Malaria, Tuberkulose, HIV: Diese Affen werden krank gemacht! Helfen Sie jetzt!

Rund 1.500 nicht-menschliche Primaten werden am Biomedical Primate Research Centre (BPRC) in den Niederlanden zur Zucht und für Experimente genutzt. Teilweise werden die Tiere rasiert, tätowiert und in Fixierkäfige gesteckt. Es werden ihnen vorsätzlich Krankheiten injiziert, an denen sie anschließend leiden. Selbst wenn sie betäubt wurden, sind diese intelligenten und emotional komplexen Tiere manchmal noch bei Bewusstsein, wenn an ihren Körpern beängstigende Eingriffe vorgenommen werden. So werden ihnen beispielsweise Tuberkulosebakterien direkt in die Augenlider injiziert. Die Tiere sind hilflos und können dem Schmerz nicht entkommen.

Fordern Sie die niederländische Regierung auf, Tierversuche an nicht-menschlichen Primaten einzustellen

Setzen Sie sich für die Affen ein: Unterzeichnen Sie unseren offenen Brief an die niederländische Regierung mit der Forderung, Versuche an nicht-menschlichen Primaten einzustellen und auf tierfreie Methoden umzusteigen. Die Regierung soll gemeinsam mit dem BPRC einen Plan erstellen, wie die Tiere baldmöglichst an angesehene Auffangstationen überstellt werden können.

Online Petition

Bitte beenden Sie Versuche an nicht-menschlichen Primaten *ENGLISH BELOW*

Sehr geehrte Frau Schouten,

das Biomedical Primate Research Centre (BPRC) nahe Rijswijk hält rund 1.500 nicht-menschliche Primaten. Die Tiere werden häufig in Fixierkäfige gesperrt und mit zehrenden Krankheiten infiziert. Es werden ihnen gezielt Hirnschäden verursacht, teilweise werden sie vor den Augen ihrer Artgenossen getötet. Dabei belegen immer mehr Beweise, dass Daten, die durch Studien an nicht-menschlichen Primaten gewonnen wurden, nicht einfach auf den Menschen übertragen werden können.

Die niederländische Regierung möchte auf eine tierfreie Wissenschaft umsteigen. Doch dafür muss gegen die Nutzung von Primaten insgesamt stärker vorgegangen werden. Wir fordern Sie deshalb nachdrücklich auf, folgende Maßnahmen umzusetzen:
 

  • Erarbeiten Sie zusammen mit dem BPRC einen Plan für einen Zucht- und Nutzungsstopp für nicht-menschliche Primaten in Versuchen und für die baldmöglichste Überstellung der Tiere an angesehene Auffangstationen.
  • Fordern Sie vom BPRC regelmäßige und transparente Berichte über Fortschritte zur Beendung von Zucht und Tierversuchen.
  • Erarbeiten Sie einen Plan zur Beendung jeglicher Nutzung nicht-menschlicher Primaten in Versuchen in den gesamten Niederlanden.
  • Investieren Sie stärker in die Entwicklung tierfreier Forschungsmethoden.

Wenn die Regierung schnell und entschieden handelt, bleibt nicht nur empfindsamen, intelligenten nicht-menschlichen Primaten immenses Leid erspart; Sie erhöhen damit auch die Wahrscheinlichkeit, wahre medizinische Durchbrüche für Menschen erzielen zu können.

Mit freundlichen Grüßen


ENGLISH:

Dear Ms Schouten,

Approximately 1,500 non-human primates are being held at the Biomedical Primate Research Centre (BPRC) near Rijswijk. They're often placed in restraint cages, infected with debilitating diseases, deliberately given brain damage, and may even be killed in full view of their companions. Yet there's a growing body of evidence that data from studies on non-human primates can't be readily applied to humans.

While the government works to make the transition to animal-free science, there must be a stronger push towards ending the use of primates in its entirety. We urge you to implement the following measures:
 
  • Assist the BPRC in developing a plan to end the breeding and use of non-human primates in experiments and to transfer the animals to reputable sanctuaries as soon as possible.
  • Require the BPRC to conduct regular and transparent reporting on its progress towards ending animal experiments and breeding.
  • Develop a plan for ending the use of all non-human primates in experiments across the Netherlands.
  • Increase funding for the development of non-animal research methods.

By taking swift and decisive action, the government will not only spare sensitive, intelligent non-human primates immense suffering but also increase the likelihood of medical breakthroughs for humans.

