Themen Bekleidung Wolle

Alpakas für Wolle geschlagen, geschnitten und getreten: Helfen Sie jetzt!

Eine Veröffentlichung von PETA USA zeigt nie dagewesene, verstörende Undercover-Aufnahmen aus Alpaka-Farmen. Arbeiter schlagen, treten, fixieren und verletzten schwangere, schreiende Alpakas. Die grausamen Szenen spielten sich in Muñani, Peru ab, dem führenden Produktionsland von Alpakawolle. Dort betreibt die Firma Mallkini die größte in Privatbesitz befindliche Alpakafarm der Welt. Diese gehört wiederum zur Michell Group, dem größten Exporteur von Alpaka-Kammzügen und Garnen.

Diese Unternehmen setzen sich für Alpakas ein 

Nach Gesprächen mit PETA USA wird ESPRIT nun den Verkauf von Alpakawolle auslaufen lassen. Gap Inc. mit Marken wie Banana Republic, Athleta sowie die H&M-Gruppe (einschließlich ihrer acht Marken) haben ihre Verbindungen zu Michell abgebrochen und beziehen keine Alpakawolle mehr von diesem Unternehmen. Auch Tom Tailor gab bekannt, Alpaka-Produkte ab 2021 aus seinen Kollektionen zu verbannen.
 

Helfen Sie, den Verkauf von Alpaka-Wolle bei Anthropologie zu beenden

Kein Tier sollte für die Produktion von Kleidung leiden müssen. Bitte fordern Sie Anthropologie dazu auf, alle Alpaka-Artikel umgehend durch Produkte aus tierfreundlichen Materialien zu ersetzen.

Online Petition

Please stop selling alpaca

Dear Ms. Super,

A PETA undercover investigation revealed that workers hit, kicked, tied down, and mutilated pregnant, crying alpacas at Mallkini, the world's largest privately owned alpaca farm, in Peru. Mallkini is owned by the Michell Group, the world's largest exporter of alpaca tops and yarn.

As a shopper who wants to support retailers that don't cause animals to suffer, I urge you to drop items made from alpaca fleece immediately in favor of the many beautiful, warm, animal-friendly materials available today, like bamboo, Tencel, acrylic, modal, rayon, and viscose.

Please, think of gentle alpacas who, like all animals, feel pain and fear, and make the compassionate decision to stop selling their wool today.

Thank you for your time and consideration.

 

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Eine verdeckte Ermittlung von PETA USA hat gezeigt, dass Arbeiter schwangere, schreiende Alpakas schlugen, traten, zu Boden drückten und verletzten. Das Ganze ereignete sich bei Mallkini in Peru – der weltgrößten Alpakafarm in Privatbesitz. Mallkini gehört zur Michell Group, ihres Zeichens größter Exporteur von Alpaka-Kammzügen und -Garn.

Ich möchte mit meinen Einkäufen Unternehmen unterstützen, die kein Tierleid verursachen. Deshalb fordere ich Sie auf, keine Produkte aus Alpakawolle mehr zu verkaufen, sondern auf die diversen wunderschönen, warmen und tierleidfreien Materialien zu setzen, die der Markt bereits hergibt. Dazu gehören u.a. Bambus, Tencel, Acryl, Modal, Viskose und Sojaseide.

Bitte denken Sie an die sanftmütigen Alpakas, die – genau wie alle anderen Tiere auch – Schmerz und Angst empfinden. Treffen Sie noch heute die mitfühlende Entscheidung, keine Alpakawolle mehr zu verkaufen.

Vielen Dank für Ihre Bemühungen.
 

Alpakas während der Schur am Schwanz gepackt und umhergezerrt

Obwohl der Alpakawolle-Exporteur Michell stets betont, dass die Schur den Alpakas „nicht schadet“, zeigen die Undercover-Aufnahmen, wie Mitarbeiter von Mallkini Alpakas am Schwanz hochheben und sie umherzerren. Ein Tiermediziner sah sich die Aufnahmen an und kritisierte, dass eine derartige Kraftausübung auf Knochen, Gelenke und Weichteile in dem Bereich zu Verrenkungen, Brüchen sowie starken dauerhaften Nervenschäden führe.
 

