Eine Badewanne als Lebensraum? Was für Menschen unvorstellbar klingt, kommt den Bedingungen nahe, unter denen Orcas und Delfine in Meereszoos und Delfinarien gehalten werden. Mit einem eindrucksvollen neuen PETA-Motiv macht Schauspieler Wotan Wilke Möhring auf das Leid der Meeressäuger aufmerksam und zeigt, warum die Gefangenschaft dieser Tiere nicht mit ihren natürlichen Bedürfnissen vereinbar ist.
Erfahren Sie, warum Orcas und Delfine in Gefangenschaft leiden und wie Sie helfen können.
Wotan Wilke Möhring setzt ein Zeichen für Orcas und Delfine
Für das neue Motiv zwängt sich Wotan Wilke Möhring in eine viel zu kleine Badewanne und verdeutlicht damit, wie beengt die Lebensbedingungen für Meeressäuger in Gefangenschaft tatsächlich sind. Der Schauspieler appelliert an die Öffentlichkeit, keine Eintrittskarten für Meeresparks und Delfinarien zu kaufen und das Leid der dort gefangenen Tiere nicht zu unterstützen.
Wotan Wilke Möhring ist einer der bekanntesten Film- und Fernsehschauspieler Deutschlands. Vielen Menschen ist er durch Kinoerfolge wie „Soul Kitchen“, „Männerherzen“ und „Das perfekte Geheimnis“ sowie durch seine Rolle als Kommissar Thorsten Falke im ARD-„Tatort“ bekannt. Seit dem 22. Oktober 2026 ist er in der Kinokomödie „Der perfekte Urlaub“, der Fortsetzung von „Das perfekte Geheimnis“, erneut im Kino zu sehen. Seit Oktober 2025 gehört er zudem an der Seite von Bernhard Hoëcker zum festen Team der beliebten ARD-Quizshow „Wer weiß denn sowas?“, moderiert von Kai Pflaume.

Orcas und Delfine im Ozean können mit ihren Familien und Freunden zusammen sein, in die Tiefe tauchen, mit der Strömung treiben und in den Wellen surfen. All das wird den Tieren in Meeresparks genommen, wenn sie in winzige Becken gesperrt sind. Das Gefühl, in einer engen Badewanne leben zu müssen, ist beklemmend!
Wotan Wilke Möhring, Schauspieler
Meereszoos: Orcas und Delfine leiden in Gefangenschaft
In Freiheit schwimmen Orcas und Delfine teilweise über 100 Kilometer am Tag, tauchen in erhebliche Tiefen und leben in komplexen sozialen Familienverbänden. In Meereszoos hingegen fristen sie ihr ganzes Dasein eingesperrt in viel zu kleinen Betonbecken, in denen sie ihre natürlichen Verhaltensweisen niemals ausleben können.
Wissenschaftliche Studien zeigen, dass die Meeressäuger sowohl psychisch als auch körperlich stark unter ihrer Gefangenschaft leiden und oftmals vorzeitig sterben. [1] Allein bei SeaWorld starben bereits mehr als 40 Orcas, viele von ihnen im Kindes- und Jugendalter. Auch im Loro Parque auf Teneriffa kam es in den vergangenen Jahren wiederholt zu Todesfällen. Seit 2021 starben dort vier Orcas, darunter die erst zweijährige Ula.
Fordern Sie jetzt TUI auf, keine Tickets für Meereszoos zu verkaufen
Jedes verkaufte Ticket unterstützt, dass Orcas und Delfinen weiterhin die Freiheit genommen wird. Während einige Reiseveranstalter den Verkauf von Eintrittskarten für Meereszoos bereits eingestellt haben, bietet TUI solche „Attraktionen“ weiterhin an. Unterstützen Sie unsere Petition und fordern Sie TUI auf, keine Tickets mehr für Angebote zu verkaufen, bei denen Meeressäuger ausgebeutet und in Gefangenschaft gehalten werden.
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Quellen
[1] Marino, Lori; Rose, Naomi A.; Visser, Ingrid N.; Rally, Heather; Ferdowsian, Hope; Slootsky, Veronica (2020): The Harmful Effects of Captivity and Chronic Stress on the Well-Being of Orcas (Orcinus orca). Journal of Veterinary Behavior 35: 69–82. https://doi.org/10.1016/j.jveb.2019.05.005 (208.10.2026) (eingesehen am 22.10.2026)