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Reisen im Auto

Eine Fahrt im Auto birgt wesentlich weniger Risiken für Ihre Begleiter, als ein Flug. Viele große Hotelketten haben ihre Meinung zu Haustieren geändert und erlauben sie nun in ihren Häusern. Die American Automobile Association (AAA) gibt an, dass die Anzahl an Hotels, in denen Haustiere erlaubt sind, 12.000 in den Vereinigten Staaten übersteigt. Der Manager eines Marriot Hotels meint dazu: „Ein Hund hat mir noch nie ein Hotelzimmer zerstört – jede Menge Menschen aber schon.“

Hier einige Tipps, wie Ihre Reise im Auto sicher verlaufen wird:



Haben Sie Wasser für die Pausen dabei. In Tierbedarfsläden und Katalogen kann man Wassernäpfe bestellen, aus denen nichts so leicht verschüttet wird.
  • Sollte Ihr Hund dazu neigen, dass ihm im Auto schlecht wird, fragen Sie Ihren Tierarzt nach entsprechenden Heilmitteln oder versuchen Sie es mit Ingwertabletten aus dem Reformhaus.
  • Katzen können geradezu zu Ausbruchsspezialisten werden, was das Autofahren betrifft. Transportieren Sie sie deshalb in robusten und gut belüfteten Transportboxen, die groß genug sind, dass sie darin aufrecht stehen und sich umdrehen können. Legen Sie die Box mit einem Handtuch aus und stellen Sie ein kleines Katzenklo hinein. Legen Sie der Box den Anschnallgurt um, damit sie fest steht.
  • Hunde reisen am sichersten in einer Transportbox oder mit einem Anschnallgurt für Hunde, den man in Tierbedarfsläden und im Katalog kaufen kann. Lassen Sie Ihren Hund niemals einfach so auf der Ladefläche eines Pick-Ups mitfahren – bei dem ersten abrupten Bremsen wird das Tier sofort auf die Straße geschleudert.
  • Benutzen Sie keine Transportboxen aus Pappe, denn sie bieten keinen ausreichenden Schutz im Falle eines Unfalls.
  • Öffnen Sie nie Fenster oder Türen, wenn Ihr Hund nicht angeschnallt oder in einer Box untergebracht ist. Zahlreiche Hunde gingen auf diese Weise an Mautstellen oder Rastplätzen verloren.
  • Machen Sie öfters eine Pause um mit Ihrem Hund eine Runde spazieren zu gehen.
  • So reist auch Ihre Katze sicher im Auto

    Für die meisten Katzen, lösen sogar langsame Fahrzeuge die gleiche Angst aus, wie sie Klaustrophobiker in Kleiderschränken spüren würden. Sie haben schon vor dem Geräusch der Hupe Angst. Ein Großteil dieser Angst rührt wahrscheinlich daher, dass die meisten Katzen ein Auto nur von innen sehen, wenn sie zum Tierarzt fahren. Deshalb bedeutet ein Auto für sie, dass etwas Schlimmes bevorsteht. Manche Katzen wurden in jungen Jahren an das Autofahren gewöhnt und scheinen es sogar zu genießen. Im Allgemeinen sind Katzen und Autos jedoch einfach keine gute Mischung.
    Ertönt, beispielsweise, das Geräusch einer Fehlzündung, würde sich ein Hund vielleicht zusammenkauern, ein Katze würde jedoch versuchen zu flüchten (in einem solch seltsamen Umfeld sind die Chancen auf eine Erholung von diesem Schock allerdings gering). George, einer der am meist vergötterten Kater, der jemals mit einem Menschen gelebt hat, hat sich von genau diesem Schrecken nie mehr erholt.

    Autos haben ebenfalls Fenster und Sitze. Und sollte es einem Wolfshund und sogar einem Zwergschäferhund wohl unmöglich sein, aus einem winzigen Schlitz im Autofenster zu entkommen, wenn der Fahrer beispielsweise an der Tankstelle oder Mautstation zahlt, so scheint es oft, als könnten sich Katzen selbst durch die Öffnung einer Zahnpastatube quetschen. Und was die Sitze angeht: wir haben noch nie von einem Hund gehört, der sich in den Federn eines Sitzes verfangen hat oder aus dem Metall über der Autoachse geschnitten werden musste – Katzen passieren diese Dinge allerdings häufig. Und das Tier einfach herausziehen zu wollen, verlangt dem Besitzer viel ab und verletzt die Katze in den meisten Fällen außerdem. Und sollte das Tier körperlich unbeschädigt aus dem Vorfall herausgehen, so mag es doch seelische Schäden davongetragen haben, die niemals heilen werden.

    Sollten Sie also mit Ihrer Katze im Auto reisen, beachten Sie bitte folgendes:


    Benutzen Sie immer eine robuste Transportbox. Prüfen Sie lieber einmal zu viel, ob die Tür auch sicher verschlossen ist. Lassen Sie Ihre Katze niemals einfach im Auto frei herumlaufen. Auf diese Weise gingen tausende von Katzen an Mautstellen oder Rastplätzen verloren.
  • Verhindern Sie, dass die Box herumwackelt, indem Sie sie auf einer so flachen Fläche wie möglich platzieren. Wenn nötig, wickeln Sie ein Handtuch um den Boden. Lassen Sie Ihre Katze nicht sehen, dass Sie auf dem Weg zum Auto sind. Decken Sie die Box mit einem luftdurchlässigen Tuch ab, bevor Sie das Haus verlassen und platzieren Sie die Box im Auto. Wenn möglich, drapieren Sie das Tuch dann so, dass Ihre Katze Sie im Blick hat, aber nicht aus dem Fenster sehen kann. Die Sicht der vorbeifliegenden Erde oder des Himmels verursacht bei den meisten Katzen Panik, sie atmen schwer und maunzen herzzerreißend.
  • Legen Sie die Box mit einem Handtuch oder ähnlichem aus, so dass sie für Ihr Tier gemütlich ist. Es erleichtert die Reise und dämpft eine wackelige Fahrt.
  • Stellen Sie das Radio auf leiser Lautstärke an – so können Sie etwas vom Verkehrslärm ablenken (suchen Sie nach sanfter, klassischer Musik).
  • Reden Sie die ganze Zeit mit Ihrer Katze. Beschwert sie sich, reden Sie beruhigend auf sie ein.
  • Fahren Sie so vorsichtig wie möglich. Vermeiden Sie abruptes Anfahren, bremsen Sie behutsam und stellen Sie sich einfach vor, Sie würden eine Kristalllieferung transportieren, die in tausend Teile zerspringt, wenn Sie nicht vorausschauend fahren und Schlaglöchern ausweichen.
  • Wenn Sie angekommen sind, lassen Sie die Katze innerhalb des Hauses aus der Box und bieten Sie ihr Futter, Wasser und ein Katzenklo an. Ist es ein neues Umfeld für die Katze, schließen Sie alle Fenster und Türen, bevor Sie das Tier aus der Box lassen.
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