Die Wilhelma steht seit Jahren wegen Tierleid, Verhaltensstörungen und mangelhafter Haltungsbedingungen in der Kritik. Immer wieder erreichen uns bei PETA Deutschland Whistleblower-Meldungen von Besuchenden, die von auffälligem Verhalten und problematischen Zuständen berichten. Auch bei unseren Besuchen des Zoos in Stuttgart im Juli und Oktober 2024 dokumentierten wir zahlreiche Missstände.
Erfahren Sie hier, wie es den Tieren in der Wilhelma geht und warum Sie keine Zoos besuchen sollten.
Mangelhafte Sicherheitsvorkehrungen: Krokodil würgt Schnuller und Plastikteile hoch
Anfang Juli 2026 erhielten wir eine Whistleblower-Meldung mit Videomaterial, das gravierende Missstände im Krokodilhaus der Stuttgarter Wilhelma zeigt und erneut beweist, dass die Sicherheitsvorkehrungen in der Wilhelma keinesfalls ausreichen, um die Tiere zu schützen.
- Es ist zu sehen, wie ein Krokodil diverse Gegenstände bzw. Plastikmüll hervorwürgt und teilweise wieder verschluckt.
- Laut Augenzeug:innen handelte es sich um mehrere Baby-Schnuller, eine Quetschie-Verpackung inklusive Deckel, einen auslaufsicheren Gummideckel einer Babyflasche, einen Schlüsselanhänger und mehrere große Gummiteile. [1]
Offenbar sind die Krokodile nicht ausreichend davor geschützt, dass Gegenstände aus dem Besuchendenbereich hineingeworfen werden oder versehentlich hineinfallen. Für die Tiere ist das ein ernstzunehmendes Problem: Verschluckte Fremdkörper können zu Stress, Verletzungen und schwerwiegenden gesundheitlichen Beschwerden bis zum Tod führen. Dieser Vorfall ist ein alarmierendes Zeichen für die Risiken, denen Tiere in Zoos ausgesetzt sind. Wir haben die zuständigen Behörden der Stadt Stuttgart über den Vorfall und die mangelnden Sicherheitsvorkehrungen informiert.
Vier Koalas sterben 2025/26 innerhalb kurzer Zeit
Im Jahr 2023 holte die Wilhelma vier Koalas als Leihgabe der australischen Regierung in das neue Zoogehege „Terra Australis“. Damit wollte der Zoo eine neue „Attraktion“ schaffen und sich an einem Koala-Zuchtprogramm beteiligen. Doch die Bilanz ist erschütternd, denn alle drei in Stuttgart geborenen Koala-Jungtiere und eines der Weibchen sind innerhalb nur eines Jahres verstorben:
- Die zwei Koala-Jungtiere Jimbelung und Borobi wurden im Juni 2024 geboren. Jimbelung starb an einer Atemwegserkrankung im August 2025 und Brobi an einer Lungenentzündung im Dezember 2025, ausgelöst durch Bordetella-Bakterien.
- Koala-Dame Scarborough wurde im Januar 2026 eingeschläfert. Sie litt an einer Anämie. Zudem wurden ebenfalls Bakterien der Gattung Bordetella festgestellt.
- Zuletzt starb Koala-Jungtier Jingeri im Mai 2026 mit Entzündungen an Leber und Nieren. Die genaue Todesursache ist jedoch bisher unklar. [2]
Drei Koalas – zwei Männchen und ein Weibchen – leben immer noch im Zoo (Stand 2026). Die wiederholten Todesfälle zeigen die grundsätzlichen Probleme der Zucht und Haltung der empfindsamen Beuteltiere in Gefangenschaft. Koalas haben spezialisierte Bedürfnisse, insbesondere in Bezug auf ihre Ernährung mit frischen Eukalyptusblättern. Der Kostenaufwand für die Ernährung der Tiere ist enorm: Im Winter wird der Eukalyptus sogar aus Florida importiert. [3] Koalas leben in freier Wildbahn als Einzelgänger und sind stark territorial, was bedeutet, dass sie den Kontakt zu Artgenossen meist vermeiden. In Zoos hingegen werden sie oft auf begrenztem Raum in Gruppen gehalten, was ihrem natürlichen Sozialverhalten widerspricht und Stress auslösen kann. Die Koalas in der Wilhelma werden für sinnlose Zuchtprogramme und die Präsentation vor zahlendem Publikum ausgebeutet und müssen dafür mit ihrem Leben zahlen.
