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Kim Hnizdo als Wellensittich: Neues PETA-Motiv gegen Vogelhaltung in Käfigen

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Model, Moderatorin und ehemalige Germany’s Next Topmodel-Gewinnerin Kim Hnizdo verwandelt sich für das neue PETA-Motiv in einen Wellensittich. Damit setzt sie sich gegen die Haltung von Vögeln in Käfigen ein und zeigt eindrucksvoll, wie es eingesperrten Vögeln wirklich geht. Erfahren Sie hier mehr über Kim Hnizdos Einsatz für Vögel und wie sehr Vögel unter Käfighaltung leiden.

Kim Hnizdo: Vögel gehören nicht in Käfige

Für das neue PETA-Motiv verwandelt sich Kim Hnizdo mithilfe eines aufwändigen Bodypaintings in einen Wellensittich und kauert in trister Umgebung ohne Freiheit. Mit diesem eindrucksvollen Bild macht sie auf das Leid von Vögeln aufmerksam, die ihr Leben eingesperrt in Käfigen verbringen. Schon seit Jahrhunderten sind Menschen fasziniert von der Anmut fliegender Vögel und ihrem Gesang. Leider werden deshalb immer noch viele Vögel als sogenannte Haustiere gehalten – eingesperrt in Käfigen und fern von ihrer natürlichen Umgebung. Dabei lassen sich ihre Schönheit und ihr arteigenes Verhalten in Freiheit viel besser erkunden und beobachten. Die Haltung in Gefangenschaft schränkt die Tiere ein und verhindert die Ausübung arteigener Verhaltensweisen.

„Für Vögel gehört das Fliegen zum Leben wie für uns das Atmen. Doch genau diese Fähigkeit rauben wir den Tieren, wenn wir sie einsperren – zusammen mit all ihren anderen Bedürfnissen und Wünschen. In freier Wildbahn putzen sie sich, knabbern an Ästen und Blättern, leben oft in großen Kolonien, die ihnen Schutz bieten und wo sie sich sicher fühlen, und fliegen jeden Tag teils kilometerweit. Bitte unterstützt nicht das Geschäft mit Vögeln und sperrt sie niemals in Käfige. Es gibt so viele andere Möglichkeiten, sie zu beobachten.“

Kim Hnizdo, Model und Moderatorin

Vögel in Gefangenschaft: Kein Platz zum Fliegen

In Gefangenschaft entwickeln Vögel häufig Verhaltensstörungen, leiden unter schmerzhaften Fehlstellungen und erkranken. Die Halter:innen kennen sich oftmals gar nicht oder zu wenig mit den Bedürfnissen der Tiere aus. Dabei sind Vögel für das Fliegen geschaffen: In der Natur fliegen manche Papageienarten bis zu 50 Kilometer pro Tag, Küstenseeschwalben in einem Jahr ganze 90.000 Kilometer. In Käfighaltung bleibt ihnen dieses elementare Grundbedürfnis verwehrt.   Die meisten Vogelarten leben in Gruppen – in Gefangenschaft sind sie oftmals ganz alleine eingesperrt. Ihnen fehlt jeglicher sozialer Kontakt zu ihren Artgenossen. Eine Trennung von anderen Vögeln bedeutet erheblichen Stress für die Tiere – sie rufen immer wieder nach ihnen oder ihrem Partner. Einige Arten, wie etwa Tauben, ziehen ihre Kinder sogar als Paar gemeinsam groß und verbringen ihr ganzes Leben miteinander

Tierfreundliche Alternativen: So beobachten Sie Vögel, ohne sie einzusperren

Es gibt einige tierfreundliche Alternativen, wie Sie Vögel beobachten können, ohne sie dafür einzusperren:

  • „Birding“: Beobachten von Vögeln in freier Wildbahn.
  • Schaffen von vogelfreundlichen Lebensräumen in Gärten und an öffentlichen Orten durch Nahrungsangebot, Nistangebot und Wasser zum Trinken und Baden.
  • Schutz von bedrohten Arten und deren Lebensräumen in entsprechenden Projekten und Kampagnen.

So helfen Sie Vögeln

Bitte kaufen Sie keine Vögel und andere Tiere aus Zoohandlungen oder Zuchten. Wenn Sie viel Platz haben und Vögel bei sich aufnehmen möchten, adoptieren Sie Tiere aus dem Tierschutz. Es gibt einige Tiere, die nicht mehr ausgewildert werden können und auf ein artgerechtes Zuhause warten. Informieren Sie sich vorher ausgiebig über die Bedürfnisse der Tiere.