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Indien: Helfen Sie Elefant Madhuri zurück in die Auffangstation 

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Videoinhalt: © PETA India

Elefantendame Madhuri verbrachte jahrzehntelang angekettet und isoliert in einem Kloster (Matha) in Indien. Nach Bemühungen von PETA Indien wurde sie im Juli 2025 auf Anordnung eines Sonderausschusses des Obersten Gerichtshofs von Indien (High-Powered Committee, HPC) und des Obersten Gerichtshofs von Bombay aus ihrer tierquälerischen Haltung in das Elefanten-Rehabilitationszentrum Vantara gebracht. Dort erhielt sie tiermedizinische Versorgung, konnte erstmals Kontakt zu anderen Elefantinnen aufnehmen und begann, sich körperlich und psychisch zu erholen.  

Am 9. September 2026 ordnete das HPC jedoch an, dass die Elefantendame in dasselbe Kloster zurückkehren muss, in dem sie über Jahrzehnte unter den belastenden Haltungsbedingungen litt. 

Warum wurde Madhuri in die schlechte Haltung zurückgebracht?  

Dem Beschluss vom 9. September ging eine Kehrtwende Vantaras voraus. Die Organisation erklärte, Madhuris weiterer Aufenthalt in der Einrichtung liege nicht länger „im Interesse von Madhuri oder des Klosters“. Diese Kursänderung folgte einer Kampagne, die die Rückführung von Madhuri forderte und zum Boykott von Produkten aufrief, die mit dem Unternehmen hinter Vantara verbunden sind.  

Drei Monate vor der Entscheidung berichtete Vantaras Veterinärteam selbst, dass Madhuri mit schweren chronischen Erkrankungen angekommen sei. Die Folgen schlechter Haltung seien deutlich sichtbar gewesen, weshalb sie fortlaufend spezialisierte Behandlungen und regelmäßige Kontrollen benötige. 

Rückführung ins Kloster bedeutet enorme Risiken für Elefantendame Madhuri  

Während der jahrzehntelangen Haltung im Kloster war Madhuri gezwungen, fast regungslos auf Betonboden im Tempel zu leben. Dadurch hat sie irreversible gesundheitliche Schäden erlitten, darunter eine chronische Fußerkrankung und Arthritis. Die Rückführung birgt deshalb erhebliche Risiken für die Elefantendame. Sie benötigt weiterhin spezialisierte tiermedizinische Versorgung, die sie im Kloster nicht bekommen kann. Zudem hat sie nach 33 Jahren Isolation erstmals enge soziale Bindungen zu anderen Elefantinnen aufbauen können, die durch die Rückführung erneut zerstört wurden.  

Erst wenige Wochen zuvor hatten vom Sonderausschuss HPC eingesetzte Inspektoren das Kloster besucht. Ihr Fazit: Die Anlage sei für eine langfristige Haltung ungeeignet. Dennoch wurde Madhuri Mitte September 2026, nach nur 13 Monaten im Rehabilitationszentrum Vantara, wieder in den Tempel in Kolhapur überführt. 

PETA Indien setzt sich weiterhin dafür ein, dass Madhuri zurück in die Rehabilitationseinrichtung von Vantara gebracht wird.  

Fordern Sie jetzt Madhuris Rückkehr in die Auffangstation  

Elefantendame Madhuri musste zurück in eine Umgebung, die ihren Bedürfnissen als Wildtier niemals gerecht wird. Sie braucht dringend medizinische Versorgung, den Kontakt zu Artgenossen und die Möglichkeit, in einer geeigneten Umgebung zu leben. Unterstützen Sie deshalb PETA Indiens Petition und fordern Sie die Verantwortlichen auf, Madhuri dauerhaft in der Rehabilitationseinrichtung von Vantara unterzubringen.