In Indien bezieht ein PepsiCo-Partner Zucker aus einer Region, in der Bullen regelmäßig gezwungen werden, überladene Zuckerrohrkarren zu ziehen – oft stundenlang, bei erdrückender Hitze und ohne ausreichende Pausen oder Zugang zu Wasser. Dadurch werden die Tiere stark belastet und leiden erheblich.
Es gibt keine Rechtfertigung dafür, von Tierausbeutung bei der Herstellung von Getränken zu profitieren. Wir zeigen Ihnen, wie Sie dazu beitragen können, das Leid der Bullen zu beenden.
Gequält bis zur Erschöpfung für Pepsi: So werden Bullen in der Zuckerrohrindustrie misshandelt
Bullen werden in der Zuckerrohrindustrie in manchen Regionen Indiens, wie z.B. der Maharashtra-Region, unter extremen Bedingungen eingesetzt und leiden sehr darunter. Sie werden wie „Arbeitstiere” behandelt und oft bis an ihre Grenzen gebracht.
Ertragen müssen sie dabei unter anderem:
- Schläge mit Stöcken und Peitschen
- überladene Zuckerrohrkarren über lange Strecken in der prallen Sonne zu ziehen
- unzureichende Pausen sowie einen fehlenden Zugang zu Wasser
- schwere Verletzungen und Infektionen durch enge Nasenseile
- Verletzungen im Gesicht durch Stacheldrahtspitzen am Geschirr
Viele Bullen sind durch die schwere Arbeit erschöpft und körperlich am Limit. Bei manchen von ihnen führt die extreme Belastung sogar zum Tod.
Bullen sind intelligente und soziale Tiere, die für die Zuckerproduktion leiden
Bullen sind – wie alle Rinder – intelligente, sehr soziale und sensible Tiere mit individuellen Charakteren. Sie lernen schnell, erinnern sich an Erfahrungen und sind oft neugierig und verspielt.
In ihren Herden bauen Rinder stabile soziale Bindungen auf, erkennen sich gegenseitig und bevorzugen bestimmte Tiere als enge Sozialpartner. Sie kommunizieren zudem über Laute, Körpersprache und Gerüche und leben in klaren sozialen Strukturen, die ihnen Sicherheit geben.
In der Zuckerrohrindustrie werden diese sanften und sensiblen Tiere wie Maschinen behandelt und gezwungen, von der Morgendämmerung bis nach Einbruch der Dunkelheit zu arbeiten. Manche von ihnen sterben dabei qualvoll, lange bevor sie ihre natürliche Lebenserwartung erreichen.

Traktoren als tierleidfreie und effiziente Alternative
Umweltfreundliche Traktoren sind eine ethische und zugleich effizientere Alternative. Ein einziger Traktor kann mehrere Bullen ersetzen und schwere Lasten deutlich schneller und zuverlässiger transportieren. Dadurch profitieren die Landwirt:innen von höheren und stabileren Einkommen, da Transportzeiten verkürzt und Arbeitsabläufe effizienter gestaltet werden können.
Helfen Sie den Bullen in der Zuckerrohrindustrie in Indien
Kein Getränk sollte mit Zucker produziert werden, für den Tiere leiden müssen. Es gibt längst Alternativen wie umweltfreundliche Traktoren, die ohne Tierquälerei auskommen.
Helfen Sie den Bullen und fordern Sie PepsiCo auf, seine eigenen Tierschutzrichtlinien konsequent einzuhalten, indem das Unternehmen von seinen Vertragspartnern verlangt, Zucker künftig ausschließlich von Lieferant:innen zu beziehen, die auf humane, moderne und tierfreie Methoden umstellen.