Delfinshows - Wie Delfine leiden, wenn Trainer auf ihren Gesichtern stehen

Delfin Show

Update Februar 2020

Nach einer monatelangen Kampagne von PETA USA, werden sich die Trainer bei SeaWorld in den Delfinshows nicht mehr auf dem Rücken von Delfinen durch das Wasser ziehen lassen und auch nicht mehr auf den Gesichtern von Delfinen stehen. Doch noch immer sind Delfine und Orcas hier in enge, kahle Betonbecken eingesperrt.

Laut einem Artikel in der ZEIT lässt sich aber auch im Loro Parque ein Trainer in der Delfinshow auf dem Rücken zweier Delfine durchs Becken ziehen. Bitte meiden Sie diese Parks! [1]

Originalartikel:

Viele Meereszoos und Delfinarien veranstalten Delfinshows für ihre Besucher. So auch SeaWorld. Bei diesen Shows müssen die sensiblen und hochintelligenten Meeressäuger zu lauter Musik unnatürliche Kunststücke vorführen, was bei den Tieren zu großem psychischen Stress führt. Auch kommt es oftmals zu körperlichen Verletzungen.

Trainer stehen auf den Gesichtern der Delfine

Einige Kunststücke sind besonders belastend für die Delfine – beispielsweise, wenn Trainer sie als Surfbretter benutzen oder sich auf ihre Kiefer stellen und sich von ihnen tragen lassen. Dabei stehen die Trainer mit ihrem kompletten Körpergewicht auf dem Gesicht der Tiere.

Dies ist für die Delfine nicht nur unangenehm und belastend, sondern birgt sogar ein hohes Verletzungsrisiko für sie: Durch den Trick können Mund und Kiefer der Tiere verletzt werden, was ihren Hörsinn und ihre Kommunikation stark beeinträchtigt. Bei einer regelmäßigen Druckausübung – wie es ja meist bei den Shows der Fall ist – kann es zu dauerhaften Schädigungen kommen.

Ein Leben in Gefangenschaft

Delfine und Orcas führen in Meereszoos wie SeaWorld ein trauriges Leben in Gefangenschaft. Die Meeressäuger leben in kleinen Betonbecken, in denen sie in keinster Weise ihren natürlichen Bewegungsabläufen nachgehen können. Sie können gerade mal im Kreis schwimmen. Auch werden die familiären Tiere oft von ihren Kindern getrennt. Diese schrecklichen und artwidrigen Haltungsbedingungen machen die Tiere psychisch und physisch krank und ihre Lebenserwartung ist viel niedriger als in Freiheit.

Was Sie tun können

  • Besuchen Sie niemals Delfinarien oder andere Meereszoos, um das Leid der Delfine nicht zu unterstützen.
  • Fordern Sie Reiseveranstalter wie TUI auf, keine Tickets zu SeaWorld mehr zu verkaufen – durch unsere Petition oder eine eigene Demonstration.