Verbote der Haltung von Wildtieren in Zirkussen

Beschlüsse in Städten und Gemeinden in Deutschland

Nachfolgend sind alle Städte und Gemeinden aufgeführt, die in der Stadtvertretung den politischen Beschluss gefasst haben, Zirkusbetriebe mit (bestimmten) Wildtierarten nicht mehr auf kommunalen Flächen zuzulassen. Bei den kommunalen Verboten steht die Symbolkraft der politischen Willensbekundung im Vordergrund – daher sind in der Liste weiterhin Städte aufgeführt, die ihre Beschlüsse aufgrund der uneinheitlichen Rechtslage zurückgenommen haben. Für Kommunalparteien ist auf PETA.de/Wildtierverbot ein Musterantrag bereitgestellt, der die aktuelle Rechtslage berücksichtigt. Tierfreunde erhalten auf der Seite Tipps und Vorlagen, um für die eigene Stadt eine tierfreundliche Regelung zu erreichen. 

Ahaus

Nach einem Bürgerantrag gemäß § 24 Gemeindeordnung NRW beschloss der Rat der Stadt im April 2015, künftig keine städtischen Flächen an Zirkusbetriebe zu vermieten, die Wildtiere wie beispielsweise Elefanten, Reptilien, Tiger, Löwen, Kamele, Kängurus oder Strauße mitführen.

Altenburg

Die thüringische Stadt hat auf Antrag der CDU-Fraktion im Stadtrat im Mai 2016 beschlossen, künftig ihre beiden Festplätze nicht an Zirkusbetriebe zu vermieten, die Wildtiere wie Tiger, Zebras oder Krokodile mitführen.

Annaberg-Buchholz

Der Stadtrat hat im Januar 2017 beschlossen, kommunale Flächen künftig nicht an Zirkusbetriebe zu vermieten, die Wildtiere wie Tiger oder Elefanten mitführen

Arnstadt

Der Stadtrat hat im September 2017 ein auf die Gefahrenabwehr begründetes Zirkus-Wildtierverbot beschlossen. Von dem Antrag sollte auch ein Signal an die Bundesregierung für ein bundesweites Wildtierverbot ausgehen. 

Bad Bramstedt

Gemäß einem Beschluss des Hauptausschusses der schleswig-holsteinischen Stadt werden künftig keine Flächen an Zirkusbetriebe vermietet, die exotische Tiere wie Raubtiere, Zebras und Krokodile mitführen.

Bad Oeynhausen

Im Dezember 2017 beschlossenes kommunales Wildtierverbot für städtische Flächen.

Baden-Baden

Der Gemeinderat von Baden-Baden hat im November 2012 ein Verbot von bestimmten Wildtieren im Zirkus auf kommunalen Flächen beschlossen. Künftig verboten sind Tierarten wie Nashörner, Wölfe oder Menschenaffen u.a. Nach der Schaffung dieser gemeinderechtlichen Grundlage möchte der Gemeinderat in 2013 eine Erweiterung der Artenliste prüfen.

Berlin: Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf

Die Bezirksverordnetenversammlung hat im Mai 2016 beschlossen, kommunale Flächen künftig nicht an Zirkusbetriebe zu vermieten, die Wildtiere mitführen.

Berlin: Bezirk Friedrichshain

Die Bezirksverordnetenversammlung des Berliner Stadtbezirks beschloss im November 2010, künftig keine öffentlichen Flächen an Zirkusbetriebe zu vermieten, die Wildtiere mitführen.

Berlin: Bezirk Lichtenberg 

Die Bezirksverordnetenversammlung hat im April 2017 beschlossen, kommunale Flächen künftig nicht mehr an Zirkusbetriebe zu vermieten, die Wildtiere mitführen.

Berlin: Bezirk Marzahn-Hellersdorf 

Die Bezirksverordnetenversammlung hat im April 2017 beschlossen, kommunale Flächen künftig nicht mehr an Zirkusbetriebe zu vermieten, die Wildtiere mitführen.

Berlin: Bezirk Mitte

Die Bezirksverordnetenversammlung hat im Februar 2017 beschlossenen, künftig keine öffentlichen Flächen an Zirkusbetriebe zu vermieten, die Wildtiere mitführen.

Berlin: Bezirk Pankow

Die Bezirksverordnetenversammlung des Berliner Stadtbezirks beschloss im April 2016, künftig keine öffentlichen Flächen an Zirkusbetriebe zu vermieten, die Wildtiere wie Großkatzen oder Elefanten mitführen. Ferner heißt es im Beschluss: „Die privaten Besitzer*innen von in Frage kommenden Grundstücken sollen über die Beschlusslage informiert werden und das Bezirksamt soll sich bei ihnen dafür einsetzen, dass Zirkusse mit Wildtieren zukünftig nicht mehr auf diesen Grundstücken gastieren.“

Berlin: Bezirk Reinickendorf

Im November 2017 hat die Bezirksverordnetenversammlung beschlossen, dass durch das Bezirksamt zukünftig keine Zirkus-Gastspiele mit Wildtieren mehr genehmigt werden sollen. Im Antrag wurde das Bezirksamt außerdem gebeten, bei möglichen privaten Grundstücksvermietern für den Tierschutz zu werben.

