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Tierversuche an der Jacobs University in Bremen

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http://www.youtube.com/watch?v=lq8_sRoF-LU
Ratten und Hamster werden an der Jacobs University gezwungen, in winzigen KĂ€figen zu leben. Selbst wenn diese KĂ€fige vielleicht so gerade den gesetzlichen Vorgaben genĂŒgen, haben sie doch rein gar nichts mit den wirklichen BedĂŒrfnissen einer Ratte oder eines Hamsters zu tun. Eine der Angestellten erzĂ€hlt, dass es immer wieder zu Beißereien unter den Tieren kommt, vermutlich weil sie gelangweilt und von den Versuchen gestresst sind. Die Ratten werden fĂŒr Bestrahlungsexperimente missbraucht, bei denen sie jeden Tag 2 Stunden lang in winzigen Plastikröhren eingequetscht aushalten mĂŒssen. Nach 2 Jahren werden sie getötet.
Die Ratten können sich in den engen Plastikröhren noch nicht mal umdrehen. © PETA

Hamster werden an Schlangen verfĂŒttert
Außerdem werden Hamster gezĂŒchtet – auch diese werden in winzigen KĂ€figen von der GrĂ¶ĂŸe eines Schuhkartons eingesperrt. Die KĂ€fige sind so klein, dass dadurch sogar das Revierverhalten dieser Tiere außer Kraft gesetzt wird, damit sie zu mehreren gehalten werden können. Dabei sind Hamster in der Natur EinzelgĂ€nger. Außerdem erzĂ€hlt die Angestellte ganz lapidar, dass ein Kollege, der zu Hause Schlangen hĂ€lt, auch ab und zu mal einen Hamster mitnehmen darf. Das verstĂ¶ĂŸt eindeutig gegen das Tierschutzgesetz.

 


Stundenlang werden die Tiere bestrahlt, obwohl die Ergebnisse fĂŒr den Menschen keine Aussagekraft haben. © PETA

Nutzlose Versuche zur Handystrahlung
Mit den Tierversuchen soll untersucht werden, ob Handystrahlung fĂŒr Menschen schĂ€dlich sein kann. Obwohl andere angesehene Wissenschaftler dies kritisieren, benutzen Prof. Dr. Lerchl und sein Team fĂŒr diese Versuche Tiere. Die Ergebnisse der Versuche sind fĂŒr den Menschen nutzlos, denn die Unterschiede zwischen Ratten und Menschen sind einfach zu groß.

Prof. Lerchl und die Industrie
Ergebnis von Lerchls Strahlenversuchen: „Keine GefĂ€hrdung des Menschen durch Mobilfunkstrahlen.“ Kaum verwunderlich, denn der Professor gilt als industrienah und wurde deshalb sogar schon von der WHO als Experte abgelehnt. Außerdem wird die Jacobs University von der Vodafone-Stiftung finanziell unterstĂŒtzt


PETA erstattet Strafanzeige
PETA hat Strafanzeige gegen die Verantwortlichen erstattet, denn unsere Recherchen haben eindeutige Hinweise auf VerstĂ¶ĂŸe gegen das Tierschutzgesetz ergeben. Außerdem haben wir Prof. Lerchl sowie dem PrĂ€sidenten und dem Vize-PrĂ€sidenten der Jacobs University einen Brief geschrieben und an sie appelliert, die Versuche sofort einzustellen.