Harte Arbeit und gute Wissenschaft retten Tiere: Die US-Umweltschutzbehörde EPA hat beschlossen, keine tödlichen Experimente an 1.600 Mäusen und Ratten vorzunehmen. Möglich wurde das durch einen wissenschaftlichen Ansatz, den die EPA gemeinsam mit PETA-Wissenschaftler:innen und weiteren Expert:innen entwickelt und erfolgreich umgesetzt hat.
Das ist erst der Anfang: Die EPA und andere Behörden können diesen und ähnliche Ansätze nutzen, um in Zukunft noch viel mehr Tieren grausame Tierversuche zu ersparen.
Tausende Tiere bleiben dank Zusammenarbeit mit PETA-Wissenschaftlern von Chemietests verschont

Um zu prüfen, ob eine Chemikalie Krebs auslösen kann, werden in Tierversuchen Hunderte Tiere gezwungen, bis zu zwei Jahre lang täglich Chemikalien zu schlucken oder einzuatmen. Anschließend werden sie getötet und untersucht. Über 50 Jahre wissenschaftlicher Forschung zeigen jedoch, dass die Ergebnisse dieser Krebsversuche an Ratten und Mäusen für den Menschen kaum aussagekräftig sind. Zudem dauern diese Tierversuche sehr lange. Dadurch verzögert sich, dass wir schneller mehr über mögliche Schadwirkungen von Chemikalien in unserer Umwelt erfahren.
Der von PETA-Wissenschaftler:innen mitentwickelte Ansatz zeigt dagegen, wie bereits vorhandene Daten zur Giftigkeit genutzt werden können, um das Krebsrisiko vorherzusagen – ganz ohne Tierversuche. Die EPA setzte diesen Ansatz ein, um zwei Chemikalien auf ihr krebserregendes Potenzial zu prüfen. Wären dafür Tierversuche durchgeführt worden, wären etwa 1.600 Ratten und Mäuse getötet worden.
Zusammenarbeit mit der EPA zur Beendigung von Krebstests an Tieren
Dieser Meilenstein ist das Ergebnis jahrelanger Arbeit der EPA, von PETA-Wissenschaftler:innen und anderen Kooperationspartner:innen. Gemeinsam verfassten sie zwei wissenschaftliche Artikel und veröffentlichten Beispiele, die zeigen, wie der neue Ansatz durch die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD), eine internationale Organisation, die Richtlinien für die Prüfung von Chemikalien festlegt, angewendet werden kann.
Da die EPA und andere Aufsichtsbehörden nun beginnen, diesen Ansatz zu verwenden, werden unzählige weitere Tiere vor solchen Experimenten bewahrt.
Die Erforschung von Krebs erfordert wissenschaftliche Methoden, die auch auf den Menschen übertragbar sind
Milliarden von Dollar wurden für erfolglose Tierversuche in der Krebsforschung bereits ausgegeben. Dennoch ist diese Erkrankung nach wie vor die zweithäufigste Todesursache weltweit. Durch die Modernisierung der internationalen Regulierungsrichtlinien für Krebsversuche könnten wir das Leben von Menschen und Tieren retten.
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