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Essen bestellen: Was tun, wenn das Essen doch nicht vegan ist

Mittlerweile bieten immer mehr Restaurants vegane Optionen an – sehr zur Freude der wachsenden Zahl an Menschen, die mit ihrer Ernährung kein Tierleid verursachen möchten. Wenn das Lokal der Wahl jedoch nicht ausschließlich vegane Gerichte anbietet, kann es aufgrund von Stress oder Unwissenheit trotzdem vorkommen, dass das bestellte vegane Essen mit tierischen Produkten zubereitet wurde.

Die angeblich vegane Pizza sieht verdächtig käsig aus? Das Veggie-Curry enthält offenbar Hühnerfleisch? Oder die Tomatensoße wurde mit Sahne zubereitet? Erfahren Sie hier, wie Sie am besten reagieren, wenn das bestellte Gericht möglicherweise doch nicht vegan ist.

Sie vermuten, dass Ihr bestelltes Essen doch nicht vegan ist? Die folgenden 3 Tipps helfen Ihnen, möglichst souverän auf diese Situation zu reagieren.

1. Ruhe bewahren

Wer kennt es nicht? Man bestellt eines der – ohnehin meist wenigen – veganen Gerichte auf der Speisekarte, doch wenn das Essen kommt, ist die Enttäuschung groß: Der vegane Burger schmeckt verdächtig nach Fleisch, und die Nudeln sehen doch sehr käsig aus, obwohl sie extra ohne Parmesan bestellt wurden.

Solche Situationen sind nicht nur ärgerlich, sondern gehen manchmal auch richtig an die Substanz. Letztlich leben viele Menschen aus ethischen Gründen vegan und geben sich große Mühe, Tieren mit ihrem Konsum nicht zu schaden. Daher finden sie es einfach unappetitlich, wenn dennoch Teile eines toten Tieres auf ihrem Teller landen. Umso wichtiger ist es, in solchen Situationen ruhig zu bleiben: Bei der veganen Lebensweise geht es schließlich nicht um körperliche Reinheit, sondern darum, Tierleid möglichst zu verhindern. Wenn also ein bestelltes veganes Gericht dennoch tierische Produkte enthält, handelt es sich vermutlich um ein Versehen seitens des Restaurants. Es empfiehlt sich also, ruhig zu bleiben, auch wenn Sie zunächst enttäuscht oder wütend sind.

frau ist wütend
Auch wenn solche Situationen ärgerlich sind, empfiehlt es sich ruhig zu bleiben.

2. Recherchieren

Möglicherweise enthält das vegane Curry doch kein Hühnerfleisch, sondern Seitan-Stücke, die dem tierischen Produkt in Aussehen und Geschmack besonders nah kommen? Manchmal ist es nämlich gar nicht so leicht, Tierprodukte von pflanzlichen Alternativen zu unterscheiden.

In kleineren Restaurants können Sie direkt nachfragen, ob und welche pflanzlichen Alternativen zubereitet werden. Bei Fast-Food-Ketten kann man auch online recherchieren, welche Burgerpattys für den Veggie-Burger verwendet werden und wie sie aussehen.

Wer das Essen nicht nach Hause bestellt hat, sondern es direkt im Restaurant abholt oder dort verzehrt, kann auch freundlich nachfragen, ob nicht doch Butter am Gemüse ist.

Manche Veganer:innen geben beim Bestellen Allergien an, damit ihr Wunsch nach veganem Essen von Restaurants ernst genommen wird. Damit sind sie zwar auf der sicheren Seite, tragen mit dieser Vorgehen aber nicht dazu bei, die Themen vegane Ernährung und Tierrechte in der Gesellschaft bekannt zu machen.

Daher ist es immer ratsam, nett und bestimmt zu bleiben. Wer veganes Essen bestellt, sollte sich stets darüber im Klaren sein, dass es keine absolute Sicherheit gibt. Diese Gewissheit hat man nur, wenn man vegane Gerichte selbst zubereitet oder in einem rein veganen Restaurant bestellt.

3. Lösung finden

Wenn trotz der Bestellung eines veganen Gerichts nicht-veganes Essen serviert wird, ist der erste Impuls oftmals, empört das Geld zurückzuverlangen und das Restaurant künftig zu meiden. Auch wenn das natürlich eine Option ist, kann es durchaus sinnvoller sein, die Situation freundlich, aber entschieden zu klären:

  • Vielleicht sind Sie ja zufrieden damit, die nicht -vegane Sahne so gut wie möglich von dem veganen Eis zu entfernen? Oder Sie bitten um einen neuen Eisbecher und fragen, ob jemand die nicht-vegane Variante essen möchte.
  • Im Restaurant können Sie dem Personal vielleicht nochmals erklären, warum Sie den Salat mit Joghurtdressing nicht essen möchten und dass ein Essig-Öl-Dressing eine gute Alternative ist.
  • Viele Lieferdienste haben ein Feedback-Formular, nehmen mit unzufriedenen Kund:innen Kontakt auf und bieten eine Rückerstattung an. Sollte das Unternehmen auf eine Beschwerde tatsächlich nicht reagieren, kann der letzte Ausweg manchmal darin bestehen, sich im Internet öffentlich zu beschweren.

So oder so gilt: Geben Sie nicht gleich auf, wenn nicht-vegane Restaurants eine vegane Bestellung nicht auf Anhieb problemlos zustande bringen. Es ist trotzdem gut, auch solche Angebote zu unterstützen, beispielsweise wenn Sie mit nicht veganen Freund:innen unterwegs sind oder in der Nähe kein rein veganes Restaurant ist.

mann isst burger
Geben Sie nicht auf und unterstützen Sie vegane Angebote in nicht-veganen Restaurants.

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