Warum Sie niemals in den Angelurlaub fahren sollten

Angler

In Prospekten und online werben Anbieter mit friedlichen Bildern von klaren Seen, sprudelnden Flüssen und Urlaubern, die ihre Angeln gen Sonnenaufgang werfen. Dahinter steckt, wie so oft, eine Werbelüge. Denn mit Friedlichkeit hat Angelurlaub nichts zu tun.

Fische fühlen Schmerz und Angst

Fisch
Auch wenn Fische nicht vor Schmerzen schreien können, leiden sie doch ungemein, wenn wir sie brutal aus ihrem natürlichen Lebensraum reißen, um sie dann zu töten. Wie wir Menschen sind auch Fische Wirbeltiere, die Schmerzen und Angst fühlen können. Beim Angeln wird ihnen ein spitzer Haken durch die Lippen oder den Rachen gebohrt, an dem sie dann mit ihrem ganzen Körpergewicht hängen. Außerhalb des Wassers können sie nicht atmen und ersticken qualvoll – wenn sie nicht vorher erschlagen werden. Dann schlitzt man ihnen den Bauch auf. Übrigens: Auch beim sogenannten „Catch and Release“, bei dem Fische wieder ins Wasser geworfen werden, tragen sie oft so schwere Verletzungen davon, dass sie anschließend sterben.

Brutaler „Sport“

Angler schneiden Fische auf
Mit „Sport“ hat diese Praxis nichts zu tun, auch wenn sie von Anbietern immer wieder als solcher bezeichnet wird. Im Gegenteil: Ein körperlich schwächeres Wesen zu töten, ist der Inbegriff von Unsportlichkeit. Und auch wenn Angelreisen gerne als die ultimative Erholung verkauft werden, muss man schon sehr die Augen vor der Realität verschließen, um das Töten eines anderen Lebewesens als Erholung zu sehen.

Tierfreundliche Alternativen

Urlauber beim lesen am Strand
Dabei gibt es so viel schönere Arten, einen naturnahen Urlaub zu verbringen. Sich mit einem guten Buch ans Wasser zu setzen, ist ohnehin viel erholsamer als die Jagd auf Tiere. Oder wie wäre es mit einem Wanderurlaub, bei dem Sie versuchen, die zwitschernden Vögel in den Bäumen anhand ihres Gesangs zu bestimmen?

Was Sie tun könnten

Informieren Sie sich bei Urlaubsanbietern über tierfreundliche Reisen oder recherchieren Sie selbst im Internet.
Setzen Sie zudem beim Speiseplan auf fischfreie Gerichte. Probieren Sie zum Beispiel vegane Fischstäbchen oder veganen Karottenlachs.

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Unsere Blogbeiträge zu den Themenbereichen Tierrechte und Veganes Leben werden von Mitarbeitern von PETA Deutschland und externen Co-Autoren verfasst.