Erfolg: Tom Tailor verbannt Alpaka-Wolle aus Sortiment

Alpaka Wolle
Ein weiterer, bahnbrechender Erfolg für die Tiere: Der Moderiese Tom Tailor gab bekannt, Alpaka-Produkte ab 2021 aus seinen Kollektionen zu verbannen. Nach den erschreckenden Enthüllungen von PETA USA über die Herstellung von Alpaka-Wolle und Gesprächen mit uns von PETA Deutschland will der Modekonzern das Leid der Alpakas nicht weiter unterstützen.

„Es freut uns sehr, dass Tom Tailor schnell und konsequent beschlossen hat, Alpakawolle künftig nicht mehr einzusetzen. Wir appellieren an alle Modeunternehmen, diesem wegweisenden Beispiel zu folgen und den Tieren und der Umwelt zuliebe Alpaka-Wolle auszulisten und auf vegane, nachhaltige Fasern umzusteigen."

Frank Schmidt, PETA Deutschland

Alpakas geschlagen, getreten und geschnitten

Die Aufnahmen, die Augenzeugen von PETA USA auf einer Alpaka-Farm der Michel Group, dem größten Exporteur für Alpaka-Wolle, gemacht hat, sind nur schwer zu ertragen: Arbeiter schlagen und treten die empfindsamen Tiere während der Schur. Sie packen die Tiere gewaltsam am Schwanz und ziehen sie umher. Um sie für die Schur zu fixieren, fesseln die Arbeiter die Alpakas an eine Art Folterbank und zerren so heftig an ihren Beinen, dass sie diese fast auskugeln. Einige Tiere sind so voller Panik, dass sie sich während der Schur übergeben. Sogar schwangere Alpakas werden von den Arbeitern grob umhergestoßen. 

ESPRIT, H&M & Co. verabschieden sich ebenfalls von Alpaka-Wolle

Die bekannte Modemarke ESPRIT sowie das britische Unternehmen Marks & Spencer entschieden sich ebenfalls nach Sichtung der Veröffentlichung von PETA USA dazu, Alpaka-Wolle zu verbannen. Außerdem beendeten die H&M-Group und Gap Inc. die Geschäftsbeziehungen mit der Michell Group.

Was Sie tun können

Unterschreiben Sie unsere Petition an das Modeunternehmen Anthropologie und fordern Sie es damit auf, ebenfalls Alpaka-Wolle aus dem Sortiment zu verbannen.


 

Unsere Autoren

Friederike Huth

setzt sich als Editor und Coordinator im Online Marketing für die Rechte der Tiere ein.