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Model Tessa Bergmeier: „Alle Tiere haben die gleichen Teile“

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Model Tessa Bergmeier lässt für PETA die Hüllen fallen und macht damit auf das Leid von Tieren aufmerksam, die für Fleisch, Milch und Eier ausgebeutet und getötet werden. Auf dem neuen PETA-Motiv ist ihr Körper mit Worten wie „Eisbein“, „Schinken“ und „Filet“ beschriftet – Wörter, die ansonsten in Metzgereien zu finden sind.

Die Begriffe schaffen emotionale Distanz und verschleiern, dass es sich dabei um Körperteile von fühlenden Lebewesen handelt. Das Motiv macht deutlich: „Alle Tiere haben die gleichen Teile“ – sowohl menschliche als auch nicht-menschliche Tiere.

Tessa Bergmeier: „Tiere leben, lieben und fühlen wie wir.“

Tessa Bergmeier lebt selbst seit vielen Jahren vegan und ist bekannt dafür, sich gegen Tierquälerei auszusprechen. Mit ihrem Motiv macht sie eindrucksvoll darauf aufmerksam, dass Tiere fühlende Lebewesen sind und nicht auf den Teller von Menschen gehören. 

Bekannt wurde Tessa Bergmeier unter anderem durch ihre Teilnahme an der vierten Staffel von „Germany’s next Topmodel“. Seitdem war sie in zahlreichen TV-Formaten zu sehen, darunter „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“ und aktuell „Prominent getrennt“. Neben ihrer TV-Karriere ist sie auch als Sängerin und Schauspielerin aktiv.

„Tiere leben, lieben und fühlen wie wir. Sie sind nicht auf der Welt, um ausgebeutet zu werden, ihr Leben meist auf engstem Raum ohne Sonnenlicht zu verbringen, grausam getötet oder mit Elektroschockern traktiert zu werden – nur damit am Ende auf dem Teller ein Stück Fleisch liegt.“

Tessa Bergmeier, Model

In Deutschland werden jährlich 800 Millionen Landlebewesen getötet

Während „Haustiere“ oftmals als Familienmitglieder angesehen werden, werden sogenannte Nutztiere systematisch ausgebeutet und getötet. Diese willkürliche Unterscheidung bezeichnet man als Speziesismus – die Diskriminierung von Tieren aufgrund ihrer Artzugehörigkeit.

Allein in Deutschland werden jährlich 800 Millionen Landlebewesen in Ställen eingepfercht und Schlachthäusern getötet. Viele von ihnen erleben schmerzhafte Prozeduren wie das Abschneiden der Schwänze, Enthornung und Kastration, teils ohne Betäubung. Im Schlachthof wird ihnen die Kehle durchgeschnitten. Auch hier ist die Betäubung oftmals nicht ausreichend und die Tiere bluten qualvoll aus. Dabei ist es ganz egal, ob die Tiere aus einer Bio– oder konventionellen Haltung stammen: Sie leiden alle unter der Ausbeutung der Tierindustrie und werden weit vor ihrem natürlichen Lebensende getötet.  

Helfen Sie, den Ausstieg aus der landwirtschaftlichen Tierhaltung voranzubringen

Die tierhaltende Landwirtschaft schadet sowohl Tieren und Menschen als auch der Umwelt. Sie gehört zu den ressourcenintensivsten und umweltschädlichsten Wirtschaftszweigen dieser Zeit. Wir von PETA Deutschland haben einen Ausstiegsplan veröffentlicht, der aufzeigt, wie der Umstieg auf eine tierfreie Landwirtschaft gelingen kann. Unterschreiben Sie jetzt unsere Petition und fordern Sie die Politik auf, den Ausstiegsplan in aktuelle Debatten miteinzubeziehen.