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PETA HELPS ROMANIA: Eduxanima im Ukraine-Einsatz

Update vom 23. März 2022

Unser Team von PETA HELPS ROMANIA, Eduxanima, ist seit einigen Tagen im Einsatz für die Tiere in und aus der Ukraine. Im Grenzgebiet Rumänien-Ukraine konnte das Team bereits zahlreiche Tiere von geflüchteten Personen versorgen.

Der Grenzbereich Ukraine-Rumänien zählt zu den ärmsten Gegenden des Landes. Dort haben ohnehin viele Tiere nicht ausreichend Nahrung, Wasser oder allgemeine Versorgung. Das erfahrene PETA HELPS ROMANIA-Team Eduxanima ist aktuell verstärkt in diesem Gebiet im Einsatz und versorgt Tiere geflüchteter Menschen und Tiere, die aus den Kriegsgebieten gesichert und über die Grenze gebracht werden konnten. Außerdem helfen sie auch den Tieren, die in dem Grenzbereich leben und Hilfe brauchen.

In unserer Bilder-Galerie bekommen Sie einige Eindrücke von der Arbeit des PETA HELPS ROMANIA-Teamsim ukrainischen Grenzgebiet in Rumänien:

Helfende fuettern Hunde
Personen streicheln einen Hund
Personen verladen Hundenahrung
Frau untersucht eine Katze
Katze liegt im Arm
Frau untersucht einen Hund

Originaltext vom 15. März 2022

Mehr als 500 Tiere von PETA und anderen Organisationen gesichert

Wir von PETA Deutschland sind einen Tag nachdem das russische Militär die Ukraine militärisch angegriffen hat, nach Polen in das Grenzgebiet zur Ukraine gereist, um vor Ort Hilfe zu leisten. Bis heute ist unser Team mit befreundeten Tierschützer:innen sowohl im Grenzbereich zu Polen als auch in der Ukraine selbst im ständigen Einsatz – um heimatlose Tiere und die von geflüchteten Personen zu retten.

In diesem Beitrag finden Sie einen Überblick zu PETAs Tierrettung in der Ukraine – denn wir sind unermüdlich im Einsatz.

PETA HELPS ROMANIA: Eduxanima in Rumänien für Ukraine-Tierrettung im Einsatz

Die Lage in der Ukraine spitzt sich von Tag zu Tag weiter zu. Ein Team von PETA Deutschland ist gemeinsam mit anderen Teams im Dauereinsatz und hat Stand heute (15. März 2022) über 500 Tiere retten können, vor allem Hunde und Katzen. Die Hilfe für Tiere wird aktuell auch von Eduxanima im Grenzbereich zu Rumänien ergänzt. Die PETA HELPS ROMANIA-Partnerorganisation Eduxanima ist vor Ort im Einsatz, koordiniert die Unterbringung und Versorgung von Tieren in Not und unterstützt geflüchtete Personen mit sogenannten Haustieren. Zudem stellen wir auch dort benötigte Güter zur Verfügung, die dringend gebraucht werden – denn auf der Flucht können die Menschen nur das Allernötigste mitnehmen.

Die Hilfe für Tiere wird dankbar angenommen. Wir untersuchen Tiere, versorgen sie und natürlich impfen wir sie auch und geben ihnen Nahrung. Auch der Mikrochip und Heimtierpass sind über Eduxanima realisierbar. Zudem geben wir Informationen, wie es weitergehen kann. Rumänien wird derzeit hauptsächlich als Transitland genutzt.

Personen verladen Tiernahrung
Personen von Eduxanima packen Hilfsgueter zusammen
Personen von Eduxanima packen Hilfsgueter zusammen

Krieg in der Ukraine: Tierheime liegen in besetzten Gebieten

Seit dem 24. Februar 2022 bombardiert das russische Militär die Ukraine. Aktuell sind mehr als zwei Millionen Menschen aus der Ukraine geflüchtet. [1] Einige nehmen ihre Tiere mit, andere lassen sie aus unterschiedlichen Gründen zurück. Tierheime, die in besetzten und betroffenen Gebieten liegen, werden ebenfalls durch Raketen und Bomben zerstört. Einige Tierschützer:innen bleiben in den Tierheimen und geben alles, um die Tiere weiter zu versorgen und zu retten. Jedoch ist die logistische Versorgung mit Lebensmitteln stark eingeschränkt. Es fehlt an Nahrung, Hygieneartikeln und mehr.

Wir von PETA Deutschland konnten bisher 60 Tonnen Tiernahrung in die Ukraine bringen – bei jedem Transporter bangen wir, dass diese ankommt. Weitere Transporte sind in Planung bzw. schon unterwegs! Eine sehr große Herausforderung, denn die Einreisebestimmungen in die Ukraine sind aktuell sehr streng. Wir haben alle nötigen Unterlagen und Dokumente und die Einreise ist den Transportern bisher gestattet.

Zu unseren Sammelstellen kommen Tierschützer:innen aus dem ganzen Land und holen Nahrung für ihre Schützlinge. Sie bringen auch Tiere mit, die wir gemeinsam mit befreundeten Organisationen dann in Sicherheit bringen. Viele der Tiere werden bereits von Tierschutzvereinen erwartet und reisen weiter. Zahlreiche andere müssen den Gesetzen entsprechend zunächst geimpft und gechipt werden und eine Quarantäne abwarten – bevor das neue Leben dann richtig beginnen kann. Alle Tiere werden liebevoll versorgt!

Personen verladen Transportboxen mit Tieren
Gerettete Katzen im Transportkaefig

Wichtiger Appell: Ställe in der Ukraine öffnen

In Panik lassen einige Menschen ihre Tiere in geschlossenen Ställen zurück – das bedeutet für die meisten nicht nur den sicheren Tod, sondern auch große Angst. Die Tiere wissen nicht, was passiert und haben keine Möglichkeit, aus den versperrten Ställen zu fliehen. Wir appellieren an alle Menschen in der Ukraine, ihre Ställe zu öffnen, um den Tieren die Chance zu geben, fliehen zu können und gefunden zu werden!