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„Rettet unsere Haut!“: PETA-Kampagne gegen Tierleid für Mode

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Tiere sind fühlende Lebewesen. Sie empfinden genau wie Menschen Angst, Schmerz, Stress und den Wunsch, frei von Gewalt zu leben. Dennoch macht die Modeindustrie Kaninchen, Kühe, Füchse, Ziegen, Gänse, Schafe, Alpakas und viele andere Tiere zu Materialien: zu Pelz, Leder, Wolle, Daunen, Federn oder Haut.

Mit der Spendenkampagne „Rettet unsere Haut!“ macht PETA Deutschland vom 15. Juni bis zum 15. Juli auf das Leid der Tiere in der Modeindustrie aufmerksam. Unser Ziel: 400.000 Euro, um unsere Arbeit gegen Tierquälerei für Kleidung, Accessoires, Möbel und Innenausstattungen auszuweiten.

Die Modeindustrie macht fühlende Tiere zu Ware

Hinter allen tierischen Materialien stehen Individuen, denen oft unsägliches Leid angetan wurde.

  • Für Angorawolle werden Kaninchen in winzige Käfige gesperrt, auf Streckbänken fixiert oder an den Beinen festgebunden. Häufig reißen Arbeiter:innen ihnen das Fell bei lebendigem Leib aus der Haut. Danach bleiben viele der Tiere verletzt und vor Angst erstarrt zurück.
  • Für Mohair zerren Arbeiter:innen Ziegen zu Boden, binden ihnen die Beine zusammen und scheren sie mit elektrischen Maschinen oder großen Scheren. Dabei tragen viele Tiere klaffende Wunden davon. Aufnahmen von PETA Asien zeigen, wie Ziegen herumgezerrt, auf den Boden geworfen und bei der Schur verletzt werden.
  • Für Leder werden Kühe, Ziegen, Schafe, Kängurus und viele andere Tiere getötet. Die weltweite Lederindustrie tötet jährlich rund 1,4 Milliarden Tiere. Leder ist kein bloßes Nebenprodukt: Die Haut der Tiere ist Teil eines gewaltvollen Systems, das Körperteile zu Handelsware macht.
  • Für Pelz verbringen Füchse, Nerze, Marderhunde, Chinchillas und andere Tiere ihr Leben in engen Drahtkäfigen. Viele entwickeln durch Stress schwere Verhaltensstörungen. Manche kauen an ihren eigenen Gliedmaßen oder werfen sich immer wieder gegen die Gitterstäbe. Am Ende werden sie vergast, per Elektroschock getötet oder erschlagen und anschließend gehäutet.
angora kaninchen fehlt fell
Kein Kleidungsstück rechtfertigt die Schmerzen eines fühlenden Lebewesens.

PETAs Kampagne „Rettet unsere Haut!“ bringt das Leid der Tiere ans Licht

Viele Menschen sehen im Geschäft nur einen Mantel, eine Tasche, einen Pullover oder ein Sofa. Sie sehen nicht das Kaninchen, das vor Schmerzen schreit. Sie sehen nicht die Ziege, die am Boden fixiert wird. Sie sehen nicht die Kuh auf dem Transporter. Sie sehen nicht den Fuchs, der in einem Käfig auf Metallgittern lebt und keinen einzigen Schritt frei laufen kann.

Genau deshalb ist unsere Arbeit so wichtig. Wir zeigen, was die Modeindustrie verbirgt. Wir veröffentlichen Bildmaterial, führen wirkungsvolle Kampagnen durch, üben Druck auf Verantwortliche in Politik und Wirtschaft aus, erstatten Strafanzeigen, leisten politische Arbeit und organisieren Straßenaktionen, die Tierleid sichtbar machen.

Mit Ihrer Spende helfen Sie uns, diese Arbeit für Tiere auszuweiten. Jeder Beitrag stärkt Kampagnen, die Unternehmen zum Umdenken bewegen, Menschen informieren und den gesellschaftlichen Druck erhöhen.

PETA macht Druck auf Unternehmen und Politik

Wir von PETA Deutschland und unsere internationalen Partnerorganisationen setzen uns dafür ein, dass Unternehmen tierische Materialien aus ihren Sortimenten streichen. Denn Wolle, Federn, Haut und Fell gehören ausschließlich den Tieren selbst. Menschen haben weder das Recht noch besteht für sie die Notwendigkeit, sie ihnen zu nehmen, um sich damit zu kleiden oder sie zu Accessoires zu verarbeiten.

PETAs Arbeit gegen Tierleid in der Bekleidungsindustrie wirkt:

  • Nach Druck von PETA hat Etsy den Verkauf von Pelz verboten.
  • TK Maxx hat den Verkauf von Mohair-Produkten beendet.
  • Renault ist nach Gesprächen mit PETA lederfrei geworden.
  • H&M hat neue Daunenfedern nach PETA-Kampagnen verbannt.
  • Die Berlin Fashion Week hat Federn, Pelz und Haut von Wildtieren verboten.

Diese Erfolge zeigen: Wenn Menschen hinschauen, handeln und PETA unterstützen, verändert sich die Modeindustrie. Und solange Unternehmen weiterhin Pelz, Leder, Wolle, Daunen, Federn oder Haut von Tieren verkaufen, machen wir weiter Druck.

PETA Demo bei der Berliner Fashion Week
PETA bringt die Botschaft der Tiere dorthin, wo Unternehmen und Öffentlichkeit sie sehen müssen.

Kleidung kann ohne Tierleid entstehen

Eine tierleidfreie Modeindustrie ist möglich. Heute gibt es unzählige tierfreie Materialien: Pflanzenleder aus Apfel, Kaktus, Ananas oder Pilzen, moderne synthetische Optionen, hochwertige Baumwolle, Leinen, Hanf, recycelte Fasern und viele weitere Alternativen. Kein Tier muss in einem Käfig leben, auf einem Transport zusammenbrechen oder in einem Schlachthof getötet werden, damit Menschen Kleidung tragen können.

Mit „Rettet unsere Haut!“ setzen wir uns für eine Zukunft ein, in der Tiere nicht länger für Mode ausgebeutet werden. Eine Zukunft, in der Unternehmen Verantwortung übernehmen. Eine Zukunft, in der Konsument:innen klar erkennen: Hinter tierischen Materialien steckt Tierleid – und tierfreie Mode ist die einzige mitfühlende Wahl.

Helfen Sie uns, Tierleid für Mode zu beenden

Vom 15. Juni bis zum 15. Juli möchten wir 400.000 Euro für unsere Arbeit gegen Tierquälerei in der Modeindustrie sammeln. Ihre Spende ermöglicht Straßenaktionen, öffentlichen Druck, Anzeigen, politische Arbeit und Kampagnen, die das Leid der Tiere sichtbar machen. Bitte unterstützen Sie „Rettet unsere Haut!“ mit Ihrer Spende. Helfen Sie den Tieren, deren Körper die Modeindustrie zu Ware macht.