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Elefanten-Quälerei in der Manege

Rene Casselly zwingt Elefanten mit Gewalt zu Zirkustricks

Stand Juli 2012
Unter Elefanten-Experten ist es unstrittig, dass Elefanten im Zirkus niemals freiwillig auftreten, sondern nur durch die Ausübung von Gewalt und Zwang (1). Dabei kommen hinter den Kulissen üblicherweise sogenannte Elefantenhaken, ein spitzer Metallhaken auf dem Ende eines Stockes, oder Elektroschocker zum Einsatz.

Um ahnungslosen Zirkusbesuchern ständig neue, gefährliche Tricks mit Elefanten anbieten zu können, muss der Elefanten-Dompteur Rene Casselly seine Elefanten sogar in der Zirkusmanege peinigen. Erst Ende Januar 2012 hat sich Casselly noch bei dem von PETA wegen der Wildtier-Darbietungen heftig kritisierten Internationalen Circus-Festival in Monte Carlo feiern lassen. Er wurde dort sogar mit einem Preis ausgezeichnet, doch hinter den Glitzerkulissen verbirgt sich blanke Tierquälerei. Eine Videoaufnahme aus der Vorstellung im Karlsruher Weihnachtscircus Anfang 2012 zeigt deutlich, wie die Elefanten bei bestimmten Dressurtricks einen Metallhaken von Casselly zu spüren bekommen. Blitzschnell zieht Rene Casselly den Haken aus seiner Tasche und manipuliert damit den Elefanten am Kinn und am Bein. Unmittelbar nach der Szene lässt er den Metallhaken schnell und fast unbemerkt wieder verschwinden. Kaum ein Besucher bekommt davon etwas mit.

Selbst in der Manege werden die Elefanten mit einem modifizierten Elefantenhaken gepeinigt
Bei einer Kontrolle wurde festgestellt, dass es sich nach Aussage des Karlsruher Veterinäramts um einen „modifizierten Elefantenhaken“ handelte, der wohl speziell für den unauffälligen Einsatz in der Manege entwickelt wurde. Obwohl der Elefantenhaken das gängigste Mittel zur Züchtigung von Elefanten darstellt, ist der Einsatz gesetzlich noch immer nicht verboten. Zahlreiche Videoaufnahmen mit versteckter Kamera belegen, auf welch grausame Art Elefanten im Zirkus mit dem Elefantenhaken verprügelt und gequält werden, um sie zum Gehorsam zu zwingen.

Zu Beginn der Gastspiele des Karlsruher Weihnachtscircus Ende 2011 hat PETA zudem eine eidesstattliche Aussage von einer Zuschauerin erhalten, die sogar den mutmaßlichen Einsatz eines Elektroschockers beobachtete.

Der renommierte Elefanten-Kenner Dr. Fred Kurt, Mitglied der „Asian Elephant Specialist Group“ der Weltnaturschutzunion (IUCN) und Autor zahlreicher Bücher und Fachartikel über Elefanten in Menschenhand, hat für PETA die Videoaufnahmen von Rene Casselly in Karlsruhe kommentiert:

Der Haken ist kaum sichtbar und verschwindet sofort wieder in der Hose
„Die Elefanten wissen ganz genau, daß sie Schmerzen zu erwarten haben, wenn sie nicht gehorchen. Den Haken hält Herr Casselly in seiner Faust genauso, wie auch ein Elektroschockgerät gehalten wird. Allein die Andeutung oder die Handbewegung des Dompteurs in der Manage erinnert den Elefanten an das schmerzhafte Training, daher fügt er sich, auch wenn das Elektroschockgerät nicht jedes Mal dabei ist. Hinter den Kulissen wird mit Elefanten wenig zimperlich umgegangen. Ohne die Zufügung von Schmerzen mit einem Hilfsmittel wie Elektroschocker oder Elefantenhaken würde kein Elefant in der Manege diese Dressurnummern ausführen und sicher sich auch nicht auf den Hinterbeinen aufrichten. Übrigens sind beim Bullen Mambo, so fand die European Elephant Group, die Hinterbeine deformiert, was auch jedem aufmerksamen Amtstierarzt auffallen müsste. Und diese Deformationen beruhen auf regelmäßig überlasteten Gelenken, Sehnen und Muskeln.“