Berlin: Bezirk Steglitz-Zehlendorf

Die Bezirksverordnetenversammlung des Berliner Stadtbezirks beschloss im Februar 2016, künftig keine öffentlichen Flächen an Zirkusbetriebe zu vermieten, die Wildtiere mitführen.

Berlin: Bezirk Tempelhof

Die Bezirksverordnetenversammlung hat im August 2016 beschlossen, kommunale Flächen künftig nicht an Zirkusbetriebe zu vermieten, die Wildtiere wie Großkatzen, Elefanten oder Bären mitführen.

Berlin: Bezirk Treptow-Köpenick

Die Bezirksverordnetenversammlung hat im Juni 2016 beschlossen, kommunale Flächen künftig nicht an Zirkusbetriebe zu vermieten, die Wildtiere mitführen.

Bielefeld

Der Sozialausschuss hat im Juni 2016 einstimmig beschlossen, kommunale Flächen künftig nicht an Zirkusbetriebe zu vermieten, die Wildtiere mitführen. Die Ausschlussregelung umfasst 27 Tierarten wir Affen, Elefanten, Bären, Großkatzen, Nashörner und Kamele.

Bonn

Im April 2012 beschlossenes kommunales Zirkus-Wildtierverbot.

Bocholt

Nach einem Bürgerantrag gemäß § 24 Gemeindeordnung NRW und einem darauf folgenden Antrag der Grünen-Fraktion beschloss der Rat der Stadt im September 2015, künftig keine städtischen Flächen an Zirkusbetriebe zu vermieten, die Wildtiere wie beispielsweise Elefanten, Tiger, Löwen, Affen oder Bären mitführen.

Borken

Nach einem Bürgerantrag gemäß § 24 Gemeindeordnung NRW beschloss der Rat der Stadt im September 2015, künftig keine städtischen Flächen an Zirkusbetriebe zu vermieten, die Wildtiere wie beispielsweise Elefanten, Reptilien, Tiger, Löwen, Kamele, Kängurus oder Strauße mitführen.

Burglengenfeld

Der Stadtrat von Burglengenfeld hat im November 2015 beschlossen, künftig keine Flächen mehr an Zirkusbetriebe zu vermieten, die Tiere wildlebender Arten mitführen.

Büdingen

Der Stadtverordnetenversammlung hat im Oktober 2012 ein Verbot von bestimmten Wildtieren im Zirkus auf kommunalen Flächen beschlossen. Künftig verboten sind Tierarten wie Bären, Elefanten, Flusspferde oder Giraffen u.a.

Castrop-Rauxel

Der Stadtrat von Castrop-Rauxel hat im Oktober 2015 ohne Gegenstimme beschlossen, künftig keine Flächen mehr an Zirkusbetriebe zu vermieten, die Tiere wildlebender Arten mitführen.

Cham

Die Stadt lässt seit mehreren Jahren aufgrund der schlechten Erfahrungen keine Zirkusse auf öffentlichen Flächen zu.

Chemnitz 

Der Stadtrat hat im August 2016 beschlossen, kommunale Flächen künftig nicht an Zirkusbetriebe zu vermieten, die bestimmte Wildtierarten wie Elefanten, Bären oder Giraffen mitführen.

Darmstadt

Die Stadtverordnetenversammlung hat 2012 beschlossenen, künftig keine Flächen mehr an Zirkusbetriebe zu vermieten, die Wildtiere wie Affen, Elefanten, Bären oder Großkatzen mitführen.   

Detmold

Der Stadtrat von Castrop-Rauxel hat im November 2015 beschlossen, künftig keine Flächen mehr an Zirkusbetriebe zu vermieten, die Tiere wildlebender Arten wie Giraffen, Lamas, Großkatzen oder Kängurus mitführen.

Düsseldorf

Der Umweltausschuss der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt beschloss im Oktober 2015, künftig keine städtischen Flächen an Zirkusbetriebe zu vermieten, die Wildtiere wie Großkatzen, Bären, Lamas, Seelöwen, Affen oder Elefanten mitführen.

Eisenach

Der Stadtrat hat im Dezember 2016 beschlossen, kommunale Flächen künftig nicht mehr an Zirkusbetriebe zu vermieten, die Wildtiere wie Tiger, Bären oder Elefanten mitführen.

Emden

Der Stadtrat hat im März 2017 beschlossen, kommunale Flächen künftig nicht mehr an Zirkusbetriebe zu vermieten, die Wildtiere mitführen.

Erding

Der Stadtrat von Erding hat im Juni 2013 beschlossen, keine städtische Flächen mehr an Zirkusbetriebe zu vermieten, die bestimmte Tierarten wie Tiger, Elefanten oder Bären mitführen. Eine Klage gegen die Stadt durch einen Zirkusbetrieb wurde mit Urteil vom 6. August 2014 abgewiesen. Das Verwaltungsgericht München urteilte erstinstanzlich, dass das kommunale Zirkus-Wildtierverbot rechtmäßig ist.

