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Ein Vermächtnis der Güte: Jane Goodall ist PETAs Person des Jahres 2025

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Dr. Jane Goodall war eine weltbekannte Primatenforscherin und wird schmerzlich vermisst. Jane Goodall wird als wegweisende Tierschützerin und Veganerin posthum zu PETAs Person des Jahres 2025 ernannt: Die Auszeichnung erhält sie für ihr lebenslanges Engagement, die Wahrnehmung des Menschen von anderen Tieren durch den Menschen zu verändern und jeden daran zu erinnern, dass „alle unseren Respekt, unser Mitgefühl und unsere Fürsorge verdienen“.

Jane Goodalls unermüdliches Engagement für die Tiere

Goodall verstarb am 1. Oktober 2025 im Alter von 91 Jahren. Sie begann 1960 damit, speziesistische Vorstellungen über Tiere zu widerlegen, als sie den Gebrauch von Werkzeugen bei Schimpansen dokumentierte – eine Fähigkeit, die zuvor als einzigartig für den Menschen galt. Die Wissenschaftlerin setzte sich für alle Lebewesen ein, wie in einem neuen PETA-Video hervorgehoben wird. Ihr geliebter Hund Rusty aus Kindertagen habe ihr beigebracht, dass „Tiere Persönlichkeit, Verstand und Gefühle haben“.

„Jane Goodall hat Vorurteile über andere Spezies auf den Kopf gestellt und dazu beigetragen, jedes Tier als ein Jemand und nicht als ein Etwas zu definieren. PETA ermutigt alle, Goodalls Andenken zu ehren, indem sie Mitgefühl zeigen, in ihre Fußstapfen treten und vegan leben.“

Ingrid Newkirk, PETA-Gründerin

Jane Goodall: Weltberühmte Tierrechtlerin und Veganerin

Goodall entschied sich, vegan zu leben, nachdem sie eine Ausgabe von Peter Singers „Animal Liberation“ gelesen hatte, die ihr PETA-Gründerin Ingrid Newkirk geschenkt hatte. Beim nächsten Anblick von Fleisch habe sie nur noch „Angst, Schmerz und Tod“ sehen können.

  • 1986 half sie PETA USA dabei, die tierquälerischen Zustände in einem Labor in Maryland aufzudecken: Dort waren Hunderte Schimpansen in engen, kargen Kammern in einem fensterlosen Raum eingesperrt. Daraufhin wurde Goodall zu einer lautstarken Kritikerin von Tierversuchen. Die Erlebnisse in diesem Labor bezeichnete Goodall als „die schlimmste Erfahrung“ ihres Lebens.
  • Fortan machte sie es sich zur Aufgabe, allen Menschen zu vermitteln, dass Tiere ebenso wie Menschen Liebe, Freude, Schmerz und Angst empfinden und nicht dazu da sind, gegessen, für Experimente missbraucht oder zur Unterhaltung ausgebeutet zu werden.
  • Gemeinsam mit PETA USA forderte sie UPS auf, den Versand von Jagdtrophäen einzustellen und setzte sich für die Schließung von SeaWorld sowie des Oregon National Primate Research Centers ein.

Jane Goodall wird posthum PETAs Person des Jahres 2025

Um Goodalls Vermächtnis für Tiere und ihre Rechte zu würdigen, hat PETA USA ihr eine Andentanne und eine Gedenktafel im Bea Arthur Dog Park Memorial Garden neben dem Hauptsitz der Organisation in Norfolk, Virginia, gewidmet. PETA UK wird außerdem Exemplare von „Animal Liberation“ an alle Bibliotheken in Goodalls Heimatstadt Bournemouth in England spenden.

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