends zu harter Arbeit gezwungen. Nachdem unsere Partnerorganisation PETA Asien im Rahmen einer Ermittlung verschiedenste Formen der Misshandlung von Tieren beobachtete, wurde 2019 mit Unterstützung durch PETAs Global Compassion Fund eine Tierklinik in Petra eröffnet, in der verletzte Tiere kostenlos behandelt werden und hungernde Tiere Nahrung erhalten.

Die außergewöhnliche Tierklinik von Petra

In der Tierklinik von Petra werden Tiere jeden Alters und aus den verschiedensten Gründen aufgenommen – kaum eines von ihnen wurde vorher jemals tierärztlich versorgt. PETAs Tierklinik ist einzigartig in dieser Region. Dort werden kranke oder verletzte Esel, Pferde und Kamele professionell und mit viel Mitgefühl behandelt – und das sogar kostenfrei. Dieser freie Zugang für die Halter:innen ermöglicht es dem Personal, den Menschen einen besseren Umgang mit den Tieren zu vermitteln, so dass ein langsames Umdenken stattfinden kann.

In der Klinik werden jeden Monat Hunderte von Patienten behandelt, und mit Hilfe des Notdienstes sowie einer mobilen Klinik kann das Team auch in nahe gelegenen Dörfern und am Standort eines Tieres Hilfe leisten, wenn dieses zu krank ist, um in die Klinik zu kommen.

Esel liegt zufrieden auf dem Boden
In PETAs Tierklinik können Esel sich endlich frei von Angst erholen.
Esel werden medizinisch versorgt
Die Versorgung der Tiere ist für Halter:innen kostenlos.

Viele Tiere in Petra sind unterernährt und leiden an schmerzhaften Wunden, die ihnen durch Sattel und Zaumzeug zugefügt werden. Sie lahmen und weisen Verletzungen durch Fußfesseln auf, die in ihr Fleisch schneiden. Oftmals werden Tiere mit Koliken in die Klinik eingeliefert, weil sie auf der verzweifelten Suche nach Essensresten Plastik aufgenommen haben. Und leider müssen die Mitarbeitenden der Klinik auch immer wieder Wunden behandeln, die den Tieren gewaltsam zugefügt wurden.

Tourismus auf Kosten der Tiere: Esel, Kamele und Pferde zum Arbeiten gezwungen

Die Felsenstadt Petra ist ein beliebtes Reiseziel, an dem Menschen antike Monumente und Tempel bestaunen können. Doch das große Interesse an diesem UNESCO-Weltkulturerbe hat auch eine höchst problematische Seite: Mehr als 1.300 Pferde, Esel und Kamele werden täglich dazu gezwungen, Tourist:innen über 900 steile, bröckelnde Stufen zum Tempel hinauf und wieder hinab zu tragen oder Kutschen durch die sengende Hitze zu ziehen.

Die Tiere leiden immens. Oftmals haben sie den ganzen heißen Tag über keinen Zugang zu sauberem Wasser oder kühlendem Schatten. Zudem wird immer wieder beobachtet, dass die erschöpften Tiere mit Schlägen und Tritten zum Weitergehen gezwungen werden. Im Winter sind sie den bitterkalten Wüstennächten schutzlos, zitternd und oftmals hungrig ausgesetzt.

Tourist reitet auf Kamel
Esel liegt am Boden
Touristin reitet auf Kamel
Esel liegt erschoepft auf dem Boden

Wie lässt sich das Tierleid in Petra verhindern?

PETA sensibilisiert die Verantwortlichen und die breite Öffentlichkeit seit Langem für das Leid der Tiere. Aufgrund des großen öffentlichen Drucks wurden einige Pferde mittlerweile durch Elektrofahrzeuge ersetzt und müssen nicht länger vollbesetzte Kutschen ziehen. Wir fordern dies auch für alle anderen Tiere, die dort noch zum Arbeiten gezwungen werden.

Wie Sie Tieren weltweit helfen können

Bitte buchen Sie niemals „Touristenattraktionen“, bei denen Tiere eingesetzt werden. Es gibt eine Fülle an Urlaubsaktivitäten, bei denen keine Tiere leiden müssen.

Unterstützen Sie bitte auch PETAs Global Compassion Fund mit einer Spende. Damit tragen Sie dazu bei, überlastete Pferde, misshandelte Esel, verletzte Kamele und andere Not leidende Tiere zu versorgen. Ihr Beitrag kommt genau dort an, wo er am dringendsten benötigt wird. Herzlichen Dank für Ihr Mitgefühl!