Erfurt

Die Vertretung der thüringischen Landeshauptstadt hat im September 2016 beschlossen, kommunale Flächen künftig nicht an Zirkusbetriebe zu vermieten, die bestimmte Wildtierarten wie Elefanten, Bären oder Giraffen mitführen.

Erlangen

Der Stadtrat beschloss im April 2015, künftig keine in kommunaler Hand befindlichen Flächen an Zirkusbetriebe zu vermieten, die folgende Arten wild lebender Tiere mitführen: Alligatoren, Krokodile, Antilopen, antilopenartige Tiere, Amphibien, Delfine, Tümmler, Flamingos, Raubtiere, Beuteltiere, Robben, Strauße, Flusspferde, Giraffen, Greifvögel, Affen, Nashörner, Pinguine, Riesenschlangen, Elefanten, Wildformen von Wiederkäuern und pferdeartigen Tieren.

Florstadt

Ende August hat die Stadtverordnetenversammlung in Florstadt im hessischen Landkreis Wetterau beschlossen, dass zukünftig keine kommunalen Flächen mehr an Zirkusbetriebe vermietet werden, die bestimmte Wildtiere mitführen.

Fürstenfeldbruck

Der Rat der bayerischen Stadt entschied im März 2014, künftig keine städtischen Flächen an Zirkusbetriebe zu vermieten, die Wildtiere wie beispielsweise Großbären, Großkatzen, Elefanten, Giraffen, Affen u.a. mitführen.

Gelnhausen

Die Stadtverordnetenversammlung hat im Dezember 2016 beschlossen, kommunale Flächen künftig nicht mehr an Zirkusbetriebe zu vermieten, die Wildtiere wie Löwen, Tiger und Elefanten mitführen.

Gießen

Die Stadtverordnetenversammlung hat sich im November 2016 für ein Zirkus-Wildtierverbot ausgesprochen und die Stadtverwaltung beauftragt, eine entsprechende Regelung für ein Verbot von Gastspielen mit Elefanten, Tigern und Bären auf kommunalen Flächen zu erarbeiten.

Greven

Im Februar 2018 beschlossenes Verbot von Zirkusgastspielen mit gefährlichen Wildtierarten.

Gronau

Nach einem Bürgerantrag gemäß § 24 Gemeindeordnung NRW beschloss der Rat der Stadt im Mai 2015, künftig keine städtischen Flächen an Zirkusbetriebe zu vermieten, die Wildtiere wie beispielsweise Elefanten, Reptilien, Tiger, Löwen, Kamele, Kängurus oder Strauße mitführen.

Hameln

Der Stadtrat hat im Juni 2016 beschlossen, kommunale Flächen künftig nicht an Zirkusbetriebe zu vermieten, die Wildtiere mitführen.

Hanau

In der Nutzungsvereinbarung für öffentliche Flächen, die die Stadt Hanau mit Zirkusbetrieben schließt, sind bestimmte Wildtierarten (Elefanten, Giraffen, Bären, Nashörner u.a.) vertraglich ausgeschlossen.

Haßfurt

Der Stadtrat hat im Juli 2016 einstimmig beschlossen, kommunale Flächen künftig nicht an Zirkusbetriebe zu vermieten, die Wildtiere wie Tiger, Elefanten oder Riesenschlangen mitführen

Heek

Nach einem Bürgerantrag gemäß § 24 Gemeindeordnung NRW beschloss der Rat der Stadt im Mai 2015, künftig keine städtischen Flächen an Zirkusbetriebe zu vermieten, die Wildtiere wie beispielsweise Elefanten, Reptilien, Tiger, Löwen, Kamele, Kängurus oder Strauße mitführen.

Heidelberg

Es gibt keinen Gemeinderatsbeschluss, aber abgestimmte Regeln, nach denen die Stadt vorgeht. Demnach sind laut Platzpachtvertrag, den die Stadt Heidelberg mit Zirkusunternehmen schließt, Alligatoren, Krokodile, Antilopen und antilopenartige Tiere, Amphibien, Bären, Delfine, Flamingos, Flusspferde, Giraffen, Greifvögel, Menschenaffen, Nashörner, Pinguine, Riesenschlangen, Robben und robbenartige Tiere, Tümmler und Wölfe sowie Elefantenbullen ausgeschlossen.

Heilbronn

Der Gemeinderat hat im November 2015 beschlossen, künftig keine städtischen Flächen mehr an Zirkusbetriebe zu vermieten, die Wildtiere wie Löwen, Elefanten oder Bären mitführen.

Herzogenaurach

Die Stadt lässt seit mehreren Jahren aufgrund der schlechten Erfahrungen keine Zirkusse auf öffentlichen Flächen zu.

Hildesheim

Der Stadtrat hat im September 2016 eine Satzung verabschiedet, wonach jenen Bewerbern für den Volksfestplatz der Vorzug gegeben wird, die keine Wildtiere wie Elefanten, Affen oder Bären mitführen oder zur Schau stellen.

