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So wird Ostern auch für die Tiere ein Feiertag!

Stand März 2015

Der "Osterhase": So süß - so missbraucht

Obwohl von Kindern über alles geliebt, gehören gerade Hasen und Kaninchen mit zu den am meisten missbrauchten Mitgeschöpfen unserer Gesellschaft: Gemästet als Sonntagsbraten, gehäutet für den Pelzbesatz, misshandelt für albernes Entertainment (z. B. Zaubertricks), gequält im Versuchslabor – oder als einsamer „Freund“ im Kinderzimmer.

Etwa 41.000 Tonnen Kaninchenfleisch kommen nach Angaben der Bundesregierung jedes Jahr auf deutsche Teller – dies entspricht etwa 30 Millionen Kaninchen. Die traurigste Ironie des Osterfestes ist wohl das Schicksal des sogenannten Osterhasen. Bei den Kindern allseits beliebt, da das niedliche Häschen die begehrten Süßigkeiten versteckt, wird es wenig später als Kaninchenbraten verspeist.

Lesen Sie hier mehr über Kaninchen in der Mast.
 

Ostereier – kein Spaß für Küken und Hühner

Wussten Sie, dass auf jede Henne ein toter Hahn kommt?
Ungeachtet ihrer Intelligenz und der Fähigkeit, Schmerz, Freude und Leid zu empfinden, werden kurz nach dem Schlüpfen alle männlichen Hühnerbabys von den weiblichen getrennt und bei lebendigem Leib durch einen Schredder gedreht oder vergast - und das nur, weil sie wertlos für die Industrie sind.

Lesen Sie hier mehr über das faszinierende Leben von Hühnern und erfahren Sie hier, warum Küken und Hühner auf qualvolle Art und Weise ihr Leben für Eier lassen müssen.

Probieren Sie außerdem:
Osternester eignen sich hervorragend, um sie mit veganen Leckereien wie zum Beispiel ei- und milchfreien Keksen, leckeren Fruchtriegeln oder veganer Schokolade zu füllen. Eier aus Ton, Plastik oder Porzellan lassen sich mit geeigneten Farben außerdem prima bemalen. Sind Sie noch auf der Suche nach Geschenkideen? Machen Sie Ihren Lieben doch eine Freude mit der Mitgliedschaft von PETA Deutschland e.V. oder durchstöbern Sie unseren Shop!

Sie benötigen noch Rezeptideen für Ihr tierleidfreies Ostermenü? Lassen Sie sich hier inspirieren.

Das Leiden der Schafe und Lämmer

Zwar sieht es oft idyllisch aus, wenn die Schafe grasend mit ihren Lämmern auf einer Wiese stehen, doch letztendlich werden sie nur wegen ihres Fleisches oder ihrer Wolle gehalten.
Wer sich genauer umsieht, wird erkennen, dass viele Schafe humpeln, hinken oder sogar unter der sogenannten Moderhinke leiden. Diese berüchtigte Schafkrankheit führt zu extrem schmerzhaften Klauenentzündungen, und teilweise können die Tiere kaum noch laufen. Die Krankheit wird meist durch mangelnde Klauenpflege und Haltung auf permanent feuchten, matschigen Böden begünstigt. Der Wiesen-Idylle wird jedoch spätestens ein jähes Ende gesetzt, wenn wir erfahren, was bereits nach wenigen Wochen mit den Lämmern geschieht.

Jährlich werden alleine in Deutschland über eine Million Schafe und Lämmer in Schlachthäusern getötet (Destatis 2014). Da Lammfleisch in Deutschland bevorzugt wird, werden die Lämmer ihren Müttern bereits nach wenigen Wochen entrissen, gemästet und deutlich vor Erreichen des ersten Lebensjahrs getötet. Die Mutterschafe werden anschließend erneut geschwängert. Werden die Schafe krank oder unfruchtbar, so sind sie für den Landwirt meist nutzlos und werden nach wenigen Jahren ebenfalls im Schlachthaus getötet.

Lesen Sie hier mehr über die schlauen Schafe.


Was Sie tun können:

Es ist ganz einfach, ein veganes Osterfest ohne Lamm- oder Kaninchenbraten und Eier zu gestalten Probieren Sie doch einmal diese leckeren tierfreundlichen Osterrezepte aus.
Kaufen Sie keine tierischen Produkte wie Fleisch, Milch, Eier oder Honig. Hinter all diesen Produkten steckt großes Tierleid. Melden Sie sich noch heute für unser unverbindliches und kostenloses Veganstart-Programm an und erhalten Sie 30 Tage lang leckere vegane Rezepte sowie viele Tipps und Tricks, die den Einstieg in ein gesundes und tierfreundliches Leben erleichtern.