Oli.P setzt ein Zeichen gegen das Leid von Tieren in der Fleisch-, Milch– und Eierindustrie: Für ein neues PETA-Motiv hat der beliebte Sänger, Moderator und Schauspieler seinen nackten Körper mit Worten wie „Eisbein“, „Schinken“ und „Filet“ beschriftet. Damit greift er bewusst Begriffe auf, die ansonsten in der Fleischindustrie und Metzgereien zu finden sind. So hinterfragt er die Distanz, die solche Bezeichnungen für Konsument:innen schaffen. Denn tatsächlich stecken hinter den abstrakten Begriffen fühlende Lebewesen.
Die Botschaft des Motivs: „Alle Tiere haben die gleichen Teile“ – sowohl menschliche als auch nicht-menschliche Tiere.
Oli.P plädiert für Mitgefühl: „Tiere leben nicht, um ausgebeutet zu werden“
Oliver Petzsokat alias Oli.P ist seit seinem Karrierestart bei „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ (GZSZ) aus der deutschen Medienlandschaft nicht mehr wegzudenken. 2027 feiert das Multitalent sein 30-jähriges Bühnenjubiläum. Nach seiner 27-jährigen GZSZ-Pause sorgte er dieses Jahr dort mit seiner kurzzeitigen Rückkehr für eine virale Pressewelle. Sein 90er-Jahre-Hit „Flugzeuge im Bauch“ wurde 2026 erneut mit Gold geehrt – mittlerweile zum siebten Mal.
Alle seine jüngsten Alben verzeichneten Erfolge in den Top Ten der offiziellen Charts. Jährlich spielt er seine Musik in rund 150 Live-Auftritten und zählt damit zu den meistgebuchten Acts des Landes. In Berlin betreibt Oli.P eine Agentur mit integriertem Tonstudio und schreibt derzeit an seinem nächsten Album. Seine Liebe zu Tieren und der veganen Lebensweise konnte er mehrfach öffentlich machen, unter anderem mit der Moderation von „Tiere suchen ein Zuhause“ (VOX) oder auch durch die Veröffentlichung seines veganen Kochbuchs (2026).
Ich als Veganer unterscheide nicht zwischen den Lebewesen und sage: Du bist ein tierischer Mitbewohner und du bist ein sogenanntes Nutztier und landest auf dem Teller. Und nur weil ich einen Appetit auf etwas hätte, habe ich nicht das Recht, dafür ein Leben zu beenden. Tiere leben und fühlen wie wir, sie leben nicht, um ausgebeutet zu werden. Es ist so einfach – ihr geht im Supermarkt einfach an ein anderes Regal, mehr ist es nicht.
Oli.P, Sänger, Schauspieler und Moderator

Tierleid hinter Fleisch, Milch & Eiern: Jährlich 800 Millionen getötete Landlebewesen
In unserer Gesellschaft wird oftmals zwischen „Haustieren“ und „Nutztieren“ unterschieden: Die einen gelten als Familienmitglieder, die anderen werden ausgebeutet. Diese Denkweise nennt man Speziesismus, also die Diskriminierung von Lebewesen aufgrund ihrer Artzugehörigkeit. Viele Menschen vergessen, dass hinter Fleisch, Milch und Eiern fühlende Individuen stehen, die dafür ausgebeutet und getötet werden. Mit abstrakten Begriffen wie „Rippchen“ oder „Schinken“ distanzieren sich Konsumierende emotional von dem damit verbundenen Tierleid.
Allein in Deutschland werden jährlich 800 Millionen Landlebewesen getötet. Viele von ihnen müssen zuvor schmerzhafte Eingriffe über sich ergehen lassen: Schwänze werden abgeschnitten, Hörner entfernt und männliche Tiere teils ohne Betäubung kastriert. Am Ende landen alle im Schlachthof, wo sie oftmals nur eine unzureichende Betäubung erhalten und nach einem Schnitt durch die Kehle langsam und qualvoll ausbluten. Unabhängig davon, ob Tiere aus konventioneller oder „Bio“-Haltung stammen: Alle leiden unter Ausbeutung, Krankheiten und werden lange vor ihrem natürlichen Lebensende getötet.
PETAs Ausstiegsplan: Jetzt tierfreie Landwirtschaft fordern!
Die tierhaltende Landwirtschaft schadet Tieren, Menschen und der Umwelt. Deshalb haben wir von PETA Deutschland einen Ausstiegsplan erstellt, der konkret aufzeigt, wie der Umstieg auf eine tierfreie Landwirtschaft gelingen kann. Unterstützen Sie jetzt unsere Petition und fordern Sie die Politik auf, unseren Ausstiegsplan in aktuelle Debatten miteinzubeziehen.