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Nach Drohnenangriff: Verletzte Helfer werden weiter behandelt – Evakuierungen sollen fortgesetzt werden 

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Hund steht in Trümmern in der Ukraine nahe der Kriegsfront.
Symbolbild.

Update vom 8. September 2026 

Verletzte Helfer benötigen weitere Operationen 

Nach dem Drohnenangriff in der Ukraine steht fest, dass der ukrainische Helfer am Ohr und an einem Auge operiert werden muss. 

Auch der schwer verletzte französische Helfer benötigt weitere Behandlungen: Sein Auge ist stark verletzt, nach aktueller Prognose wird er jedoch wieder sehen können. Die Verletzung an seinem Arm muss über einen langen Zeitraum behandelt werden. Es besteht Hoffnung, dass er den Arm später wieder nutzen kann. In den kommenden Monaten werden jedoch voraussichtlich einige weitere Operationen notwendig sein. Anschließend soll die Behandlung mit Schmerzmitteln schrittweise abgeschlossen werden. 

Tiere nach dem Angriff untersucht 

Alle Tiere, die sich im Fahrzeug befanden, wurden untersucht und erhielten Infusionen. Nach aktuellem Stand geht es ihnen den Umständen entsprechend gut. 

Ein Hund überlebte den Angriff jedoch nicht. Er befand sich während des Drohnenangriffs hinter dem ukrainischen Helfer im Fahrzeug.

Künftige Einsätze erfordern umfangreiche Planung: Wie können die Evakuierungen weitergehen? 

Vor allem in  besonders gefährlichen Gebieten befinden sich weiterhin Tiere, die evakuiert werden müssen. Deshalb arbeitet das Team von Animal Rescue Kharkiv an einer vorübergehenden Lösung. 

Derzeit wird geprüft, wie Tiere aus diesen Regionen zunächst an einen sichereren Übergabepunkt gebracht werden können. Von dort könnten Helfende die Evakuierung übernehmen, ohne so weit in die unmittelbare Gefahrenzone fahren zu müssen. 

Außerdem sucht das Team nach einem geeigneten gepanzerten oder teilweise gepanzerten Fahrzeug und prüft aktuell eine mögliche Option. Bislang hatte das Team auf solche Fahrzeuge verzichtet, da sie für die Einsätze eigentlich zu schwer und zu langsam sind.

Originaltext

Bei einem Rettungseinsatz in der Ukraine ist am Nachmittag des 31. August 2026 ein Fahrzeug der PETA-Partnerorganisation Animal Rescue Kharkiv (ARK) von einer Drohne angegriffen worden. Dabei wurden zwei Tierschützer verletzt. Zum Zeitpunkt des Angriffs befanden sich außerdem gerettete Tiere im Fahrzeug.

Das Team war in einem vom Krieg betroffenen Gebiet unterwegs, um Tiere in Sicherheit zu bringen.

Drohnenangriff auf Tierrettungsteam: Zwei Helfer wurden verletzt

Bei dem Angriff wurden ein Helfer von Animal Rescue Kharkiv (ARK) sowie ein weiterer französischer Tierschützer verletzt. Letzterer erlitt zahlreiche Verletzungen durch Splitter und musste operiert werden.

Auch der ARK-Helfer wurde durch den Angriff verletzt. Zunächst bestand unter anderem Sorge wegen einer Verletzung am Auge. Nach jüngsten Informationen von Animal Rescue Kharkiv sind seine Augen glücklicherweise in Ordnung, die Wunde am Arm wurde genäht.

Der Helfer aus Frankreich hat die Operation überstanden. Nach aktuellem Kenntnisstand besteht bei beiden Tierrettern keine Lebensgefahr. Nun stehen ihre weitere medizinische Versorgung und Genesung im Vordergrund.

Das Team von Animal Rescue Kharkiv organisierte nach dem Angriff gemeinsam mit weiteren Helfer:innen die Versorgung und den Transport der Verletzten.

Gerettete Tiere nach Drohnenangriff in Sicherheit gebracht

Die geretteten Tiere befanden sich während des Angriffs noch im Fahrzeug. Ein weiterer Helfer machte sich anschließend auf den Weg, um sie zu übernehmen. Mittlerweile wurden die traumatisierten Tiere an einen sicheren Ort gebracht.

Der Vorfall zeigt erneut, welchen lebensgefährlichen Bedingungen die Tierschützer:innen in der Ukraine bei ihren Einsätzen ausgesetzt sind. Trotz der anhaltenden Gefahren begeben sich die Teams weiterhin in betroffene Gebiete, evakuieren zurückgelassene Tiere und bringen sie an sichere Orte.

Sabrina hält einen geretteten Hund in den Armen und schaut freudenstrahlend in die Kamera.
Das ARK-Team rettet Tiere in den Kriegsgebieten der Ukraine, oft unter großer Gefahr. Symbolbild.

PETA und Animal Rescue Kharkiv retten weiterhin Tiere in der Ukraine

Seit Beginn des Krieges arbeiten wir von PETA Deutschland mit Animal Rescue Kharkiv und weiteren Partnern zusammen, um möglichst viele Tiere zu retten. Die Helfenden versorgen Tiere mit Nahrung und medizinischer Hilfe, evakuieren sie aus gefährlichen Gebieten und bringen sie in Sicherheit.

Der aktuelle Angriff macht auf erschütternde Weise deutlich, dass die Rettungseinsätze nicht nur für die Tiere, sondern auch für die Menschen, die ihnen helfen, mit erheblichen Gefahren verbunden sind.

Unterstützen Sie unseren Einsatz in der Ukraine: Helfen Sie jetzt mit Ihrer Spende und retten Sie Tierleben

Die Lage in den ukrainischen Kriegsgebieten bleibt angespannt und lebensgefährlich – für alle Lebewesen. Wir werden gemeinsam mit unseren Partnern vor Ort weiterhin alles in unserer Macht Stehende tun, um den Tieren in der Ukraine zu helfen und ihnen eine bessere Zukunft zu ermöglichen. Sie können uns dabei mit Ihrer Spende an den Global Compassion Fund zielgerichtet unterstützen.