Hofheim am Taunus

Die Stadt Hofheim am Taunus vermietet seit dem 01.01.2012 keine Flächen mehr an Zirkusunternehmen, die bestimmte Wildtierarten mitführen. In dem Mustervertrag der Stadt für Zirkusunternehmen heißt es u.a.: „Zur Gewährleistung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung, insbesondere des Schutzes der Bevölkerung vor Gefahren für Leben, Gesundheit und Eigentum und unter Zugrundelegung der vom Bundesministerium für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft herausgegebenen Leitlinien für die Haltung, Ausbildung und Nutzung von Tieren in Zirkusbetrieben oder ähnlichen Einrichtungen in der neuesten Fassung sowie der darin enthaltenen ergänzenden Stellungnahme der Tierärztlichen Vereinigung für Tierschutz und der Bundestierärztekammer sowie aktueller wissenschaftlicher Gutachten zu einzelnen Tierarten, wird das Mitführen auf dem überlassenen Gelände und der Auftritt der in der Anlage zu dieser Vereinbarung aufgeführten Tierarten ausgeschlossen.“ Zu den ausgeschlossenen Tierarten zählen Elefanten, Flusspferde, Bären, Nashörner, Giraffen und nicht-menschliche Primaten.

Idar-Oberstein

Der Rat der Stadt entschied im September 2015, künftig keine städtischen Flächen an Zirkusbetriebe zu vermieten, die Wildtiere wie beispielsweise Bären, Großkatzen, Elefanten, Riesenschlangen u.a. mitführen.

Kandel

Der Stadtrat der rheinland-pfälzischen Gemeinde hat im Dezember 2015 mehrheitlich beschlossen, dass künftig keine kommunalen Flächen an Zirkusbetriebe vermietet werden, die Wildtiere mitführen. Zudem dürfen für solche Veranstaltungen keine öffentlichen Werbemöglichkeiten mehr zur Verfügung gestellt.

Karben

Die Stadtverordnetenversammlung Karben hat im Juni 2012 beschlossen, dass keine Zirkusbetriebe in Karben mehr auf städtischen Flächen zugelassen werden, die Wildtiere mitführen, die in Nummer I der Entschließung des Bundesratesvom 25.11.2011 (BR Drucksache 565/11) genannt sind. Dies betrifft vor allem Elefanten, Bären, Primaten, Nashörner, Giraffen u.a. Bei Zuwiderhandlung ist eine Vertragsstrafe in Höhe von € 6.000,- zu verhängen.

Köln

Der Stadtvorstand hat im April 2008 entschieden, dass in Köln keine städtischenGelände mehr an Zirkusunternehmen vermietet werden, die mit Menschenaffen, Tümmlern, Delfinen, Greifvögeln, Flamingos, Pinguinen, Wölfen, Giraffen, Elefanten, Flusspferden, Bären und Nashörnern reisen. In einem weitergehenden Beschluss stimmte der Ausschuss für Anregungen und Beschwerden der Stadt Köln 2009 einem Bürgerantrag zu, zusätzlich weitere Wildtierarten wie Großkatzen und Primaten in die Ausschlussliste mit aufzunehmen.

Landsberg am Lech

Der Stadtrat hat im Februar 2017 beschlossen, kommunale Flächen künftig nicht mehr an Zirkusbetriebe zu vermieten, die Wildtiere wie Tiger oder Elefanten mitführen.

Legden 

Nach einem Bürgerantrag gemäß § 24 Gemeindeordnung NRW beschloss der Rat der Stadt im April 2015, künftig keine städtischen Flächen an Zirkusbetriebe zu vermieten, die Wildtiere wie beispielsweise Elefanten, Reptilien, Tiger, Löwen, Kamele, Kängurus oder Strauße mitführen.

Leipzig

Nach einer Einwohnerpetition beschloss der Stadtrat in Leipzig im Februar 2016, künftig keine öffentlichen Flächen an Zirkusbetriebe zu vermieten, die Affen, Bären, Elefanten, Flusspferde, Giraffen oder Nashörner mitführen.

Lohmar

Die Stadt überlässt gemäß eines Stadtratsbeschlusses vom November 2015 Zirkusbetrieben, die bei CITES gelistete Wildtiere mitführen, ab sofort keine städtischen Flächen mehr.
 

Löhne

Der Stadtrat hat im November 2015 einstimmig beschlossen, kommunale Flächen künftig nicht mehr an Zirkusbetriebe zu vermieten, die Wildtiere wie Tiger oder Elefanten mitführen.

Maintal

Die Stadtverordnetenversammlung hat im Dezember 2016 beschlossen, kommunale Flächen künftig nicht mehr an Zirkusbetriebe zu vermieten, die Wildtiere wie Löwen, Tiger und Elefanten mitführen.

Marburg

Die Stadtverordnetenversammlung hat sich im Januar 2017 für ein Zirkus-Wildtierverbot ausgesprochen und die Stadtverwaltung beauftragt, eine entsprechende Regelung für ein Verbot von Gastspielen mit Elefanten, Tigern und Bären auf kommunalen Flächen zu erarbeiten.

Meerbusch

Der Stadtrat hat im April 2017 beschlossen, aus Gründen der Gefahrenabwehr und des Tierschutzes kommunale Flächen künftig nicht mehr an Zirkusbetriebe zu vermieten, die Wildtiere wie Tiger oder Elefanten mitführen.