Alpaka-Wolle

Alpakas für Wolle gefesselt und mit blutigen Schnittwunden hinterlassen  

Um sie zu scheren schnürten die Mitarbeiter die Beine der Tiere an eine Fixier-Vorrichtung, die an eine mittelalterliche Folterbank erinnert, und zerrten so stark an ihren Gliedmaßen, dass sie ihnen fast die Beine auskugelten. Die Alpakas wehrten sich gegen die Prozedur, wobei sich einige Tiere mit großer Wahrscheinlichkeit Verletzungen zuzogen. Sogar schwangere Tiere wurden mit Gewalt auf die Schurtische geschleudert.
 

Alpakas schreien und übergeben sich vor Angst während der Schur

Für Beutetiere wie Alpakas ist es eine Qual, bewegungsunfähig zu sein. Sie haben dabei ständig panische Angst davor, im nächsten Moment getötet zu werden. Durch die Fixierung waren viele Tiere völlig panisch. Vor Angst und Stress schrien und spuckten sie, oder mussten sich sogar übergeben, wenn die Arbeiter sie an den Ohren packten. Einige Alpakas waren minutenlang wie erstarrt, da sie die Tortur scheinbar derart ausgelaugt hatte
 

Alpaka-Wolle

Eine Expertin erklärt dazu Folgendes:

„Alpakas … haben den tiefen Instinkt, vor Gefahren und potenziellem Schaden zu fliehen. Sie auf dem Rücken oder der Seite zu fixieren, verursacht Angst, Panik und schwere psychologische Belastungen.“

Blutige Wunden ohne Betäubung mit Nadel und Faden zugenäht

Im Anschluss warfen die Arbeiter die Tiere auf den Betonboden und stellten sich sogar auf ihren Hals. Um ihnen das Fell für Alpakawolle vom Köper zu schneiden, arbeiteten die Scherer hastig und unvorsichtig. Dabei fügten sie vielen Tieren tiefe, schmerzende Wunden zu. Einem Alpaka wurde scheinbar das Augenlid abgetrennt; ein anderes blutete aus dem Mund. Die Arbeiter vernähten Wunden einfach selbst. Bei den meisten Tieren trugen sie dafür noch nicht einmal ein Betäubungsspray auf.

Alpaka-Wolle

Einem Tierarzt zufolge „verursachen die Arbeiter dabei große Schmerzen und Qualen, indem sie die Wunden der fixierten und bei Bewusstsein befindlichen Tiere ohne angemessene Schmerzbehandlung vernähen“.

Umstehende Alpakas kauerten sich vor Angst eng zusammen, da sie genau sahen, hörten und rochen, was um sie herum geschah.

Qualzucht Alpaka – Tierleid mit und ohne Schur

Obwohl die Schur bei Alpakas Stress und Panik verursacht, müssen die empfindlichen Fluchttiere mindestens einmal im Jahr geschoren werden. Schuld daran ist die Wollindustrie. Der natürliche Fellwechsel wurde den Tieren einfach weggezüchtet und für die Produktion von möglichst viel Wolle durch ein unnatürlich dichtes Haarwachstum ersetzt. Werden Alpakas nicht geschoren, verfilzt das Fell, wird immer schwerer und das Tier schwitzt vermehrt, wodurch die Anfälligkeit für Erkrankungen wie einem Milbenbefall steigt. Das Wohlbefinden der Tiere kann massiv eingeschränkt sein

Was Sie tun können

Am meisten helfen Sie Tieren wie Alpakas, indem Sie keine Produkte aus Wolle mehr kaufen! Schauen Sie beim Einkauf einfach auf das Etikett: Steht dort das Wort „Alpaka“, lassen Sie den Artikel im Regal liegen. Stattdessen können Sie auf eine Vielzahl an pflanzlichen und synthetischen Materialien zurückgreifen.


Bitte fordern Sie außerdem das Bekleidungsunternehmen Anthropologie auf, alle Alpaka-Artikel umgehend durch Produkte aus tierfreundlichen Materialien zu ersetzen und informieren Sie ihre Freunde und Bekannten über das Leid von Tieren in der weltweiten Wollindustrie.