„Hell on wheels“ – die Hölle auf Rädern zeigt PETAs „Schweinetruck“, der im August und September 2026 durch Deutschland tourt. Damit möchten wir von PETA Deutschland auf das Leid von Schweinen in der industriellen Tierhaltung aufmerksam machen. Unser Truck konfrontiert Passant:innen mit Bildern von Schweinen, die zur Tötung ins Schlachthaus gebracht werden, und dem Klang ihrer panischen Schreie. Er erinnert daran, dass diese sensiblen Lebewesen leiden, wenn sie von der Fleischindustrie gezüchtet und wegen ihres Fleisches getötet werden.
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Jährlich werden rund 44 Millionen Schweine getötet
Schweine sind hochintelligente Tiere, die über komplexe Problemlösungsfähigkeiten und ein bemerkenswertes Gedächtnis verfügen. Diese neugierigen, sozialen Tiere lieben es, Zeit mit ihren Lieben zu verbringen, zu spielen, sich zu sonnen und die Welt um sich herum zu erkunden. Wie Menschen und andere Tiere können auch Schweine Schmerz und Angst empfinden – dennoch wurden im Jahr 2025 allein in Deutschland 44,9 Millionen Schweine getötet. [1]
In der industriellen Tierhaltung verbringen Schweine meist ihr gesamtes Leben in beengten, schmutzigen Ställen, wo sie keine Nester für ihre Kinder bauen, kaum gesunde soziale Kontakte zu anderen knüpfen oder sich im Schlamm wälzen können.
Schweinehaltung: Enge Kastenstände, Verstümmelungen und qualvolle Transporte
Landwirt:innen trennen Ferkel und Mütter wenige Wochen nach ihrer Geburt und unterziehen sie qualvollen Verstümmelungen wie Schwanzkupieren oder Zähnekürzen ohne Betäubung. Die jungen Schweine verbringen dann ihr kurzes Leben in überfüllten Ställen auf harten Spaltenböden, teilweise inmitten ihrer eigenen Exkremente – und manchmal auch zwischen den toten Körpern anderer Schweine, denn viele Tiere überleben diese Strapazen nicht.
Muttertiere verbringen einen großen Teil ihres Lebens in Kastenständen, die so klein sind, dass sie sich nicht einmal umdrehen können. Sie werden immer wieder künstlich befruchtet, bis ihr Körper erschöpft ist – dann werden sie im Schlachthof getötet. Der Transport ist für Schweine eine qualvolle Tortur, oftmals über weite Strecken. Teilweise kommen Schweine aufgrund von Hitze, Kälte oder immensem Stress und Rangkämpfen mit anderen Schweinen tot oder sterbend am Schlachthof an.

Die Produktion von Fleisch ist nie „human“
Auch wenn irreführende Tierwohl-Labels anderes behaupten, gibt es keine Möglichkeit, jemanden „human” auszubeuten und zu töten. Egal, ob bio oder von „Bäuer:innen von nebenan“ – Schweine leiden immer in der Fleischproduktion. Labels sind lediglich dazu da, das Gewissen von Konsument:innen zu beruhigen, denn die Haltung der Tiere unterscheidet sich nur minimal von der konventionellen Tierhaltung. In allen Haltungsformen werden die Tiere am Ende im Schlachthof getötet.
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Quellen
[1] Statistisches Bundesamt (13.02.2026): Fleischproduktion im Jahr 2025 nahezu unverändert, https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2026/02/PD26_049_413.html?nn=2110 (eingesehen am 13.02.2026)