Mörfelden-Walldorf

Die Stadtverordnetenversammlung beschloss im April 2015, künftig keine in kommunaler Hand befindlichen Festplätze an Zirkusbetriebe zu vermieten, die Wildtiere wie beispielsweise Elefanten und Kamele mitführen.

München

Der Kreisverwaltungsausschuss beschließt am 23.06.2009 parteiübergreifend, eine gesetzliche Grundlage für die Einführung einer Tierarten-Positivliste im Rahmen der Nutzungsordnung für städtische Flächen schaffen zu wollen. Als Grundlage werden die entsprechenden Verordnungen etc. aus Städten herangezogen, auf deren öffentlichen Flächen bestimmte Wildtiere nicht auftreten dürfen. Zusätzlich wurde der Münchner Oberbürgermeister Christian Ude (SPD) damit beauftragt, die Bundesregierung nochmals nachhaltig dazu aufzufordern, ein generelles Wildtierhaltungsverbot auf Bundesebene voranzubringen.
Im Januar 2011 schränkt die Stadt die Auftritte von Wildtieren im Zirkus weiter ein. Laut Verwaltungsausschuss dürfen Wildtiere nur noch auf der Theresienwiese auftreten.
Für 20 Tierarten wie z.B. Bären, Elefanten, Tiger, Löwen oder Nashörner sind Auftritte auf Grundstücken, die rechtlich nicht wie die „Wiesn“ als sogenannte öffentliche Einrichtung gelten, verboten.

Neuburg an der Donau

Der Stadtrat von Neuburg an der Donau hat im Oktober 2014 beschlossen, keine städtische Flächen mehr an Zirkusbetriebe zu vermieten, die bestimmte Arten wildlebender Tiere mitführen.

Neustadt an der Weinstraße

Die Stadt Neustadt ist der Auffassung, dass die Voraussetzungen für eine artgerechte Haltung bestimmter Wildtiere, wie beispielsweise Elefanten, Menschenaffen und Großkatzen, in Wanderzirkussen grundsätzlich nicht geschaffen werden können. Daher werden in Neustadt an der Weinstraße grundsätzlich keine Gastspiele an einen solchen Zirkus vergeben.

Nidda

Die Stadtverordnetenversammlung Nidda hat im Juni 2012 beschlossen, dass keine Zirkusbetriebe mehr auf städtischen Flächen zugelassen werden, die Wildtiere mitführen, die in Nummer I der Entschließung des Bundesrates vom 25.11.2011 (BR Drucksache 565/11) genannt sind. Dies betrifft vor allem Elefanten, Bären, Primaten, Nashörner, Giraffen u.a.

Norderstedt

Der Hauptausschuss hat einstimmig dafür votiert, dass die städtische Entwicklungsgesellschaft EgNO keine kommunalen Flächen mehr an Zirkusbetriebe vermieten soll, die Wildtiere mitführen.

Osnabrück

Der Stadtrat von Osnabrück hat im Dezember 2015 beschlossen, künftig keine kommunalen Flächen an Zirkusbetriebe zu vermieten, die Wildtiere mitführen.

Paderborn

In Paderborn werden keine öffentlichen Flächen an Zirkusbetriebe vermietet, die Wildtiere mitführen.

Plettenberg

Der Stadtrat von Plettenberg hat im April 2016 ein kommunales Wildtierverbot beschlossen. Da die Stadt ohnehin keine geeigneten Flächen für Zirkugastspiele besitzt, handelt es sich bei der Maßnahme um ein symbolisches Bekenntnis für den Tierschutz.

Potsdam

Nach einem Antrag der GRÜNEN im Mai 2011, beschließt die Stadt Potsdam im Mai 2011, dass künftig keine städtischen Flächen mehr an Zirkusbetriebe vermietet werden, die eine oder mehrere dieser Tierarten mitführen: Menschenaffen, Elefantenbullen, Giraffen, Flusspferde, Bären und Nashörner. Städtische Unternehmen sind darin ebenfalls eingeschlossen, wie beispielsweise die ´Pro Potsdam GmbH´. Bereits seit 2007 gibt es in Potsdam eine freiwillige Selbstverpflichtung.

Püttlingen

Der Werksausschuss des Rates der saarländischen Stadt hat im Juli 2016 beschlossen, kommunale Flächen nicht mehr an Zirkusbetriebe zu vermieten, die Wildtiere wie Elefanten, Nashörner, Giraffen, Flusspferde oder Bären mitführen.

Reken

Nach einem Bürgerantrag gemäß § 24 Gemeindeordnung NRW beschloss der Rat der Stadt im Mai 2015, künftig keine städtischen Flächen an Zirkusbetriebe zu vermieten, die Wildtiere wie beispielsweise Elefanten, Reptilien, Tiger, Löwen, Kamele, Kängurus oder Strauße mitführen.

Rostock

Die Bürgerschaft hat im April 2016 beschlossen, keine städtischen Flächen mehr an Zirkusbetriebe zu vermieten, die Wildtierarten wie Kängurus, Strauße, Zebras, Affen, Tiger, Elefanten u.a. mitführen.
 

