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Neuer Whistleblower-Fall aus US-Primatenlabor

Appellieren Sie an Airlines, Affen nicht länger zu Tierversuchslaboren zu fliegen!

Stand: 12. Dezember 2011

Jedes Jahr werden Zehntausende Affen in die USA geflogen, um in schmerzhaften und tödlichen Experimenten benutzt zu werden. Eine Whistleblowerin aus einem US-amerikanischen Versuchslabor hat jetzt erneut enthüllt, wie groß das Leid solcher „Laboraffen“ ist (Details siehe unten). Die Tiere werden auf beengten und schmutzigen Zuchtfarmen in China, Vietnam, Kambodscha oder anderen Ländern geboren oder sie werden ihren Familien in der Wildnis entrissen. Während die meisten Fluglinien nicht länger am grausamen Affenhandel teilnehmen, profitieren einige wenige Airlines nach wie vor vom Leid der Tiere, indem sie die Affen transportieren, die von der Tierversuchsindustrie bestellt worden sind.


Stoppen Sie den Transport von Primaten zu Versuchslaboren!

Bitte helfen Sie den Affen, die in diesem grausamen Handel leiden, mit Ihrer Stimme. Appellieren Sie an die wenigen verbliebenen Fluglinien, die nach wie vor Affen in Labore transportieren, eine interne Regelung gegen den Transport von Primaten zu Versuchslaboren einzuführen.

Richten Sie Ihren Protest an

Philippine Airlines
Kundenservice Philippine Airlines
Air Canada
Kundenservice Air Canada
Air China
Kundenservice Air China
Air France
Kundenservice Air France
China Cargo Airlines
Kundenservice China Cargo Airlines
Vietnam Airlines
Kundenservice Vietnam Airlines

Derzeitige Erfolgsstatistik

Seitenaufrufe bisher: 39649
Versendete Protest-Mails: 56717
Versendete Einladungen: 260

Liste der Empfänger

Persönliche Briefe zeigen immer den größten Einfluss. Sie können gerne den unten stehenden Text verwenden; Ihre Nachricht wird jedoch gewichtiger ausfallen, wenn Sie einen eigenen Text und Betreff einfügen.

Betreff

Inhalt

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Deutsche Übersetzung des Protestbriefes:

Sehr geehrte Entscheidungsträger,

mit Bestürzen musste ich feststellen, dass Ihre Airline weiterhin Tierquälerei unterstützt, denn Sie transportieren Primaten zu Tierversuchslaboren. Diese hochsozialen und intelligenten Lebewesen werden routinemäßig verstümmelt und vergiftet, ihnen wird Nahrung und Wasser entzogen, sie werden gewaltsam in Halteapparaturen immobilisiert, mit schmerzhaften und tödlichen Krankheiten infiziert und psychisch gequält. Darüber hinaus leiden die Primaten unter dem langen und aufreibenden Transport in Lastwagen und Flugzeugen. Aus diesen Gründen lehnt es mittlerweile beinahe jede große Fluglinie – darunter Cathay Pacific, Delta Airlines, American Airlines und Aer Lingus – ab, Primaten, die für Tierversuche bestimmt sind, zu transportieren. Es ist beschämend, dass Ihre Airline dieser Entwicklung hinterherhinkt und nach wie vor solche grausamen Praktiken unterstützt.

Bitte schließen Sie sich führenden Airlines an und führen Sie eine formelle Richtlinie ein, die den Transport von Primaten zu Tierversuchslaboren unterbindet. Stellen Sie sicher, dass Ihr Unternehmen keinen Anteil mehr am Leiden dieser Tiere trägt.

Mit freundlichen Grüßen



Hintergrundinformationen:

Ein Affe im Labor von SNBL.

Ein Affe im Labor von SNBL.

Eine Whistleblowerin aus einem Tierversuchslabor kontaktierte PETA USA und erhob schwerwiegende Vorwürfe der Tierquälerei gegen das Labor, in dem Tiere grausamen und schmerzhaften Tests unterzogen werden.

Shin Nippon Biomedical Laboratories (SNBL) quält und tötet jährlich Tausende von Affen, Hunden, Kaninchen und weiteren Tieren, um Produkte im Auftrag anderer Firmen zu testen. Die Tiere dort werden mit giftigen Chemikalien gefüttert oder mit gefährlichen Krankheiten infiziert, sie werden schwer krank und sterben.

SNBL ist der drittgrößte Importeur von Primaten in den USA. Das Unternehmen kauft jährlich fast 3000 Affen aus China, Kambodscha, Israel und Indonesien. Manche dieser Tiere werden ihren Familien in der Wildnis entrissen, andere stammen aus beengten, schmutzigen Zuchtfarmen. In winzigen Holzkisten werden die traumatisierten Affen im Frachtraum von Flugzeugen – oft sogar auf Passagierflügen – in alle Welt verschickt, um dann in Laboren gequält und getötet zu werden.

Fast alle großen Airlines weltweit – inklusive Delta Airlines, Qantas, American Airlines, British Airways, Lufthansa und viele andere – haben sich aus diesem brutalen Geschäft zurückgezogen und beteiligen sich nicht mehr am Transport von Primaten zu Tierversuchslaboren. Eine ständig schrumpfende Gruppe von Fluglinien jedoch schlägt weiterhin Profit aus dem Leid der Tiere und fliegt nach wie vor von Laboren bestellte Affen in die USA. Zu diesen Airlines gehören Air Canada, Air China, Air France, China Eastern Airlines, Philippine Airlines und Vietnam Airlines. Bitte unterstützen Sie unseren Online-Protest weiter oben auf dieser Seite!



Affenversuche in Deutschland

Dieses Affenbaby leidet bei SNBL.

Dieses Affenbaby leidet bei SNBL.

Auch hierzulande werden nach wie vor grausame Tierversuche an Affen durchgeführt. 2010 wurden allein in Deutschland 2789 Affen, ein Großteil davon Primaten, in Tierversuchen gequält. Diese Tiere sind sensibel und intelligent und empfinden Angst und Schmerz wie wir. Dennoch werden sie in Experimenten misshandelt, die oftmals keinen messbaren wissenschaftlichen Nutzen haben. Die angekündigten neuen Therapie-Ansätze für menschliche Krankheiten wie Alzheimer oder Parkinson bleiben aus, trotzdem werden – oft von öffentlichen Geldern – Affen, die in der Natur riesige Waldgebiete bewohnen, in winzige Gitterkäfige gesperrt und von ihren Artgenossen getrennt – und das über viele Jahre!
Der Bremer Andreas Kreiter macht „seine“ Affen sogar mit Wasserentzug gefügig: Wenn sie bei den Experimenten „mitarbeiten“, bekommen die durstigen Tiere etwas Saft. Hier findet sich eine Unterschriftenliste zum Download, um gegen Kreiters Versuche zu protestieren. Aber auch in deutschen Universitätsstädten wie Tübingen, Bochum oder Marburg finden solche Versuche weiterhin statt.
Mehr Infos dazu gibt es auf www.stoptierversuche.de.