Langstreckentransporte stoppen! Helfen Sie den Tieren und stärken Sie Veterinärbehörden den Rücken

Tiere leiden bei Tiertransporten auf dramatische Weise. Zudem sind die meisten Langstreckentransporte in Nicht-EU-Staaten, wie beispielsweise in den Nahen Osten, illegal. Der Grund: Veterinärbehörden genehmigen die Anträge der Transportfirmen, obwohl Vorschriften zur Begrenzung der Transportdauer, zur Nahrungsaufnahme, zum Ruhen an Abladestationen, zum Platzangebot sowie zu Minimal- und Maximaltemperaturen nicht eingehalten oder sichergestellt werden können.

Dass die europäische Tierschutztransportverordnung innerhalb und außerhalb der europäischen Grenzen in den meisten Fällen nicht eingehalten wird, zeigen Kontrollen der Polizei, von engagierten Amtstierärztinnen und TV-Beiträge. Aufgrund von Druck durch Vorgesetzte oder die Politik beziehungsweise aus Unwissenheit oder Zeitmangel bei der Prüfung werden viele Tiertransporte in sogenannte Drittländer jedoch von manchen Behörden bis heute genehmigt, obwohl die verantwortlichen Veterinär:innen die Richtigkeit der Angaben nicht prüfen können oder wollen. Transportunternehmen nutzen diese Behörden als Schlupflöcher, welche sich nach heutigem Wissensstand hauptsächlich in Brandenburg und Niedersachsen befinden.

Kuh im Tiertransporterfighting for animals.photography

Das darf nicht sein! Deshalb appellieren wir an die Agrarministerinnen dieser beiden Länder, den ihnen untergeordneten Veterinärbehörden den Rücken zu stärken, damit diese künftig keinen dieser illegalen Transporte mehr genehmigen.

Sie können etwas tun:

Bitte helfen auch Sie und bestärken Sie die Agrarministerinnen von Brandenburg und Niedersachsen in einer E-Mail oder einem Brief, damit das vermeidbare Leid dieser illegalen Tiertransporte aufhört!

  • Textvorschlag:

    Sehr geehrte (Name der Landwirtschaftsministerin),

    mit Schrecken musste ich feststellen, dass die meisten Tiertransporte in Nicht-EU-Staaten illegal sind und nur aus Unwissenheit oder Zeitmangel bei der Prüfung oder aufgrund von „Druck von oben“ von den Veterinärbehörden genehmigt werden. Ich fordere Sie daher auf, geltendes Recht umzusetzen und den Veterinär:innen den Rücken zu stärken, damit diese Transportgenehmigungen, die in der Praxis nicht mit der europäischen Tierschutztransportverordnung konform gehen, ab sofort abgelehnt werden. Denn weder Ihre verbeamteten Tierärzte und Tierärztinnen noch die Tiere können warten, bis die Bundesregierung eine deutschland- oder gar europaweite Lösung erreicht.

    Mit freundlichen Grüßen

    (Ihr Name)

Kontaktdaten der Agrarministerinnen

  • Brandenburg

    Ministerium für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg
    z. H. Ursula Nonnemacher
    Henning-von-Tresckow-Straße 2-1314467 Potsdam

    E-Mail: [email protected]

  • Niedersachsen

    Niedersächsisches Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz
    z. H. Barbara Otte-Kinast
    Calenberger Str. 2
    30169 Hannover

    E-Mail: [email protected]

Was Sie noch für die Tiere tun können

Unterschreiben Sie zusätzlich zu Ihrer Mail an die Ministerinnen unsere Petition für ein europaweites Verbot von zumindest Langstreckentransporten in Nicht-EU-Länder.

Kaufen Sie keine tierischen Produkte wie Fleisch, Milch oder Eier. Hinter all diesen Erzeugnissen steckt großes Tierleid und sie verantworten leidvolle Tiertransporte. Melden Sie sich noch heute für unser unverbindliches und kostenloses Veganstart-Programm an und erhalten Sie 30 Tage lang leckere vegane Rezepte sowie viele Tipps und Tricks, die den Einstieg in ein gesundes und tierfreundliches Leben erleichtern.