Yours sincerely,
 

 

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2016 kündigte die niederländische Regierung an, die Forschung am BPRC auslaufen zu lassen. Kürzlich wurde dieser Beschluss revidiert – die Anzahl der Affen und der Versuche soll zwar reduziert werden, aber das BPRC wird nicht geschlossen. Es ist also wichtiger denn je, sich für das Ende der Versuche einzusetzen! 

Affen eingesperrt, krank gemacht und getötet

Aktuell hält das BPRC Rhesus-, Javaner- und Seidenaffen gefangen. Teilweise müssen die Tiere in ihren Käfigen ausharren und werden vorsätzlich mit zehrenden Krankheiten wie Malaria, Tuberkulose oder SIV – dem Affen-Äquivalent zu dem AIDS-Auslöser HIV – infiziert. Nachdem sie unter starken Medikamenteneinfluss gesetzt und Experimente an ihnen durchgeführt wurden, sind die Affen so entkräftet, dass sie sich häufig Verletzungen zuziehen, wenn sie beispielsweise stürzen oder von hohen Plattformen springen.

Affe im Käfig im Tierversuchslabor
Das Zentrum behauptet, jeden Tag zu versuchen, das Leben der Affen so schön wie möglich zu gestalten. Doch die Labormitarbeiter singen und scherzen laut. Das zeigt, dass sie den Tieren gegenüber keinerlei Respekt haben – denn Affen reagieren besonders empfindlich auf Lautstärke. Viele Tiere haben Wunden oder andere Leiden wie den sogenannten Rektalprolaps. Ausgelöst werden diese Probleme durch starken Stress, den selbst ein routinemäßiger Gesundheitscheck auslösen kann.
 

Nach einem traumatischen Leben werden die hilflosen Tiere eiskalt getötet

Im vergangenen Jahr führte das BPRC Versuche an 315 Affen durch. Sind die Tiere nicht länger von Nutzen, werden sie häufig getötet und ihre sezierten Körper entsorgt. Dies geschieht teilweise sogar vor den Augen ihrer Artgenossen.

Ergebnisse aus Affenversuchen sind oft nicht auf den Menschen übertragbar

Immer mehr Beweise belegen: Daten aus Affenstudien können nicht ohne Weiteres auf den Menschen übertragen werden. Zwischen Menschen und nicht-menschlichen Primaten bestehen grundlegende biologische Unterschiede. Probleme bezüglich der Übertragbarkeit der von Affen erlangten Erkenntnisse auf den Menschen finden sich in diversen Forschungsbereichen – von Alzheimer über Parkinson bis hin zu Schlaganfall und HIV. Experimente an Affen sind sinnlos, ineffizient und liefern keine verlässlichen Ergebnisse. Diese Versuche müssen umgehend eingestellt werden.

Alternativen zu Affenversuchen auf dem Vormarsch

Der Markt für In-vitro-Verfahren in der biomedizinischen Forschung wächst rasant. Im Gegensatz zu Tierversuchen sind diese Technologien tatsächlich für den Menschen relevant. Die Niederlande sollten von Tierversuchen auf bessere – tierfreie – wissenschaftliche Methoden umsteigen. Dann könnten sie die tierfreie Forschung international anführen und den Weg für eine radikal neue, verbesserte Wissenschaft ebnen. PETA UK empfiehlt der niederländischen Regierung, wesentlich mehr als die für 2018 bis 2020 jährlich vorgesehenen 1 Million Euro in die Entwicklung tierfreier Methoden zu investieren.

Affen sind intelligente, empfindsame Tiere, die ihre Freiheit verdient haben

Die am BPRC eingesperrten Affen leiden zweifelsohne körperlich und seelisch. Es handelt sich schließlich um Tiere mit emotionaler Intelligenz, die eigentlich in Grassavannen, Wäldern oder Bergregionen leben sollten, wo sie soziale Kontakte zu ihren Artgenossen pflegen, ihre Jungen versorgen und nach Nahrung suchen. Rhesusaffen zeigen komplexe kognitive Fähigkeiten, wie etwa die Selbstwahrnehmung. Sie können ihren eigenen geistigen Zustand überwachen und verstehen einfache Regeln. Javaneraffen leben am liebsten in großen Sozialverbänden zusammen. Sie befolgen hierarchische Regeln, um den Frieden in der Gruppe zu erhalten – ganz ähnlich wie Seidenaffen, die besonders aktiv sind und schnell unter Stress stehen, wenn es ihnen an Stimulation fehlt.

In einem künstlichen Umfeld wie dem BPRC eingesperrt zu sein, ist für Affen ein wahrgewordener Albtraum.