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Circus Krone – jede Eintrittskarte bezahlt auchTierquälerei

Bitte informieren Sie sich nachfolgend über die massiven Tierquälereien bei Circus Krone

Stand September 2013
Die Zurschaustellung von Tieren bei Circus Krone basiert auf dem Prinzip der Ausnutzung und Ausbeutung von Schwächeren – oftmals bis zum Tod. Dabei missachtet Circus Krone seit Jahren immer wieder wichtige Tierschutzbestimmungen. Das Münchner Unternehmen steht an der Spitze einer tierquälerischen Form der Unterhaltung.

Hinter den Glitzerkulissen des Circus Krone ist das Leid der Tiere immens und teilweise sogar behördlich dokumentiert. Hier einige Auszüge:

2012 verhängen die Veterinärbehörden nach einer unangekündigten Kontrolle im Winterquartier des Circus Krone wegen zahlreicher Auflagenverstöße ein Zwangsgeld gegen die Zirkusverantwortlichen. Unter anderem sind die Gehege der Junglöwen, der Lamas, eines Ponys sowie eines Esels zu klein, ebenso wie der Ziegenstall. Die Elefanten können ihr Außengehege entgegen der Auflagen viel zu selten nutzen, die Aras hingegen gar nicht. PETAs Recherche im Circus Krone-Winterquartier
  • 2011 stellen die Behörden bei einem Gastspiel in Gießen bei mehreren Kontrollen fest, „dass ca. die Hälfte der knapp 50 mitgeführten Pferde plus zehn Ponys über den gesamten Zeitraum keinerlei Paddocks oder sonstige Auslaufmöglichkeit zur Verfügung hatten, obgleich dies laut Genehmigung Voraussetzung ist. […] Ein Bußgeldverfahren wurde daher vorbereitet, zumal der Zirkus bereits in der Vergangenheit rechtskräftig wegen der mangelhaften Pferdehaltung verurteilt wurde“. Auch bei der Elefantenhaltung dokumentierten die Behörden mehrere Missstände und Verstöße gegen Tierschutzbestimmungen.
  • 2010 stellt die Staatsanwaltschaft München I (2010) fest, „dass bei einem Teil der Tiere des Circus Krone tatsächlich deutliche Haltungsmängel sowie Verhaltensstörungen vorlagen, die gutachterlicherseits als erhebliche Leiden im Sinne von § 17 Nr. 2b Tierschutzgesetz eingestuft wurden“.
  • 2009 wird Zirkusdirektorin Christel Sembach-Krone wegen „zwei fahrlässiger Verstöße gegen §18 I Nr.1 Tierschutzgesetz“ aufgrund der mangelhaften Pferde- und Elefantenhaltung vom Amtsgericht Darmstadt zu einem Bußgeld verurteilt.
  • 2008 informiert das Veterinäramt Bad Kreuznach über die „jahrelangen mangelhaften Haltungsbedingungen und den u.E. daraus resultierenden länger anhaltenden erheblichen Leiden der Pferde infolge der dauerhaften Einschränkung der Möglichkeit zu artgemäßer Bewegung“.

  • Doch Circus Krone schreibt auf seiner Internetseite (Stand: 08.2012): „Beim Circus Krone gibt es nachweislich keine Beanstandungen.“ Eine dreiste Lüge und eine plumpe Täuschung der Öffentlichkeit.

    Eine ausführliche Chronik über die Vorfälle und Vergehen bei Circus Krone finden Sie hier: PETA.de/KroneChronik

    Aktiv werden gegen Tierquälerei bei Circus Krone

    Bitte werden Sie aktiv und helfen Sie den Tieren bei Circus Krone. Auf dieser Seite finden Sie ein aktuelles Flugblatt und Plakate zum Herunterladen, speziell über Circus Krone. Wenn Circus Krone in Ihre Stadt kommt, dann organisieren Sie möglichst eine Protestkundgebung (Tipps) vor dem Zirkus, um die Besucher über diesen notorischen Tierqualzirkus zu informieren. Bitte legen Sie das Flugblatt auch in Schulen, Geschäften und sonstigen öffentlichen Einrichtungen aus.


    Die Tiere im Circus Krone


    PETAs Recherche über die Tiere bei Circus Krone


    Krones Umgang mit Kritik

    Circus Krone hat die „Unternehmensberatung für Kommunikation“ Engel & Zimmermann AG engagiert, um sein angekratztes Image mit „sauberer“ Öffentlichkeitsarbeit aufzupolieren. Ein Blick auf die Kundenliste von Engel & Zimmermann verrät jedoch, dass die PR-Agentur mit Vorliebe Unternehmen vertritt, deren Geschäftsmodell hauptsächlich auf Tierausbeutung und Tierquälerei basiert: „Wiesenhof-Geflügel Kontor GmbH“ / „Lohmann Tierzucht GmbH“ / „Bedford Fleischwaren GmbH“ u.a.

    Online-Petition: Wildtiere raus aus dem Zirkus

    2003 und nochmals 2011 hat sich der Deutsche Bundesrat mit überwältigender Mehrheit für ein grundsätzliches Verbot von Wildtieren im Zirkus ausgesprochen (insbesondere Affen, Elefanten und Bären) und die Bundesregierung beauftragt, eine entsprechende Verordnung zu erlassen. Doch diese setzt ihre Blockadehaltung fort, obwohl auch die Bundestierärztekammer ein Verbot von Wildtieren im Zirkus fordert und 16 europäische Länder die Haltung von Wildtieren im Zirkus verboten oder deutlich beschränkt haben.