Menschenaffen in der Wilhelma Stuttgart zeigen schwere Verhaltensstörungen

Die traurige Menschenaffenhaltung in Stuttgart ist geradezu berüchtigt für triste und mangelhafte Betonbauten, die Fließband-Zucht und zahlreiche Todesfälle. Menschenaffen leiden so sehr in Gefangenschaft, dass sie häufig psychisch krank werden – dies äußert sich z. B. in apathischem Verhalten, Selbstverstümmelung und dem Verzehr der eigenen Exkremente (Koprophagie). [4] Auch in der Wilhelma beobachteten wir 2024 solche abnormalen Verhaltensweisen bei mehreren Tieren:
- Ein Gorilla kotete sich in die Hand und aß seinen Kot dann auf.
- Bei den Bonobos dokumentierten wir dieses Verhalten ebenfalls, sogar mehrfach. Ein Bonobo rupfte sich zudem die Haare am Oberarm aus, wo bereits eine große kahle Stelle erkennbar war.
- Andere Tiere wirkten regelrecht apathisch. Forschende vermuten, dass Unterforderung und Mangel an Beschäftigung bei Menschenaffen in Gefangenschaft eine große Rolle für das Auftreten solcher Verhaltensstörungen spielen.
Eine besonders emotionale Szene spielte sich an der Glasscheibe ab: Eine Bonobo-Mutter saß mit ihrem Baby dicht an der Scheibe und kuschelte es liebevoll. Direkt davor hockte eine menschliche Mutter mit ihrer Tochter in der gleichen Position, um die eingesperrten Bonobos zu beobachten. Ein Bild, das aufzeigt, wie ähnlich wir uns in unseren Emotionen sind – und doch halten Zoos weiterhin daran fest, unsere nächsten Verwandten in Gefangenschaft vorzuführen.
Flamingos in der Wilhelma werden durch gestutzte Flügel am Wegfliegen gehindert

Die Flamingos sind im Eingangsbereich der Wilhelma auf einer kleinen, nicht übernetzten Anlage untergebracht – doch ein freier Flug bleibt ihnen verwehrt. Die beschnittenen Schwungfedern zeigen deutlich, dass die Vögel flugunfähig gemacht wurden. Die Vögel können sich damit nicht mehr in vollem Maß so bewegen, wie es ihrer Natur entspricht. Ein trauriges Video zeigt die Flamingos, die flatterten, ein paar Schritte liefen und vergeblich versuchten abzuheben – ein instinktiver Wunsch, der ihnen unmöglich gemacht wird. Darunter waren auch mehrere Jungvögel, deren Flügel offenbar ebenfalls bereits gestutzt waren.
Die Flugfähigkeit ist auch für Wasservogelarten ein wichtiges Grundbedürfnis, das ihnen von den Zoos einfach abgesprochen wird. Hinzu kommt der immer wiederkehrende Stress beim Einfangen für das Stutzen der Federn. Obwohl seitens der Bundesregierung und des Bayerischen Landtags eindeutig festgestellt wurde, dass sowohl reversible als auch dauerhafte Methoden des Flugunfähigmachens unzulässig sind, werden noch immer unzählige Vögel regelmäßig verstümmelt, um als „Attraktion“ für zahlendes Zoopublikum herzuhalten. [5]
Elefanten-Seniorinnen auf engstem Raum eingepfercht

Die beiden betagten Asiatischen Elefantendamen Pama und Zella gelangten als Wildfänge in Gefangenschaft und fristen ihr Dasein bereits seit 1968 und 1972 in der Wilhelma. Die dortige Elefantenhaltung ist katastrophal:
- Die Außenanlage ist mit nur etwa 830 Quadratmetern sehr beengt und gehört zu den kleinsten in Deutschland. Früher war es sogar noch üblich, die Elefantinnen nachts in den winzigen Innenboxen anzuketten.
