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Tierversuche an der Jacobs University in Bremen

An dieser privat finanzierten Hochschule in Bremen werden Ratten in sinnlosen Bestrahlungsversuchen gequält und getötet. PETA-Ermittler filmten undercover.

Stand Oktober 2013

 

Helfen Sie uns, die Strahlenversuche zu stoppen

Es sieht aus wie in einem Science-Fiction-Film und doch ist es traurige Realität an einer deutschen Uni: Ratten stecken in hautengen Plastikröhren, nur Nase und Schwanz schauen heraus. Stundenlang werden die wehrlosen Tiere so eingezwängt und bestrahlt, jeden Tag. Am Ende der Versuchsreihe werden sie getötet; verwertbare Ergebnisse für den Menschen: Null.

PETA-Ermittler konnten den traurigen Alltag dieser Tiere filmen und PETA hat nun Strafanzeige wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz erstattet. Bitte appellieren Sie hier an die Verantwortlichen der Jacobs University in Bremen, solche Versuche sofort abzustellen.

Richten Sie Ihren Protest an

CEO und Präsident, Jacobs University
Prof. Dr. Heinz-Otto Peitgen
CEO und Provost, Jacobs University
Prof. Dr.-Ing. Katja Windt
Dean for Life Sciences, Jacobs University
Prof. Dr. Alexander Lerchl

Derzeitige Erfolgsstatistik

Versendete Protest-Mails: 22518
Versendete Einladungen: 140

Liste der Empfänger

Persönliche Briefe zeigen immer den größten Einfluss. Sie können gerne den unten stehenden Text verwenden; Ihre Nachricht wird jedoch gewichtiger ausfallen, wenn Sie einen eigenen Text und Betreff einfügen.

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Die Ratten können sich in den engen Plastikröhren noch nicht mal umdrehen. © PETA

Hintergrundinformationen

Ratten und Hamster werden an der Jacobs University gezwungen, in winzigen Käfigen zu leben. Selbst wenn diese Käfige vielleicht so gerade den gesetzlichen Vorgaben genügen, haben sie doch rein gar nichts mit den wirklichen Bedürfnissen einer Ratte oder eines Hamsters zu tun. Eine der Angestellten erzählt, dass es immer wieder zu Beißereien unter den Tieren kommt, vermutlich weil sie gelangweilt und von den Versuchen gestresst sind. Die Ratten werden für Bestrahlungsexperimente missbraucht, bei denen sie jeden Tag 2 Stunden lang in winzigen Plastikröhren eingequetscht aushalten müssen. Nach 2 Jahren werden sie getötet.

Hamster werden an Schlangen verfüttert
Außerdem werden Hamster gezüchtet – auch diese werden in winzigen Käfigen von der Größe eines Schuhkartons eingesperrt. Die Käfige sind so klein, dass dadurch sogar das Revierverhalten dieser Tiere außer Kraft gesetzt wird, damit sie zu mehreren gehalten werden können. Dabei sind Hamster in der Natur Einzelgänger. Außerdem erzählt die Angestellte ganz lapidar, dass ein Kollege, der zu Hause Schlangen hält, auch ab und zu mal einen Hamster mitnehmen darf. Das verstößt eindeutig gegen das Tierschutzgesetz.

Stundenlang werden die Tiere bestrahlt, obwohl die Ergebnisse für den Menschen keine Aussagekraft haben. © PETA
Nutzlose Versuche zur Handystrahlung
Mit den Tierversuchen soll untersucht werden, ob Handystrahlung für Menschen schädlich sein kann. Obwohl andere angesehene Wissenschaftler dies kritisieren, benutzen Prof. Dr. Lerchl und sein Team für diese Versuche Tiere. Die Ergebnisse der Versuche sind für den Menschen nutzlos, denn die Unterschiede zwischen Ratten und Menschen sind einfach zu groß.

Prof. Lerchl und die Industrie
Ergebnis von Lerchls Strahlenversuchen: „Keine Gefährdung des Menschen durch Mobilfunkstrahlen.“ Kaum verwunderlich, denn der Professor gilt als industrienah und wurde deshalb sogar schon von der WHO als Experte abgelehnt. Außerdem wird die Jacobs University von der Vodafone-Stiftung finanziell unterstützt…

PETA erstattet Strafanzeige
PETA hat Strafanzeige gegen die Verantwortlichen erstattet, denn unsere Recherchen haben eindeutige Hinweise auf Verstöße gegen das Tierschutzgesetz ergeben. Außerdem haben wir Prof. Lerchl sowie dem Präsidenten und dem Vize-Präsidenten der Jacobs University einen Brief geschrieben und an sie appelliert, die Versuche sofort einzustellen.

 

Was Sie tun können

Bitte senden auch Sie eine Protest-Mail an die Verantwortlichen und bitten Sie sie, keine Tierversuche mehr für die Mobilfunkforschung durchzuführen.