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Terraristika: Salmonellen und Tierschutzmissstände

Zu Besuch auf der Terraristika in Hamm

Stand Dezember 2012
Update: Nur einen Tag nach der Terraristika im September 2012 fand in den Zentralhallen ein Flohmarkt für Kinderbekleidung statt. Auf diesem konnte PETA erneut Salmonellen nachweisen, die im Zusammenhang mit Reptilien stehen (Subtyp II). Es ist sehr wahrscheinlich, dass die Erreger Überbleibsel der Messe vom Vortag sind. Daten der US-Behörde Centers for Disease Control and Prevention zeigen, dass 65% aller Stämme der Subtypen II-IV von Reptilien übertragen werden.(1) Ärzte bestätigen die Gefahr, die besonders für Kinder und Immungeschwächte von einer solchen Infektion ausgeht! Weitere Informationen zu dem Thema finden Sie unter PETA.de/Salmonellen.

 

Salmonellen gefunden – stoppt die Terraristika

Die Terraristika in Hamm ist laut eigener Aussage die weltgrößte Messe für „Terrarientiere“. Wildtiere werden hier in Plastikboxen und Glaskästen an jedermann verkauft. Nun konnten wir nachweisen, dass der Besuch einer Wildtiermesse wie der Terraristika auch für den Menschen zur Gefahr werden kann: Zwei Salmonellenarten, die im Zusammenhang zu exotischen Tieren stehen, wurden auf der Terraristika im Dezember 2010 festgestellt. PETA Deutschland e.V. fordert deshalb die Behörden in Hamm auf, die Messe zum Wohle von Mensch und Tier nicht mehr stattfinden zu lassen.

Bitte unterstützen Sie unseren Protest und wenden Sie sich an die Behörden in Hamm!

Unterschriften-Aktion:

Beenden Sie die Terraristika!

Sehr geehrter Herr Hunsteger-Petermann,

von PETA Deutschland e.V. habe ich erfahren, dass auf der Terraristika-Messe im Dezember 2010 Salmonellen festgestellt wurden. Dies birgt eine nicht zu unterschätzende Gesundheitsgefahr für die Besucher. Zudem kann eine solche Börse dem Tierschutz niemals gerecht werden. Die Tiere sind gestresst von den endlosen Besucherströmen, inadäquaten Behältnissen, lauten Geräuschen, grellem Licht. Wie Ware werden sie in Boxen zum Verkauf und zum „Bestaunen" angeboten. Fühlende Lebewesen, die Schmerz, Angst und Stress empfinden, sollten niemals so dargeboten werden. Bitte stellen Sie umgehend die Beendung der Terraristika sicher. Für die Stadt Hamm ist diese Messe ein Schandfleck! Handeln Sie bitte zum Wohle von Mensch und Tier.

Freundliche Grüße

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Im Dezember 2010 besuchte PETA Deutschland e.V. zusammen mit einem Fernsehteam erneut die weltweit größte Börse für sogenannte Terrarientiere, die Terraristika in Hamm/Westfalen. Wie bereits bei Besuchen zuvor konnten auch diesmal gravierende Missstände festgestellt werden – nicht nur im Hinblick auf den Tierschutz im Allgemeinen, selbst Verstöße gegen die börseneigenen Leitlinien waren vielfach sichtbar! Tiere werden zu Tausenden, in Plastikdosen verpackt, wie Ware verkauft – das Individuum dahinter gerät völlig in Vergessenheit. Dass auch Reptilien und Amphibien Schmerzen oder Krankheiten haben, unter Stress stehen und Todesangst verspüren, ist vielen Besuchern scheinbar nicht bewusst.

Lesen Sie hier alles über die Salmonellengefahr.


Sehen Sie hier unsere Recherche über die Terraristika:

 

 

Auch Leguane werden gern als "Haustier" gehalten.
Schon im Jahr 2009 hat PETA USA eine umfassende Recherche bei dem Großhändler US Global Exotics durchgeführt und unvorstellbares Tierleid vorgefunden. Sehen Sie hier die Bilder und erfahren Sie, welche deutschen Händler die Tierquälerei unterstützt haben!

Bitte helfen Sie uns, gegen diesen grausamen Handel mit Exoten vorzugehen. Nehmen Sie an unserem Aktionsaufruf gegen die Terraristika teil und fordern Sie den Oberbürgermeister von Hamm auf, die Messe umgehend einstellen zu lassen.

Unterstützen Sie auch unsere Forderung nach einem Verbot der Wildtierhaltung im Privathaushalt sowie einem Heimtierschutzgesetz!

 

 

 

Quellen:
1) Abbott, S.; Ni, F.; JandaIncrease, J.: Extraintestinal Infections Caused by Salmonella enteric Subspecies II–IV, in: Emerging Infectious Diseases (Vol. 18), No. 4, April 2012.