- Whistleblower-Aufnahmen zeigen seit Jahren die Elefantinnen immer wieder beim sogenannten „Weben“, eine typische Verhaltensstörung bei Elefanten in Gefangenschaft. Diese konnten wir auch bei unserem Besuch 2024 dokumentieren.
- Zudem wurden Zella und die mittlerweile verstorbene Molly noch bis in die 2000er-Jahre zum Reiten missbraucht. Zum Beispiel wurde dem ehemaligen baden-württembergischen Finanzminister Nils Schmid noch 2015 als Geburtstagsgeschenk ein solch tierquälerischer Ritt auf Zella ermöglicht. [6,7]
Die Elefantenhaltung erfolgt in der Wilhelma immer noch im direkten Kontakt. Ein PETA-Video von 2009 zeigt den gewaltsamen Einsatz des Elefantenhakens zur Kontrolle der Tiere. Erst mit dem Bau der geplanten neuen Elefantenanlage soll die Haltung zumindest auf den geschützten Kontakt umgestellt werden.
Neue Elefantenwelt: Millionen Euro für ein weiteres Zuchtprojekt
Der Bau des neuen Elefantengeheges hat im Januar 2026 begonnen. Darin sollen in Zukunft 15 Elefanten Platz haben. Das neue Elefantengehege wird nämlich nicht den beiden Elefanten-Seniorinnen zugutekommen, sondern ist vielmehr für eine neue Zuchtgruppe vorgesehen, um Nachwuchs für die Zurschaustellung der Tiere zu produzieren. [8] Das Gehege soll etwa 68,5 Millionen Euro kosten, wovon 15 Millionen Euro durch den Verein der Freunde und Förderer der Wilhelma bezahlt wird, der Rest wird vom Land Baden-Württemberg übernommen – also mit Steuergeldern finanziert. [9] Geld, das tatsächlich Tieren helfen könnte, wenn es beispielsweise in echte Artenschutzprojekte investiert werden würde, anstatt weiterhin in die Gefangenschaft von Tieren zu investieren.
Gestresste Reptilien laufen gegen Glaswände ihrer Gefängnisse

Nicht nur Säugetiere wie Menschenaffen und Elefanten leiden häufig unter Verhaltensstörungen, auch Reptilien zeigen in Zoo-Gefangenschaft oft Anzeichen von Stress. Bei unserem Besuch 2024 fiel uns im Eingangsbereich der „Terra Australis“ ein verhaltensauffälliger Blauzungen-Skink auf. Das Tier stieß immer wieder mit dem Kopf gegen die Glasscheibe und scharrte mit den Vorderfüßen, als ob es verzweifelt versuchen würde, zu entkommen. Eine Besucherin tippte mit dem Fuß gegen die Scheibe, direkt an der Stelle, wo das gestresste Tier saß – was einmal mehr das oft respektlose Verhalten und die mangelnde Sensibilität des Zoopublikums verdeutlicht. Im Terrarienbereich lief eine weitere Echse ebenfalls ständig an der Scheibe ihres kleinen gläsernen Gefängnisses entlang.
