Hündin Laika – 7 Fakten über das erste Lebewesen im Weltall

Hündin Laika© Neozoon [Public domain]
1957 schickte die Sowjetunion das erste Lebewesen in die Umlaufbahn der Erde – die Mischlingshündin Laika. Hier sind 7 traurige Fakten über diesen Tierversuch im Namen der Raumfahrt.

7 traurige Fakten über Hündin Laika

1. Laika wurde als Streuner von Hundefängern auf den Straßen von Moskau eingefangen.

2. Immer wieder sperrte man sie tagelang in winzige Käfige, um sie an die 80 cm kurze Kabine der Sputnik 2 zu gewöhnen. Außerdem wurde sie in Zentrifugen gesteckt und mit Lärm beschallt, um den Start der Rakete zu simulieren.


3. Zur „Sicherheit“ mussten noch zwei weitere Hündinnen namens Albina und Muschka diese Tests ertragen. Am Ende wurde Laika in den Weltraum geschossen.

4. Ein Rückflug war für Laika nie geplant. Um Laika im All zu töten, sollte sie nach zehn Tagen vergiftete Nahrung bekommen.


5. Dazu kam es aber nie: Laika starb bereits einige Stunden nach dem Start an Überhitzung und Stress. Während der ersten Minuten war Laikas Puls drei Mal so hoch wie ihr Ruhepuls! Vermutlich wegen eines Defekts betrug die Innentemperatur der Kapsel 40 Grad. Hunde haben nur wenige Schweißdrüsen und können ihre Körpertemperatur ab einem gewissen Punkt nicht mehr regulieren.


6. Sputnik 2 umkreiste die Erde noch über 2.000 Mal mit der Hundeleiche, bis der Satellit nach 5 Monaten in der Atmosphäre verglühte. Erst Jahrzehnte später wurde bekannt, wie qualvoll Laikas Tod wirklich war.

7. Inzwischen sprachen zahlreiche Mitarbeiter im Sputnik-Projekt ihr Bedauern über Laikas Tod aus. Laikas Verantwortlicher Oleg Gasenko beispielsweise sagte:

„Je mehr Zeit vergeht, desto mehr tut es mir leid. Wir haben durch die Mission nicht genug gelernt, um den Tod des Hundes zu rechtfertigen.“

Nach Laika wurden weitere Tiere gequält und getötet

Zahlreiche Hunde, Primaten und Kleinsäuger wurden in den Folgejahren für die Raumfahrt ausgebeutet und teilweise getötet. All diese Tiere haben es verdient, mit Respekt behandelt zu werden – und nicht in grausamen Experimenten gequält zu werden.

Was Sie tun können

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