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Zoo in Dänemark bittet um „Haustier-Spenden“ als Nahrung für die Tiere

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Der Aalborg Zoo in Dänemark hat die Öffentlichkeit gebeten, „ungewollte Haustiere“ zu „spenden“, damit die Einrichtung sie an die dort gehaltenen Tiere als Nahrung geben kann. Erfahren Sie hier, warum die Bitte des Zoos von Aalborg nichts „Natürliches“ an sich hat und wie Sie sich für Tiere im Zoo einsetzen können.

Warum die „Bitte“ des Zoos in Aalborg nichts „Natürliches“ an sich hat

Gesunde Meerschweinchen, Pferde und Kaninchen – der Aalborg Zoo will die Tiere als „Spende“ annehmen, töten und sie dann an die Tiere im Zoo „verfüttern“. Damit will der Zoo die Tiere möglichst naturnah ernähren. Doch mit „natürlichem Verhalten“ hat dies nichts zu tun, weder für die Tiere, die in Gefangenschaft leben noch für die „gespendeten“ Tiere.

Löwen, Tiger und Luchse aus Asien, die in der Natur umherstreifen und nach ihrer Nahrung jagen, würden beispielsweise niemals auf Meerschweinchen aus Südamerika treffen und sie essen. Die Behauptung des Zoos, man wolle „die natürliche Nahrungskette der Tiere [im Zoo] nachahmen” (wie ein Sprecher des Zoos in Aalborg das Programm beschrieb), ist daher irreführend. Wenn der Zoo in Aalborg sich wirklich für Tiere einsetzen möchte, sollte er sich darauf konzentrieren, die Arten in ihren natürlichen Lebensräumen zu schützen – statt sie in Gefangenschaft zu halten und mit fühlenden Lebewesen zu ernähren, die selbst ein Recht auf Leben und Schutz haben.

Artenschutz als Deckmantel: Zoos verkaufen und töten Tiere routinemäßig

Zoos auf der ganzen Welt handeln, verleihen, verkaufen, tauschen, lagern und töten routinemäßig Tiere, die sie nicht mehr wollen – und das unter dem Deckmantel des Artenschutzes. Trotz kritischer Stimmen und Protesten wurden beispielsweise am 29. Juli 2025 zwölf gesunde Guinea-Paviane im Nürnberger Zoo getötet, weil ihr Gehege offenbar zu klein für die Anzahl der Primaten war. In der Natur bleiben viele Paviane ihr ganzes Leben lang in derselben sozialen Gruppe und weibliche Paviane entwickeln eine enge Bindung zu ihren Müttern, Tanten und anderen Verwandten. Da Paviane so familienorientiert sind, hat die Tötung von zwölf Pavianen das Wohlergehen der überlebenden Primaten mit großer Wahrscheinlichkeit extrem beeinträchtigt. Zudem hat der Tiergarten Nürnberg die Situation durch fehlende Maßnahmen zur Verhinderung von immer neuen Geburten selbst über viele Jahre herbeigeführt.

Zoos betreiben keinen Artenschutz – denn die meisten Tiere im Zoo können niemals ausgewildert werden. Sie fristen ihr Dasein in Gefangenschaft lediglich für die Unterhaltung der Besuchenden und den Profit des Zoos.

So helfen Sie Tieren in Zoos

Klären Sie Ihre Familie, Freund:innen und Bekannten über das Leid der Tiere im Zoo auf. Helfen Sie den Tieren, indem Sie keine Zoos und Tierparks besuchen. Es gibt zahlreiche tierfreundliche Alternativen, um Tiere zu beobachten und Interessantes über ihr natürliches Verhalten zu erfahren.