Reptilien wie Echsen und Schlangen verstehen oft nicht, dass die Glaswände der Terrarien eine feste Grenze darstellen, da sie in ihrer natürlichen Umgebung keine Erfahrung mit transparenten Barrieren haben. Das führt dazu, dass sie wiederholt versuchen, durch diese unsichtbaren Hindernisse zu gelangen. Häufig stoßen sie dabei mit dem Kopf oder Körper gegen die Scheiben oder versuchen, darüber hinauszuklettern. Solche stereotypen Verhaltensweisen werden als „Interaction with Transparent Boundaries“ (ITB) bezeichnet. ITB gilt laut Forschenden als Anzeichen mangelnder mentaler Stimulation und unzureichender Gehegegestaltung. [9] Das Verhalten ist nicht nur ein Zeichen für vermindertes Wohlbefinden, die Tiere können sich dabei auch an Mund, Krallen oder Kopf verletzen. [10]
Verhaltensauffälligkeiten bei Tieren in der Wilhelma Stuttgart an der Tagesordnung
Schon seit Jahren erhalten wir immer wieder Whistleblower-Meldungen aus der Wilhelma, die uns von dem Tierleid und verhaltensgestörten Tieren berichten. Beispielsweise lief 2018 ein Brillenbär ständig auf und ab und verdrehte den Kopf.
Solche Stereotypien bei in Gefangenschaft gehaltenen Tieren sind ein Symptom für schlechtes Wohlbefinden und weisen darauf hin, dass die Tiere psychisch leiden. Auch bei unseren Besuchen 2024 zeigten diverse Tiere auffälliges Verhalten. Ein Nasenbär lief wiederholt in seinen Höhleneingang hinein und hinaus. Ein solches Verhalten bekamen wir bereits 2015 mitgeteilt und haben dies der zuständigen Veterinärbehörde gemeldet. Auch zwei Waldhunde liefen in ihrem kleinen Gehege stereotyp auf und ab.
Unzureichende Gehege und veraltete Anlagen

Auch die Großkatzen-Haltung erscheint mangelhaft – im „Raubtierhaus“ sind unter anderem Leoparden und Asiatische Löwen untergebracht. Die winzigen Innengehege im Kachelfliesen-Stil und ein kleiner Außenbereich lassen wenig Raum für Bewegung oder natürliche Verhaltensweisen. Bei der Unterbringung in einer derart begrenzten und reizarmen Umgebung verwundert es nicht, dass Besucher:innen auch hier bereits besorgniserregende Stereotypien beobachtet haben, etwa bei einem Jaguar.

Das Gehege der Brillenpinguine ist nicht ausreichend gesichert: Die Umzäunung ist so niedrig, dass Besucher:innen ungehindert hineingreifen und die im vorderen Bereich sitzenden Tiere sogar berühren könnten. Einige Besucher:innen bedrängten die Pinguine und hielten ihnen ihre Handys regelrecht ins Gesicht. Schon 2019 meldeten wir der zuständigen Veterinärbehörde, dass laut einer Whistleblower-Meldung ein Kind einen Pinguin über den Zaun hinweg gestreichelt habe und eines der Tiere zudem einen deutlichen Federverlust aufwies. Offenbar wurde seitdem nichts unternommen, um die Tiere zu schützen.
So helfen Sie Tieren in Zoos
Die vielen Beispiele zeigen: Tiere sind in Zoos weit entfernt von ihrem natürlichen Lebensraum und der Erfüllung ihrer artgemäßen Bedürfnisse. Sie fristen ein Dasein in beengten Gefängnissen, das von Langeweile, Frustration und Einschränkungen geprägt ist, was häufig zu erheblichen Verhaltensstörungen führt. Bitte besuchen Sie niemals einen Zoo. Es gibt viele tierfreundliche Alternativen zu Zoos wie Auffangstationen oder Lebenshöfe, die Tieren in Not helfen und Ihre Unterstützung benötigen.
Häufig gestellte Fragen zur Wilhelma Stuttgart
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Welche Tiere gibt es in der Wilhelma?
In der Wilhelma in Stuttgart werden etwa 11.000 Tiere und 1.200 verschiedene Arten in Gefangenschaft gehalten. Dazu gehören unter anderem:
- Elefanten, Löwen und Krokodile
- Wassertiere wie Axolotl, Koi-Karpfen und Schildkröten
- Primaten wie Bonobos, Blutbrustpaviane, Zwergseidenäffchen und Gorillas
- Vögel, beispielsweise Senegalpapageien, Sonnensittiche, Schwarzschnabelstörche und Schneeeulen
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Welche Tiere gibt es nicht mehr in der Wilhelma?
