Themen Ernährung

Aufgedeckt: Missbrauch von Affen für Kokosmilch und Co. – jetzt helfen!

Steckt in Ihrer Kokosmilch, in Ihrem Kokosöl oder einem anderen Kokosprodukt Tierquälerei?

Eine schockierende Ermittlung von PETA Asien zeigt: Junge Affen werden in Thailand angekettet, gewaltsam trainiert und gezwungen, Kokosnüsse zu pflücken. Aus diesen werden Kokosmilch und Kokosöl und andere Kokosprodukte hergestellt.

Entführt, angekettet und in den Wahnsinn getrieben

Augenzeugen von PETA Asien besuchten acht Farmen, auf denen Affen Kokosnüsse für führende thailändische Kokosmilchproduzenten pflücken müssen. Außerdem sahen sie sich mehrere Trainingseinrichtungen für Affen sowie einen Kokosnuss-Pflückwettbewerb an. An jedem dieser Orte wurden die empfindsamen Tiere misshandelt und ausgebeutet.

Viele Affen werden ihren Familien und ihrem Zuhause Berichten zufolge in freier Natur schon als Babys illegal entrissen. Man legt ihnen harte Metallhalsbänder an, die in den Hals einschneiden, und bindet oder kettet sie so lange an, wie sie für die Kokosindustrie von Nutzen sind.

Sie dürfen sich nie frei bewegen, mit Artgenossen interagieren oder anderem arttypischen Verhalten nachgehen. Infolgedessen verlieren die intelligenten Tiere nach und nach den Verstand. Sie werden in die völlige Verzweiflung getrieben: Irgendwann laufen sie an der mit Müll übersäten, kahlen Stelle, an der sie angekettet sind, nur noch auf und ab oder im Kreis. Manche beißen sich sogar in die eigenen Gliedmaßen – dieses selbstverletzende Verhalten ist ein Ventil für die Einsamkeit und Verzweiflung.
 
Affe Kokosnussfarm Thailand
Dieser verängstigte Affe wird für die thailändische Kokosnussernte ausgebeutet.

Gewaltsam trainiert und benutzt

Die verängstigten Jungtiere müssen frustrierende und verwirrende Aufgaben erfüllen, zum Beispiel in großer Höhe schwere Kokosnüsse von Bäumen abdrehen. Die Augenzeugen erfuhren, dass Affen, die sich zu wehren versuchen, teils die Reißzähne gezogen werden.

Um zusätzliches Geld mit den Affen zu verdienen, lassen einige Trainer die Tiere in zirkusähnlichen Vorstellungen auftreten. Dort müssen sie zahlende Besucher unterhalten, indem sie beispielsweise Rad fahren, Bälle werfen und andere entwürdigende Tricks vorführen.
Nach Abschluss des Trainings bringt man die Tiere in Käfigen auf die Pflückbetriebe, in denen sie sich kaum umdrehen können. PETA Asiens Augenzeuge sah Affen, die man in ihren Käfigen auf der Ladefläche eines Trucks stehen ließ, obwohl es stark regnete und die Tiere keinerlei Unterschlupf hatten. Ein Affe wiegte ständig hin und her und riss wie wild an den Gitterstäben seines Käfigs – anscheinend ein verzweifelter Versuch, zu entkommen.
 
Affe Kaefig Kokosnussfarm
Die intelligenten Tiere versuchen, aus den winzigen Käfigen, in denen kein arttypisches Verhalten möglich ist, auszubrechen.
Die Affen werden gezwungen, auf Bäume zu klettern, um Kokosnüsse zu sammeln. Dabei sind sie stets über ein Metallhalsband angebunden.
 
Affe Kokosnussfarm
An Metallhalsbändern und Ketten werden die Tiere tagtäglich gezwungen, Kokosnüsse zu ernten – die unter anderem nach Deutschland exportiert werden.

Kein tropisches Paradies

Auf einer Farm sagte ein Mitarbeiter dem Augenzeugen von PETA Asien, der Betrieb beliefere die Marke Chaokoh mit Kokosnüssen. Diese Marke wird weltweit verkauft – unter anderem auch in vielen deutschen Supermärkten. Wenn Sie also Produkte von Chaokoh kaufen, könnten Sie diese Tierquälerei unterstützen.