Röthenbach a.d.Pegnitz

Der Rat der Stadt hat im April 2016 beschlossen, keine Zirkusse mehr auf städtischen Flächen zuzulassen. Ausnahmen können im Einzelfall für Zirkusse gemacht werden, die keine Wildtiere mitführen.

Schloß Holte-Stukenbrock

Die Stadt Schloß Holte-Stukenbrock hat im Februar 2011 beschlossen, keine kommunalen Stellplätze mehr an Zirkusbetriebe zu vermieten, die Wildtiere mitführen. Eine entsprechende Negativliste der betreffenden Tierarten umfasst u.a. Elefanten, Bären, Großkatzen, Nashörner und Giraffen.

Schönwald              

Der Rat der oberfränkischen Stadt hat im Juli 2016 beschlossen, kommunale Flächen künftig nicht an Zirkusbetriebe zu vermieten, die Wildtiere mitführen.

Schwabach 

Seit 2010 werden in der Stadt im bayerischen Landkreis Roth keine öffentlichen Flächen mehr an Zirkusbetriebe vermietet.

Schwerin

Der Gemeinderat hat im Januar 2016 mit deutlicher Mehrheit beschlossen, künftig keine Flächen mehr an Zirkusbetriebe zu vermieten, die Wildtiere wie Elefanten, Bären, Tiger oder Kängurus mitführen.

Schwetzingen

Die Stadt Schwetzingen vermietet keine kommunalen Flächen mehr an Zirkusbetriebe, die bestimmte Wildtierarten mitführen. Die entsprechende Umsetzung der neuen Regelung geschieht mittels Sondernutzungsvertrag, wonach u.a. Giraffen, Bären, Nashörner, Menschenaffen und Elefanten nicht im Rahmen von Zirkusgastspielen in Schwetzingen zugelassen werden.

Selb

Der Stadtrat hat im Juni 2016 beschlossen, kommunale Flächen künftig nicht an Zirkusbetriebe zu vermieten, die Wildtiere wie Tiger, Elefanten oder Bären mitführen. Damit folgte der Stadtrat Anträgen von den Bürgern Klaus Jakob und der sechsten Klasse der Siebensternschule Selb.

Seligenstadt

Die Stadtverordnetenversammlung hat im September 2015 beschlossen, kommunale Flächen künftig nicht mehr an Zirkusbetriebe zu vermieten, die Wildtiere mitführen.

Siegen

Der Stadtrat der Stadt Siegen hat Anfang September 2012 beschlossen, die Verwaltung damit zu beauftragen, keine Gastspiele von Zirkussen, die Wildtiere oder nicht artgerecht gehaltene Tiere mit sich führen, auf städtischen Flächen zu genehmigen.

Speyer

In der 9. Sitzung des Stadtrates der Stadt Speyer am 31.08.2010 beschließt der Rat, städtische Grundstücke grundsätzlich nicht mehr an Zirkusbetriebe zu vergeben, die Wildtiere mitführen nach Nummer 1 der Entschließung des Bundesrates vom 17. Oktober 2003 (Bundesrats-Drucksache 5954/03) oder unter II. Nummer 1 der Leitlinien für die Haltung, Ausbildung und Nutzung von Tieren in Zirkusbetrieben oder ähnlichen Einrichtungen vom 26. Oktober 2005.
Anmerkung PETA: Dies bedeutet ein Verbot für: Affen, Elefanten und Großbären, Tümmler, Delfine, Greifvögel, Flamingos und Pinguine.

Stadtlohn

Nach einem Bürgerantrag gemäß § 24 Gemeindeordnung NRW beschloss der Rat der Stadt im Mai 2015, künftig keine städtischen Flächen an Zirkusbetriebe zu vermieten, die Wildtiere wie beispielsweise Elefanten, Reptilien, Tiger, Löwen, Kamele, Kängurus oder Strauße mitführen.

Straelen

Der Stadtrat beschließt auf Empfehlung des Haupt- und Finanzausschusses, dass die Stadtverwaltung Zirkusbetrieben, die bei CITES gelistete Wildtiere mitführen, ab sofort keine städtischen Flächen mehr überlässt.

Stuttgart

Der Gemeinderat der baden-württembergischen Landeshauptstadt hat im Januar 2017 beschlossen, kommunale Flächen künftig nicht mehr an Zirkusbetriebe zu vermieten, die Wildtiere wie Löwen, Tiger und Elefanten mitführen.

Soest

Der Stadtrat hat im April 2017 beschlossen, aus Gründen der Gefahrenabwehr und des Tierschutzes kommunale Flächen künftig nicht mehr an Zirkusbetriebe zu vermieten, die Wildtiere wie Bären oder Elefanten mitführen.

Tuttlingen

Der Gemeinderat hat im Mai 2016 beschlossen, kommunale Flächen künftig nicht an Zirkusbetriebe zu vermieten, die Bären, Elefanten, Giraffen, Flusspferde, Affen oder Nashörner mitführen.