Einige Tierarten werden inzwischen nicht mehr in der Wilhelma gehalten, darunter Orang-Utans und Eisbären:
- Die tierquälerische Orang-Utan-Haltung wurde im Juli 2022 nach 60 Jahren unermesslichen Tierleids beendet. Die drei verbliebenen Orang-Utans – Moni, Karo und Batak – wurden an zoologische Einrichtungen in Belgien überführt. [11] Während Orang-Utans sich in freier Wildbahn überwiegend in hohen Baumkronen im Regenwald aufhalten, lebten die Tiere in der Wilhelma die meiste Zeit ihres Lebens in regelrechten Betonbaracken. Erst 2013 wurde der Zoo saniert und die Orang-Utans erhielten eine Außenanlage. Orang-Utan-Dame Moni spürte dadurch nach 40 Jahren Gefangenschaft im Betonbunker ohne Zugang zur Außenwelt das erste Mal Gras unter ihren Füßen. [12]
- Im Juli 2018 starb Eisbärendame Corinna im Alter von 28 Jahren. Das somit freistehende Gehege mit einer Größe von rund 800 Quadratmetern erfüllt zwar die gesetzlichen Anforderungen, ist jedoch noch immer nur ein Bruchteil des Territoriums, das die Tiere in freier Wildbahn beanspruchen – für das größte „Landraubtier“ der Welt eine Qual, die zu Verhaltensstörungen führt. [13] Auch Corinna sorgte bereits für Aufsehen, als in einem Video zu sehen war, dass sie an Verhaltensstörungen litt. [14] Nach ihrem Tod funktionierte der Zoo das Gehege um; nun werden dort Geparden eingesperrt.
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Werden Tiere aus der Wilhelma auch wieder ausgewildert?
Die meisten Tiere in der Wilhelma werden nicht wieder ausgewildert. Viele der Tiere stammen aus Zuchtprogrammen innerhalb des Zoosystems und verbringen ihr ganzes Leben in Gefangenschaft. Eine spätere Freilassung ist bei den meisten Arten nicht vorgesehen und auch nicht möglich. In Gefangenschaft leben sie unter unnatürlichen Bedingungen und können ihre natürlichen Verhaltensweisen nicht ausleben. Deshalb würden sie in der freien Natur meist nicht überleben. Um tatsächlich Artenschutz zu betreiben, sollte statt in Zoos in echte Artenschutzprojekte investiert werden, die die natürlichen Lebensräume der Tiere schützen und erhalten.
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Wem gehört die Wilhelma in Stuttgart?
Die Wilhelma gehört dem Land Baden-Württemberg und ist damit der einzige staatliche Zoo Deutschlands. Üblicherweise werden Zoos kommunal von den jeweiligen Städten getragen. Die Wilhelma jedoch ist offizieller Landesbetrieb Baden-Württembergs. Deshalb beteiligt sich das Land Baden-Württemberg auch beispielsweise an Renovierungen und Umbauten wie dem neuen Elefantengehege. Dafür bezahlt Baden-Württemberg rund 53 Millionen Euro.
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Was kostet der Eintritt in die Wilhelma Stuttgart?
Für das Zoopublikum kostet der Eintritt in die Wilhelma circa 20 Euro. Die Tiere kostet der menschliche Wunsch nach Unterhaltung ihre Freiheit, ihr Wohlbefinden und letztlich ihr Leben. Jede Person, die ein Ticket für einen Zoo kauft, unterstützt, dass Tiere ihr ganzes Dasein in Gefangenschaft fristen und unter daraus folgendem Stress und Verhaltensstörungen leiden müssen. Wenn niemand mehr Tickets kauft, werden Zoos zwangsläufig schließen müssen.
