Liebe Freundinnen und Freunde,
wie PETA-Gründerin Ingrid Newkirk einmal sagte: „Wenn es um Schmerz, Liebe, Freude, Einsamkeit und Angst geht, ist eine Ratte gleich einem Schwein, einem Hund, einem Jungen. Jeder von ihnen schätzt sein Leben und kämpft dafür.“
Doch noch immer werden allein in Deutschland jedes Jahr nur von der Ernährungsindustrie 3 Millionen Rinder, 44 Millionen Schweine, 700 Millionen gefiederte Tiere und 2 bis 4 Milliarden Fische getötet – eine unbegreifliche Zahl an fühlenden Lebewesen. Die tierhaltende Landwirtschaft ist einer der größten Verursacher von unvorstellbarem Leid und sinnlosem Tod. Deshalb haben wir uns auch im Jahr 2025 unermüdlich für all diese Tiere eingesetzt.
Mit unserer Kampagne „Kein Recht auf Mord“ konnten wir dazu viel Aufsehen erregen. So haben wir gegen die Verantwortlichen der größten deutschen Schlachtbetriebe Strafanzeigen erstattet. Schließlich sagt das Tierschutzgesetz, dass niemand ein Wirbeltier ohne „vernünftigen Grund“ töten darf. Und wir alle wissen: Es gibt keinen „vernünftigen Grund“, für Fleisch zu töten. Diese Botschaft haben wir auch auf die Fassade eines großen Schlachtbetriebes projiziert. Wir setzen zudem weiterhin alles daran, dass Grundrechte für Tiere im Grundgesetz verankert werden. Denn jedes Tier ist ein Jemand und kein Etwas!

Damit kein Tier mehr für Fleisch, Milch und Eier gequält wird, haben wir außerdem einen Ausstiegsplan für eine tierfreie Landwirtschaft ins Leben gerufen. Unter dem Motto „Gemeinsam ackern für die Tiere“ haben wir praktische Strategien für den Umstieg auf eine vegane Landwirtschaft vorgelegt – denn nur eine tierfreie Ernährung ist nachhaltig und gerecht für alle.
Um einen echten Wandel im Umgang mit allen Tieren zu erreichen, müssen wir nicht nur die Rechtslage ändern und die systematische Ausbeutung beenden – wir müssen vor allem die breite Öffentlichkeit zum Umdenken bewegen. Denn noch immer hinterfragen viele Menschen nicht, wessen Körper sie essen, wer für ihre Bekleidung zerstückelt wurde, wer in ihren Haushalts- und Kosmetikprodukten steckt, wer in Zoos und Zirkussen leidet und warum so viele Tiere in Heimen auf eine liebevolle Familie warten. Nur wenn die Menschen verstehen, dass wir alle die Verantwortung dafür tragen, können wir endlich alle Tiere vor Leid bewahren. Deshalb arbeiten wir unbeirrt daran, zu informieren, aufzuklären und aufzuzeigen, wie ein mitfühlenderes und gerechteres Miteinander für alle funktionieren kann.
Auch in diesem Jahr haben wir unsere große Reichweite genutzt, um für Tierrechte einzustehen und Tierleid aufzudecken. Unsere Website hatte im vergangenen Jahr über 2,3 Millionen Nutzende und wurde insgesamt über 5 Millionen Mal besucht. Unsere Videos wurden allein auf Instagram und TikTok über 71 Millionen Mal gesehen. Insgesamt gaben wir über 1.600 Pressemeldungen heraus. Bekannte und führende Fernseh-, Radio-, Online- und Printmedien haben uns rund 90 Mal pro Tag erwähnt – darunter ARD, ZDF, RTL, Sat.1, ProSieben, BILD, Süddeutsche Zeitung, Frankfurter Allgemeine Zeitung, Frankfurter Rundschau, DIE ZEIT, stern, Kronen Zeitung, WDR 2, Antenne Bayern, 1Live und viele weitere.
Wir bedanken uns von ganzem Herzen bei allen Spendenden sowie unseren Mitgliedern der Vanguard Society und des Augustus Clubs. Mit Ihrer besonderen Unterstützung haben Sie die Erfolge für die Tiere ermöglicht, die wir Ihnen im Folgenden vorstellen.
Harald Ullmann
Vorstand PETA Deutschland e.V.
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