Ulm

Der Aufsichtsrat der städtischen Messegesellschaft hat im Dezember 2016 beschlossen, künftig keine Flächen mehr an Zirkusbetriebe zu vermieten, die Wildtiere wie Tiger, Löwen oder Elefanten mitführen. Die Erteilung einer Ausnahmegenehmigung für Tiere im „Altbestand“ soll die „absolute Ausnahme“ bleiben. 

Verden

Der Marktausschuss der Kreisstadt hat im September 2016 beschlossen, dass die Verwaltung ein Beschlussvorlage auszuarbeiten hat, nach der künftig keine kommunalen Flächen an Zirkusbetriebe oder sonstige Unternehmen vermieten, die Wildtiere zur Schau stellen.

Viersen

Der Rat der Stadt Viersen beschloss im September 2015, künftig keine kommunalen Flächen an Zirkusbetriebe zu vermieten, die Tierarten wie beispielsweise Affen, Elefanten, Raubtiere, Giraffen u.a. mitführen

Wadgassen 

Der Gemeinderat hat im November 2015 einstimmig beschlossen, kommunale Flächen künftig nicht mehr an Zirkusbetriebe zu vermieten, die Wildtiere mitführen.

Wächtersbach

Das Stadtparlament hat im März 2017 einstimmig beschlossen, kommunale Flächen künftig nicht mehr an Zirkusbetriebe zu vermieten, die Wildtiere mitführen.

Waldkirchen            

Der Rat der niederbayerischen Stadt hat im Juli 2016 beschlossen, kommunale Flächen nicht mehr an Zirkusbetriebe zu vermieten, die Elefanten, Bären, Giraffen, Flusspferde, Primaten oder Nashörner mitführen.

Wasserburg am Inn

Im Oktober 2016 hat der Stadtrat beschlossen, dass die Verpachtung des Festplatzes künftig nur noch an Zirkusbetriebe erfolgt, die keine Tiere wildlebender Arten mit sich führen.

Willich

Der Rat der Stadt hat im April 2016 einstimmig beschlossen, keine städtischen Flächen mehr an Zirkusbetriebe zu vermieten, die Wildtiere mitführen.

Worms

Zirkusbetrieben ist es künftig nicht mehr erlaubt, in Worms mit bestimmten Wildtieren (Bären, Nashörnern, Elefantenbullen, Giraffen, Flusspferden, Riesenschlangen u.a.) auf öffentlichen Flächen zu gastieren. Dies beschloss der Haupt- und Finanzausschuss der Stadt Worms. Das Verbot wird auf privatrechtlicher Ebene in dem Platzüberlassungsvertrag mit dem jeweiligen Zirkus-Pächter umgesetzt. Sollten sich die Zirkusse nicht an die Vereinbarung halten, droht ihnen eine Vertragsstrafe in Höhe von 6.000 Euro.

Würselen

Der Haupt- und Finanzausschuss der Stadt Würselen hat beschlossen, dass das Mitführen und der Auftritt auf dem kommunalen Pachtgelände von Giraffen, Nashörnern, Wölfen, Menschenaffen, Flusspferde, Elefanten, Bären, Großkatzen u.a. ausgeschlossen ist. Zugrunde gelegt werden die „Zirkusleitlinien“ des Landwirtschaftsministeriums (BMELV) sowie ergänzende Stellungnahmen der Tierärztlichen Vereinigung für Tierschutz (TVT) sowie der Bundestierärztekammer.

Zirkus-Tierverbote in Europa und weltweit

Nur wenige europäische Länder lassen Wildtiere im Zirkus noch uneingeschränkt zu. Damit gehört Deutschland zu den traurigen Schlusslichtern im Tierschutz. In 26 Ländern sind bereits bestimmte oder alle Tierarten im Zirkus verboten.
 

Belgien

In Belgien sind seit dem 01. März 2014 Haltung und Zurschaustellung von Wildtieren im Zirkus verboten.

Bosnien & Herzegowina

Die Haltung und die Verwendung von Tieren für Showvorstellungen ist für Zirkusbetriebe verboten.

Bulgarien

Generelles Verbot von Wildtieren im Zirkus.
Übergangsfrist bis 2015 für zuvor erworbene und verwendete Tiere.

Dänemark

Generelles Verbot von Wildtieren im Zirkus. 2018 wurde auch die bisherige Ausnahmeregelung für Elefanten, Seelöwen und Zebras aufgehoben.

Estland

Verbot von in freier Natur geborenen Wildtieren im Zirkus.

Finnland

Verbot von Affen, Raubtieren, Elefanten, Flusspferden, Nashörnern,
Beuteltieren, Robben, Krokodilen, Greifvögeln, Straußen, Wildformen von
Wiederkäuern und pferdeartigen Tieren im Zirkus.

Griechenland

In Griechenland wurde Anfang 2012 ein grundsätzliches Verbot von Tieren in Zirkusbetrieben oder ähnlichen Showprogrammen beschlossen. Das Verbot umfasst alle Tierarten. Das Verbot zur Haltung und Zurschaustellung von Tieren für Unterhaltungszwecke ist im neuen griechischen Tierschutzgesetz verankert.