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Quellen
[1] Spiegel (15.07.2026): Krokodil würgt Schnuller hoch – Tierschützer empört, https://www.spiegel.de/panorama/stuttgart-krokodil-in-der-wilhelma-wuergt-schnuller-hoch-tierschuetzer-empoert-a-09ee7831-cb3e-44af-8c20-c65cef8519f2 (eingesehen am 29.09.2026)
[2] SWR (18.05.2026): Vierter toter Koala in Stuttgarter Wilhelma: Was weiß man zur Todesursache?, https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/stuttgart/wilhelma-wieder-koala-junges-gestorben-100.html (eingesehen am 29.09.2026)
[3] Stuttgarter Zeitung (02.06.2026): Koalas lieber in Australien schützen als im Zoo, https://www.stuttgarter-zeitung.de/lokales/stuttgart/koala-zucht-in-der-wilhelma-koalas-lieber-in-australien-schuetzen-als-im-zoo-79237592.html (eingesehen am 29.09.2026)
[4] Birkett L.P. & Newton-Fisher N.E. (2011): How Abnormal Is the Behaviour of Captive, Zoo-Living Chimpanzees? PLoS ONE 6(6): e20101. doi:10.1371/journal.pone.0020101 (eingesehen am 29.09.2026)
[5] Kleine Anfrage der Fraktion DIE LINKE an den Deutschen Bundestag (2015), https://dip21.bundestag.de/dip21/btd/18/037/1803792.pdf (eingesehen am 29.09.2026)
[6] Bild (14.07.2011): VfB-Maskottchen Molly (45) tot, https://www.bild.de/regional/stuttgart/vfb-stuttgart/maskottchen-molly-tot-18866080.bild.html (eingesehen am 29.09.2026)
[7] Welt (11.07.2015): Schmid reitet zum Geburtstag auf Elefanten, https://www.welt.de/regionales/baden-wuerttemberg/article143848658/Schmid-reitet-zum-Geburtstag-auf-Elefanten.html (eingesehen am 29.09.2026)
[8] SWR (27.01.2026): Wilhelma Stuttgart: Spatenstiche für neue Elefantenwelt, https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/stuttgart/elefanten-wilhelma-gehege-elefantenwelt-spatenstich-100.html (eingesehen am 29.09.2026)
[9] Burghardt, G. M. (2013): Environmental enrichment and cognitive complexity in reptiles and amphibians. Applied Animal Behaviour Science. 147: 3–4, https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0168159113001214 (eingesehen am 29.09.2026)
[10] Warwick, C. et al. (2013): Assessing reptile welfare using behavioural criteria, In Practice, 35: 123-131, https://doi.org/10.1136/inp.f1197 (eingesehen am 29.09.2026)
[11] Süddeutsche Zeitung (08.07.2022): Letzte Orang-Utans ziehen aus der Stuttgarter Wilhelma aus, https://www.sueddeutsche.de/wissen/stuttgart-letzte-orang-utans-ziehen-aus-der-stuttgarter-wilhelma-aus-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-220708-99-955228 (eingesehen am 29.09.2026)
[12] Bild (04.10.2017): Orang-Utan Moni zum 1. Mal barfuß im Gras, https://www.bild.de/regional/stuttgart/orang-utan/moni-zum-ersten-mal-barfuss-im-gras-53427180.bild.html (eingesehen am 29.09.2026)
[13] Stuttgarter Nachrichten (23.07.2018): Abschied von Wilhelma-Star, https://www.stuttgarter-nachrichten.de/lokales/stuttgart/eisbaerin-corinna-ist-tot-abschied-von-wilhelma-star-79055033.html (eingesehen am 29.09.2026)
[14] Focus Online (18.05.2026): Treibt die Gefangenschaft Eisbärin Corinna in den Wahnsinn, https://www.focus.de/regional/stuttgart/verhaltensstoerung-auf-video-vorwuerfe-an-stuttgarter-zoo-treibt-die-gefangenschaft-diesen-eisbaer-in-den-wahnsinn_id_5544115.html (eingesehen am 29.09.2026)