Blog Tierversuche

Warum diese Wissenschaftler keine Tierversuche mehr durchführen

“Als Wissenschaftler müssen wir diese Praxis überdenken und beenden.“
— Bob Ingersoll

Tiere wollen nicht in Experimenten missbraucht werden. Manche drücken das mit Schreien, Bellen oder Miauen aus, andere leiden still. Die meisten Experimentatoren ignorieren das Leid der Tiere – entweder, weil es ihnen beigebracht wurde oder weil der Ehrgeiz überwiegt, eine wissenschaftliche Arbeit zu veröffentlichen. Manche haben auch einfach Angst davor, Konsequenzen zu ziehen und ihre Tätigkeit als Experimentator in Tierversuchen aufzugeben.

Dennoch gibt es einige Forscher, die das Leid der Tiere nicht länger ignorieren können – und auch nicht die zahlreichen Beweise, dass Tierversuche trotz aller gegenteiligen Behauptungen so gut wie nichts zur Förderung der menschlichen Gesundheit beitragen.

Dies sind die Geschichten derer, die nicht nur die Schreie der Tiere gehört, sondern sich auch die wissenschaftlichen Erkenntnisse zu Tierversuchen näher angeschaut haben. Sie haben Konsequenzen gezogen und entsprechend gehandelt. Dies sind die Erfahrungen von Wissenschaftlern, die erkannt haben, warum wir Tierversuche beenden müssen.
 

„Erst Jahre später fing ich an zu bereuen, was ich getan hatte.“
— Paul Gazda
 


 

 „Wie lange kämpfen wir schon gegen Krebs? Wie lange kämpfen wir schon gegen andere Krankheiten? Wir finden die Lösungen aber nicht so schnell, wie wir es uns wünschen. Und ich glaube, das liegt größtenteils daran, dass wir in unseren Experimenten die  falschen Modelle einsetzen.“
— Don Barnes
 


 

 „Mit dieser Methode arbeitete meine Fakultät damals und ich hielt es für normal. Mir war nicht klar, dass es Alternativen zur Nutzung von Tieren gegeben hätte.“
—Pilar Vinardell, Ph.D.


 

„Ich hatte das Gefühl, dass der ganze Prozess meine Ethik und Moral beschmutzt hatte. Ich wollte einfach nur raus.“
—Tom Poulton, M.D.


 

„Wir erfahren immer mehr darüber, wer diese Tiere sind, wie sie leben, was ihre Interessen sind, ihre Vorlieben, und wie sie ihre Selbstbestimmtheit ausdrücken. All diese Informationen über die Tiere und darüber, wie wir ihnen Leid verursachen, wurden immer deutlicher… Es muss einen anderen Weg geben, diese Arbeit zu machen.“ 
 — John Gluck, Ph.D.

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