Großbritannien

  • Schottland: Das schottische Parlament hat im Dezember 2017 beschlossen, Wildtiere im Zirkus zu verbieten.
  • England: Die Regierung plant die Umsetzung eines Verbots von Wildtieren im Zirkus ab 2020.

Irland

Verbot von Wildtieren im Zirkus ab Januar 2018.

Italien

Das italienische Parlament hat im November 2017 ein schrittweises Verbot von (Wild-)tieren in Zirkussen und Wanderausstellungen beschlossen.

Kroatien

Verbot von Wildtieren im Zirkus; seit 2017 Ausnahme nur für domestizierte Tierarten, die natürliche Verhaltensweisen zeigen.

Lettland

Im Juni 2017 beschlossenes grundsätzliches Verbot von Wildtieren im Zirkus.

Malta

Das maltesische Parlament hat im Oktober 2014 ein Verbot der Mitführung und Zurschaustellung von Tieren in Zirkusbetrieben beschlossen.

Niederlande 

Die niederländische Regierung hat im Dezember 2014 ein Verbot von Wildtieren im Zirkus beschlossen, das per 15. September 2015 in Kraft treten wird. "Die Gesundheit der Tiere ist wichtiger als ihre Verwendung für Vergnügungen oder das Festhalten an überkommenen Traditionen", sagte die zuständige Staatssekretärin Sharon Dijksma.

Norwegen

Ab dem 01.01.2017 sind in Norwegen die meisten Wildtierarten im Zirkus, darunter Elefanten, verboten.

Österreich

Ein generelles Verbot von Wildtierenim Zirkus besteht seit 2005 und wurde im Dezember 2011 vom österreichischen Verfassungsgerichtshof bestätigt.

Portugal

Fortpflanzungsverbot von Walen, Affen, Wölfen, Bären, Raubkatzen, Robben, Walrossen, Elefanten, Seekühen, Rhinozerossen, Flusspferden, Laufvögeln, Reptilien undRiesenschlangen im Zirkus.

Polen

Verbot von in freier Natur geborenen Wildtieren im Zirkus.

Rumänien

Im Juni 2017 beschlossenes Verbot von Wildtieren im Zirkus.

Schweden

Verbot von Affen, Raubtieren, Nashörnern, Giraffen, Kängurus, Flusspferden, Robben, Greifvögeln, Straußen, Krokodilen und Damwild im Zirkus.

Slowakei

Verbot von Tierarten im Zirkus, die bei CITES gelistet sind.

Slowenien

In Slowenien dürfen seit März 2013 keine Wildtiere mehr im Zirkus zur Schau gestellt werden.

Tschechische Republik

Verbot von neugeborenen Affen, Robben, Walen (exkl. Delfine), Nashörnern, Flusspferden undGiraffen im Zirkus.

Ungarn

Verbot von Elefanten, Nashörnern und Primaten im Zirkus. Verbot von neuen Wildfängen.


Nachfolgend sind weitere Länder außerhalb Europas aufgeführt, die Wildtiere im Zirkus verboten haben.

Bolivien

Generelles Verbot von Wildtieren und domestizierten Tieren ab 1. Juli 2010 im Zirkus.

China

Verbot von den in chinesischen Zoos (staatliche Einrichtungen) üblichen Wildtierdressuren. Zirkusse (private Unternehmen) sind davon ausgenommen.

Costa Rica

Generelles Verbot von Wildtieren im Zirkus.

Ecuador

In Ecuador wurde 2012 beschlossen, die Nachzucht von Wildtieren im Zirkus zu verbieten. Ebenfalls verboten sind die Nutzung von heimischen Wildtierarten sowie der Import von jeglichen Wildtierarten für Zirkusse.

El Salvador

2013 verbot das Parlament die Nutzung von Wildtieren für jegliche Form der Unterhaltung inklusive Zirkus.

Guatemala

Verbot von Wildtieren im Zirkus.

Indien

Verbot von bestimmten Wildtierarten, wie Affen, Bären, Löwen und Tigern, im Zirkus.

Israel

Generelles Verbot von Wildtieren im Zirkus.

Kolumbien

Generelles Verbot von Wildtieren im Zirkus per Gesetzesbeschluss von Juni 2013. Die Zirkusbetriebe haben zwei Jahre Zeit, den Beschluss umzusetzen.

Mexiko

Das mexikanische Parlament (House of Deputies) stimmte im Dezember 2014 für ein landesweites Verbot von Wildtieren in Zirkusbetrieben. Der Gesetzentwurf wurde daraufhin vom Präsidenten Enrique Peña Nieto unterzeichnet. Das Gesetz sieht vor, dass Zirkusbetriebe eine Bestandsliste einreichen müssen, damit die Tiere auf Zoos und Auffangstationen verteilt werden können.

Panama

2014 hat die Regierung von Panama ein Verbot von Wildtieren in Zirkusbetrieben beschlossen.

Paraguay

Seit Juni 2012 besteht ein Verbot von Wildtieren im Zirkus.

Peru

Generelles Verbot von Wildtieren im Zirkus ab Juli 2011

Singapur

Generelles Verbot von Wildtieren im Zirkus.