Andere Länder benutzen tierleidfreie Erntemethoden

In anderen Kokosnussanbaugebieten – wie Brasilien, Kolumbien und Hawaii – nutzt man offenbar tierleidfreie Methoden zur Ernte. Die Kokosnüsse werden dort zum Beispiel mit hydraulischen Aufzügen auf Traktoren, bereitwilligen menschlichen Baumkletterern, Seil- und Plattformsystemen oder Leitern geerntet; in manchen Anbaugebieten setzen die Menschen alternativ auf Zwergformen der Kokospalme. Studien haben gezeigt, dass diese Methoden dem Einsatz von Affen überlegen sind, die nicht zwischen reifen und unreifen Früchten unterscheiden können, und die reifen Kokosnüsse bekommen Druckstellen, wenn die Affen sie zu Boden fallen lassen. Das Kokosnusswasser stammt in der Regel von Kokosnüssen, die auf Zwergbäumen angebaut werden, darunter die Sorte Nam Hom, und die Ernte dieser Kokosnüsse erfordert keine Affenarbeit – aber das ist nicht immer der Fall. PETA hat bestätigt, dass Harmless Harvest zu den Unternehmen gehört, die für Kokosnusswasser keine Affenarbeit einsetzen.

Was Sie tun können

Bitte kaufen Sie ausschließlich Kokosprodukte, die nicht unter Ausbeutung von Affen hergestellt wurden. Unsere Übersicht bietet Ihnen eine nützliche Auflistung von Marken, die unbedenkliche Kokosprodukte aus Thailand anbieten. Ist Ihre Lieblingsmarke nicht dabei? Dann schreiben Sie die Hersteller und Händler freundlich an und fragen Sie nach der Herkunft des Produkts und den dortigen Erntetechniken. Außerdem können Sie zum Anbraten anstelle von Kokosöl beispielsweise regionale Produkte wie Rapsöl verwenden.
 
Fordern Sie die Marke Chaokoh gemeinsam mit PETA Asien auf, die grausame Industrie nicht länger zu unterstützen und stattdessen Kokosnüsse aus Ländern und Regionen zu beziehen, in denen Affen nicht missbraucht werden.

Helfen Sie den Affen in Thailand!

Affen werden in Thailand großflächig ausgebeutet, um Kokosnüsse zu ernten. Laut einem Farmarbeiter wird das Kokos unter anderem mit der Marke Chaokoh in die ganze Welt exportiert – auch nach Deutschland.

Online Petition

Please Stop Supporting the Exploitation of Monkeys for Your Coconut Products

Dear Mr. Leelayouva,

Please stop purchasing coconuts from farms that exploit monkeys. PETA's video exposé of Thailand's coconut industry has revealed that major producers use monkeys to collect coconuts, and Aroy-D/Chaokoh supports this cruel trade.

Monkeys used in the coconut industry are often captured from the wild as babies, which is illegal but virtually unenforceable. Then, they endure excruciating training. Eyewitnesses visited "monkey schools," which are facilities that use monkeys to entertain visitors, such as by riding bicycles and shooting basketballs, and train them to pick coconuts.

Then, the animals are chained for extended periods, transported in cramped cages in which they're barely able to turn around, and forced to climb trees to collect coconuts.
Please stop fueling this cruel industry immediately. Do the right thing and source coconuts for your products only from farms that don't abuse monkeys.

 

Sincerely,

 

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XmlPetitionThxText

Bitte lassen Sie nicht mehr zu, dass für Ihre Kokosprodukte Affen ausgebeutet werden! 

Sehr geehrte Damen und Herren,

bitte beziehen Sie keine Kokosnüsse mehr aus Betrieben, die Affen ausbeuten. PETAs Videoenthüllung über die thailändische Kokosnussindustrie hat gezeigt, dass führende Produzenten Affen einsetzen, um Kokosnüsse zu pflücken. Auch die Marken Aroy-D/Chaokoh unterstützen dieses grausame Geschäft.

In der Kokosindustrie ausgebeutete Affen werden oft schon als Babys in freier Wildbahn gefangen. Das ist zwar illegal, doch das entsprechende Gesetz ist schlicht nicht durchsetzbar. Im Anschluss durchlaufen sie ein qualvolles Training. Augenzeugen von PETA Asien besuchten „Affenschulen“, in denen Affen Besucher unterhalten müssen, indem sie beispielsweise Rad fahren und Bälle werfen. Außerdem werden die Affen für das Pflücken der Kokosnüsse „ausgebildet“.

Die Tiere werden danach über einen langen Zeitraum hinweg angekettet und in engen Käfigen, in denen sie sich kaum umdrehen können, transportiert. Anschließend müssen sie auf Bäume klettern und Kokosnüsse sammeln.

Bitte unterstützen Sie diese grausame Industrie nicht länger. Treffen Sie die richtige Entscheidung und beziehen Sie für Ihre Produkte nur noch Kokosnüsse aus Betrieben, die keine Affen missbrauchen.
 

Freundliche Grüße